Steam: Support wird für Ubuntu-Distributionen ab 19.10 eingestellt

Ein Vertreter von Valve hat angekündigt, dass die Spiele-Plattform Steam keine Ubuntu-Distributionen ab Version 19.10 mehr unterstützen wird. Diese Nachricht dürfte die meisten Linux-Gamer überhaupt nicht freuen. Der Grund scheint der ab Ubuntu 19.10 fehlende ... mehr... Steam, Linux, Valve, Spieleplattform, Big Picture Bildquelle: Steam Steam, Linux, Valve, Spieleplattform, Big Picture Steam, Linux, Valve, Spieleplattform, Big Picture Steam

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Was ist denn mit SteamOS?
 
@gandalf1107: SteamOS ist eine Debian Basierte(Wie Ubuntu auch) Distro die eher auf LTS und Out of the Box Console Like feeling ausgelegt ist. Das ist für den Desktop User eher uninteressant.
 
@gandalf1107: Nix ist, Steam wird weiterhin auf SteamOS laufen und wenn Valve das net mal wieder anfasst, wird SteamOS immer bedeutungsloser. Schon jetzt ist man mit einem desktop-Linux & Steam besser beraten, als mit SteamOS, da das in SteamOS verbaute Steam inzwischen merkbar veraltet ist.
 
Das ist nicht ganz korrekt, Steam wird es weiterhin für alle Debian Basierten Distros geben, bisher war Ubuntu nur das Aushängeschild. Das wird sich wohl verändern.
Ich bezweifle aber doch das Canonical bei ihrem Plan bleiben werden. Also wird Valve sich das vielleicht auch nochmal anders überlegen, denn eine bessere distro als Aushängeschild gibt es nicht.
 
Dann gilt das wohl auch für Linux Mint, denn das basiert auf Ubuntu.

Es gibt keine genauen Statistiken, aber Ubuntu und Mint dürften mehr Installationen haben als alle anderen Linux-Distributionen zusammen. Zumindest sagt man das in der Entwicklerszene.
 
@fluxxus: Pop!_OS wird es wohl auch betreffen, da es auch auf Ubuntu aufbaut.
Ich wollte eh auf Manjaro (hat Steam preinstalled und basiert auf Arch) umsteigen und hab damit nun einen super Grund.
 
@erso: Pop!_OS verwendet eigene Repos und ist daher nicht betroffen. Auf Manjaro oder Arch würde ich nie umsteigen wenn ich die Möglichkeit haben buchstäblich irgendwas anderes zu verwenden.
 
@Alexmitter: warum das denn?
 
@Chris.Pontius: Debian z.b. wird wohl bis in alle Ewigkeit 32bit Pakete anbieten. Von Debian gibt es nicht nur die Stable Version sondern auch eine On the Edge Rolling Release Version. Also das einzige was Arch gut macht in einer Debian Distro.
Ich auf jedenfall bleibe bei Ubuntu. Aber Debian Sid ist eine alternative.
 
@Alexmitter: "Das einzige was Arch gut macht"? Ich glaube, sie kennen Arch nicht wirklich. Es gibt mehrere Distros mit Rolling-Release-Modell (z.B. auch eine OpenSuse-Variante); das ist wirklich nicht das alleinige Feature, das Arch aus macht.
https://wiki.archlinux.org/index.php/Arch_compared_to_other_distributions#Debian
 
@schrmh: "das ist wirklich nicht das alleinige Feature, das Arch aus macht."
Da wären noch ein schlechter Paketmanager und ein Community Repo das ich extrem kritisch sehe.
Grundsätzlich nichts was ich mir bei gesundem Geist antun würde.
 
@Alexmitter: Hm.... also ich habe mit meinem Arch keine Probleme. Ich verstehe auch nicht was am PM schlecht sein soll.
Und das AUR.... ok, normalerweise installiert man auch nicht blind irgendwelche Pakete :/ Das Packagebuild sollte und kann man auch ohne große Kenntnisse kontrollieren.
 
@Chris.Pontius: Es ist eben eine Geschmacksfrage, also eine frage des Guten oder eben Schlechten Geschmacks.
 
@fluxxus: Mint soll allerdings weiterhin den 32b-Support mitbringen. Somit gilt das wohl net für Mint.
 
Und hier sieht man mal wieder: Der Größte Todfeind von Linux ist Linux selber... :D
 
@MonDeHund: Ach So, weil man nach rund 10 Jahren endlich den 32bit Mist rauswirft?? Die Spielentwickler hatten genug Zeit.
 
@Bjorn_Maurer:

Nope, mein Kommentar war auf Valve bezogen.

Weil ich es einfach als total dümmlich ansehe Ubuntu aufzugeben. Nicht weil ich Ubuntu so toll finde, sondern weil Ubuntu und sein Sprössling Mint einfach mal den größten Marktanteil haben und ansonsten (in meinen Augen) die besten Distributionen für den 08/15 Enduser sind.
 
@MonDeHund: Hat nicht Fedora den größten Einfluss im Linux Sektor was zukünftige neue Funktion betrifft, die dann auch in anderen Linux Distros zum Standarte werden?
Schließlich hat Fedora auch die meisten Gelder, bezahlte Entwickler u. eine große Community. Cononical ist hingegen mit vielen Sachen gegen die Wand gefahren u.a. mit ihren Display Server MIR, Ubuntu vor Phones u. Unity. Bin gespannt ob sie mit ihren Snap Packetmanager gegen Fedoras Paketmanager Flatpack in Zukunft behaupten können.
 
@ContractSlayer: SuSe dürfte durch die starke Verbreitung im Enterprise-Server-Bereich noch größer sein.
 
@Bjorn_Maurer: "Ach So, weil man nach rund 10 Jahren endlich den 32bit Mist rauswirft??"
Der 32bit "Mist" der nur optional installiert wird bei einem Paket das ihn benötigt?

"Die Spielentwickler hatten genug Zeit."
Ob das die Entwickler irgendeines Spieles vor 20 Jahren wussten?

Ich hoffe wirklich mit ganzem Herzen das war Ironie.
 
@Bjorn_Maurer: Endlich? Ich bin froh dass es unter Windows 10 noch vorhanden ist, sonst würden die ganzen älteren Games gar nicht mehr laufen, geschweige denn einer Vielzahl von Programmen die oftmals noch als 32-Bit Anwendung laufen.
 
@Bjorn_Maurer: Hatten genug Zeit wofür? Um sämtliche älteren Spiele auf 64-Bit umzuschreiben? Pack Dir mal an den Kopp! 32-Bit-Unterstützung ist Überlebenswichtig für ein OS. Auf dem freien Markt, jede kleine blöde Software wird für 32-Bit geschrieben. Aber kaum eine Software schafft den Sprung auch oder nur zu 64-Bit.

Ist ja auch total übertrieben. Das OS muss mit 64-Bit umgehen können, wegen der schieren Masse an Arbeitsspeicher. Aber Anwendungssoftware, die keine Unmengen an Ram benötigen, müssen auch nicht in 64-Bit geschrieben sein. Da reicht 32-Bit allemal aus.
 
@MonDeHund: Auf dem Desktop ja. Ich würde nicht mal sagen, dass Linux technisch dafür nicht in der Lage wäre, aber die Ziele der Entwickler sind mit dem Desktop kaum zu vereinbaren.
 
pfft.. dann gibts halt nen kompatibilitätspackage dazu...
 
@Priest: Diese 32bit Pakete werden schon jetzt auf einem 64bit nur installiert wenn sie benötigt werden. Sie sind also praktisch Kompatibilitätspakete.
 
Da wundern sich die Leute warum so wenig Firmen für Linux entwickeln, wenn die Distros nicht einmal untereinander Kompatibel sind, obwohl Sie ja den selben Kermel haben.
 
Laut: https://www.golem.de/news/linux-wine-projekt-befuerchtet-probleme-mit-64-bit-ubuntu-1906-142068.html

könnte auch die Möglichkeit bestehen, diese Probleme zu beseitigen, indem auf künftigen Ubuntu-Versionen der 64-Bit-Architektur die Multiarch-Technik verwendet wird. Damit lassen sich auch 32-Bit-Bibliotheken als Laufzeitumgebung in der 64-Bit-Variante problemlos anbieten und nutzen. So soll etwa die Opensuse-Community vorgehen, die zwar für das aktuelle Leap 15.1 offiziell auch nur die 64-Bit-Architektur unterstützt, in den Paketquellen dafür aber weiterhin mehrere Hundert Pakete in einer 32-Bit-Laufzeitvariante bereitstellt. Ähnliches gilt für die Suse-Enterprise-Variante oder auch für das aktuell RHEL 8 von Red Hat. Bisher gibt es allerdings noch keine Hinweise darauf, dass Ubuntu diesem Beispiel folgen wird, denn auch bisher bietet Ubuntu auf diese Art und Weise nur explizit eine Handvoll Bibliotheken an. Der Rest konnte zwar bisher aus dem 32-Bit-Archiv importiert werden, was aber ja künftig abgeschafft werden soll.

Bin seit langen von Ubuntu nach Manjaro gewechselt, in wieweit wäre Manjaro davon betroffen? Ist ja auch ein x64 System...
 
2 Dinge dazu:
1. Es ist erstmal wichtig beim Zusammenspiel aus 32/64 Bit CPU/OS/Anwendung ein bisschen zu differenzieren. Praktisch kein Desktopuser verwendet ein eine 32 Bit x86-CPU oder ein 32 Bit OS, weder unter GNU/Linux noch unter Windows oder MacOS. Viel eher verwendet man eine x86-64-CPU, ein 64 Bit OS und installiert zusätzlich zu den 64 Bit Bibliotheken die 32 Bit Varianten der Bibliotheken zur Nutzung mit 32 Bit Anwendungen, unter GNU/Linux nennt man das multilib oder multiarch. Diese 32-Bit Bibliotheken werden weiterhin installierbar sein, allerdings in der LTS-Version. Steam wird auch weiterhin unter Ubuntu laufen, ob die offizielle Unterstützung Valve durch diese Änderung zu anstrengend wird, wird sich zeigen, ein Ubuntu-Entwickler (vorlon) hat sich schon um Entwarnung bemüht.

2. In der GNU/Linux-Welt laufen derzeit erhebliche Anstrengungen, um Enduseranwendungen plattformübergreifend und entkoppelt von den ständig geupdateten Systembibliotheken ausführbar zu machen, diese Bemühungen heißen Flatpak bzw. Snappy. Steam scheint eigentlich prädestiniert dafür, unter Arch z.B. wird es üblicherweise schon mit eigener Runtime ausgeführt. Das ganze hat allerdings nichts mit Emulation oder so zu tun und sollte die FPS nicht beeinträchtigen.
 
In dem Artikel wird ständig nur darauf bezogen, dass das Betriebssystem nicht mehr in einer x86 Umgebung lauffähig sein wird, bzw. nur noch für x64 Prozessoren angeboten werden wird. (ich habe ihn mehrfach durchgelesen)

Das ist aber nicht der ausschlaggebende Grund, die meisten User verwenden bereits ein 64bit Betriebssystem.

Der Punkt ist, dass Ubuntu, wie Apple in seinem kommenten Release von macOS, die Unterstützung von 32bit Anwendungen streichen wird, und daher keine Programme, Anwendungen, Spiele, ... welche noch 32 bit sind mehr lauffähig sind.
 
Grundsätzlich finde ich die Entscheidung von Ubuntu nicht falsch. Meiner Meinung nach könnte man doch endlich mal ausschließlich nur auf die x64-Architektur setzen, genau wie Apple das inzwischen auch macht. Ich kenne kaum Prozessoren die im Endanwenderbereich eingesetzt werden, die nur x86 unterstützen. Microsoft könnte auch mal das Selbe tun.

Ich halte es eher von steam sehr unverantwortlich zu sagen, dass sie ab sofort nur noch x86 unterstützen, anstatt sich mal anzustrengen und auch x64 Pakete anzubieten.
 
Habe das Problem nicht ganz verstanden. Funktionieren 32 Bit-Programme nicht mehr, so wie bei iOS >= 11 oder bietet man einfach nur kein 32 Bit Image mehr an? Letzteres kann ich nachvollziehen, weil 64 Bit Betriebssysteme einfach schon lange Standard sind. Wer installiert sich bitte noch ein 32 Bit OS (zum spielen)?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:05 Uhr Feob Bluetooth Kopfhörer Kabellos In Ear -?Smart LCD Digitalanzeige? 3D Stereo Sound Kopfhörer Kabellos Sport Noise Cancelling Ohrhörer mit Mikrofon, 120H Playtime, Bluetooth 5.0 Sport KopfhörerFeob Bluetooth Kopfhörer Kabellos In Ear -?Smart LCD Digitalanzeige? 3D Stereo Sound Kopfhörer Kabellos Sport Noise Cancelling Ohrhörer mit Mikrofon, 120H Playtime, Bluetooth 5.0 Sport Kopfhörer
Original Amazon-Preis
31,95
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
22,68
Ersparnis zu Amazon 29% oder 9,27