Schrödingers Überwachung: Keine und doch eine Hintertür in WhatsApp

Das Bundes­innen­minis­terium versucht hinsichtlich seiner Bestrebungen, Messenger abhörbar zu machen, zurückzurudern - und stellt sich dabei reichlich ungeschickt an. Nach massiven Protesten weist man den Vorwurf, Hintertüren zu verlangen, weit von ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Bildquelle: Patrick Stahl / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Patrick Stahl / Flickr

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Ich kenne niemanden der Wahtsapp für wichtige Nachrichten verwendet.
 
@C.K.Nock: Nur weil Du niemanden kennst, heißt das nicht, dass es niemanden gibt. Allerdings möchte ich nicht wissen, wie viele "Messenger" nicht im Store verfügbar sind, die durch dubiose kriminelle Gruppen entwickelt wurden und auf denen sich ganze Raubzüge planen lassen, ohne dass ein Horst etwas davon mitbekommen kann. Denn der stürzt sich ja nur auf Kommunikationswege, die Gott und die Welt kennen.
 
@Hanni&Nanni: Nur gut das Messenger von Mundpropaganda leben. XD
 
@C.K.Nock: Nun, es kommt darauf an, welchen Zweck die Macher verfolgen. Vielleicht wollen sie das Teil ja gar nicht bekannt machen und nutzen es nur intern zur Planung und Besprechung. Vollkommen verschlüsselter Datenverkehr, garantiert ohne Hintertür und mit keinem Umweg abzufangen. Für Verbrechen eignen sich doch die kommerziellen von millionen bis milliarden Nutzern genutzten Dinger doch überhaupt nicht.
 
@Hanni&Nanni: allein der Kontaktdaten abgleich und der Synchronisieren der gesendeten und empfangenen Daten stellen ein große Risiko dar.
 
@C.K.Nock: ich kenne niemanden der whatsapp noch nutzt... Alle auf threema umgestiegen.
 
@mTw|krafti: was ist mit Telegramm ???
 
@mTw|krafti: ich kenne niemanden der threema nutzt.
 
@kkp2321: selber schuld, aber bitte dann nicht wegen datenschutz weinen wie nen kleines kind.
 
@mTw|krafti: Ich habe Datenschutz nie zu einer Religion erhoben. Ich benutze Whatsapp nicht um Daten auszutauschen die besonderen Schutz bedürfen.
Ich denke es liegt im Interesse des Unternehmens selbst das Produkt best möglichst so sicher anzubieten, das ich Vertrauen darin haben kann, wenn es um Schutz vor Missbrauch geht.
Wenn ich Angst haben muss das der Staat, also durch polizeiliche Ermittlungen, etwas bei mir findet was Konsequenzen für mich bedeutet, dann habe ich ganz andere Probleme als den Datenschutz.
Ich möchte damit nicht verlauten das ich eine Regellose Überwachung gut heißen würde, doch manchmal ist mir die Sorge vor staatlicher Intervention unheimlicher als die Möglichkeit das dies überhaupt offiziell vorgesehen sein könnte.
 
@mTw|krafti: Wenn du mit alle deine zwei Buddies von der Arbeit meinst, dann kennst du wirklich niemanden. Whatsapp ist hier in DE Marktführer und Punkt. Immer diese Verallgemeinerung der eigenen Lebensmissstände ist echt nervig
 
@C.K.Nock: Ich kenne sehr zahlreiche Firmen, die einen Großteil ihrer firmeninternen Kommunikation über Whatsapp abwickeln. Das sind sowohl Firmen aus dem sozialen Bereich wie auch technisch affinere Ingenieursfirmen und IT-Firmen. Jetzt gibt es bestimmt wieder einige, die sage, dass die keine Ahnung haben. Aber vielleicht sollte man mal überlegen, ob der Ansatz: "Ich bin klüger und die anderen sind alle doof und wissen nicht was sie tun" wirklich richtig ist.
 
@Nunk-Junge: Wen die Mitarbeiter oder den Datenschutzbeauftragten der betroffenen Firmer zu greifen bekommst, würde ich dir empfehlen ihn umgehen zu kontaktieren. Der Betrieb von WhatsApp ist in Firmen wegen Datenschutz Verordnungen nicht ratsam und könnte sehr schnell zu Verstößen führen. ob willentlich oder nicht ist NICHT relevant.
 
@C.K.Nock: Nein, das ist falsch. Gegen Whatsapp ist aus Datenschutzgründen nichts zu sagen, wenn ich es rein firmenintern (mit Firmenhandys) nutze und keine Kundenkontakte auf dem Handy speichere.
 
@Nunk-Junge: Dadurch würde mann allerdings gegen die meisten "Datenschutz Audit" der Firmenbestimmungen verstoßen.
 
@C.K.Nock: Quatsch. Warum sollte man? Das ist eine rhetorische Frage. Ich habe selbst seit langem mit Datenschutz zu tun und weiß, dass das falsch ist.
 
@Nunk-Junge: Autsch ... Böse Falle diese aussage. Ich weis konkret von 2 Firmen mit mehr als 300 Mitarbeitern die deswegen schließen mussten.

So leit es mir tut das sagen zu müssen aber du bist auf dem Holzweg.

Bei Bosch , Siemens oder Telekom wäre das ein sofortiger Kündigungsgrund.
 
@C.K.Nock: Zwei Firmen, die wegen Whatsapp-Nutzung schließen mussten? Ganz sicher nicht. Das ist ein Märchen. Zwar ist der Adressbuchabgleich bei Whatsapp problematisch, aber das würde keinem Datenschützer schlaflose Nächte bereiten. Keinesfalls müsste eine Firma deswegen schließen. Übrigens bietet z.b. auch Threema einen Adressbuchabgleich an. Datenschutzrechtlich auch problematisch, Unterschied ist nur dass er nicht automatisch erfolgt. Und erzähle mir bitte nicht, dass ich bei Datenschutz-Themen auf dem Holzweg bin. Ich sitze seit 2 Jahren regelmäßig mit Juristen zusammen, z.B. um Lösungen und Schulungen für Kunden anzubieten, firmeneigene Prozesse zu dokumentieren, ... BTW: Firmen können beliebig eigene Regeln erlassen, die weit strenger sind als die gesetzlichen Vorgaben. Ich kenne auch große Firmen, die untersagen ihren Mitarbeitern, dass bei USA-Reisen Firmendaten auf dem Notebook gespeichert sind. Gesetzlich zwar zulässig, Firmenvorgaben aber untersagen es. Ein Verstoß wäre aber kein Grund für eine sofortige Kündigung. In Deutschland käme man damit rechtlich nicht durch. Ich glaube, Du gibst zuviel Hörensagen von Dir ohne Dich mit den Gesetzen auszukennen.
 
@Nunk-Junge: Leider kann ich wegen Verschwiegenheit nicht weiter ins Detail gehen. wenn allerdings eine Sub- Firma für ein Großen Konzern arbeitet und dessen Datenschutz Audit missachtet, und das war hier zweimal der Fall, so hatte es so starke Konsequenzen das der Standort schlissen musste. Ich habe stütze mich hierbei ausschließlich auf Daten und Audit von Hauptauftraggebern.

Die Rechtliche Thematik im Rechtsspruch ist hierbei nicht berücksichtigt.
 
@C.K.Nock: Ok, so macht das Sinn. Der Auftraggeber kann natürlich Vorgaben machen und wenn der Auftragnehmer dagegen verstößt, dann begeht er Vertragsbruch und kann gekündigt und gegebenenfalls zu Schadensersatz herangezogen werden. Das ist unabhängig von den gesetzlichen Regelungen (die natürlich auch noch gelten).
 
Meinen die Politiker denn immer noch, dass terroristische Vereinigungen nicht schnell selbst einen Messenger aus dem Boden stampfen können, der sogar P2P funktioniert und keine zentrale Struktur aufweist, die man infiltrieren kann? KiPo-Sperren haben schließlich auch nur dafür gesorgt, dass im öffentlichen Netz nichts mehr zu finden ist. Aber meinen die wirklich, was man nicht sieht, wäre auch nicht da?

Im Netz gibt es keine Türen, die man öffnen und kontrollieren kann. Man kann einzelne Wege dicht machen. Aber das hindert niemanden daran, einen anderen Weg zu gehen. Und wenn es keinen anderen Weg gibt, kann man auch einen entwickeln und erschaffen. Online überhaupt kein Problem.

Und dann kommen wir mal wieder zu A. Merkels #NEULAND, denn die oberen 500 der Politik haben das Internet definitiv noch immer nicht begriffen! Und sie werden es auch nie begreifen! Dazu braucht man einen erweiterten Horizont und muss über den Tellerrand schauen können. Dafür sind Politiker jedoch schon genetisch nicht in der Lage. Innenminister allerdings im besonderen Maße!
 
@Hanni&Nanni:
Natürlich können terroristische Vereinigungen das nicht!
Für die ist das doch auch alles #Neuland... ^^
 
@moribund: Quark, Hacker gibt es überall. Nur nicht in der Politik! *fg*
 
@Hanni&Nanni: Nur wollen die Vereinigungen das überhaupt? Es geht hier ums einfache rekrutieren und langsame Gehirnwäsche und dazu sind normale Messenger geeignet. Wenn die Werbung erfolgreich war, dann könnte man natürlich auf ein anderes Medium umsteigen, aber dann fällt man auch bei jeder spontanen Kontrolle auf, weil man den "bösen" Messenger installiert hat.
 
@floerido: Sorry, aber das ist Quatsch. Gehirnwäsche über Messenger wird wohl kaum funktionieren. Kontakte knüpfen, ja. Aber mehr auch nicht. Und wenn der Kontakt geknüpft ist, und man die Leute überzeugt hat, sich einer Idee anzuschließen, dann bekommt man sie auch soweit, einen weiteren Messenger, den es nicht im Store gibt, zu installieren.
 
@Hanni&Nanni: Doch genau diese Überzeugungsarbeit, immer für jemanden da zu sein usw. kannst du mit einem verbreiteten Messenger sehr gut erreichen. Da wird sich als Freund gegeben. Erstkontakt ist eher in Selbsthilfeforen oder nach Therapiesitzungen geschlossen, weil es dort psychisch labile Personen/Einzelgänger gibt, die man gut formen kann und man schnell eine Ideologie als Saat neuer Hoffnung einpflanzen kann. In dieser Phase ist ein eigener Messenger eher eine Hemmschwelle für das Opfer.
 
@floerido: Darum geht es doch hier auch gar nicht! Es geht darum, wie Verbrecher ihr eigenes Netz aufbauen, um der staatlichen Überwachung zu entgehen! Und genau da kommen eigene Messenger zur Geltung! Ein Terrorist wird wohl kaum über Whatsapp einen Bomenanschlag planen! Und um nichts anderes, geht es bei der Forderung von InnenDepp Horst Seehofer! Und genau die Argumentation, dass man Verbrechen in ihrer Planung bereits erkennen können soll, wird hier in großem Umfang gescheitert, eben weil der Staat einzelne Dienste überwachen kann, aber nicht das Netz oder die vielen Werkzeuge selbst.
 
Mal im Ernt jetzt. Ich würde gerne mal eine Statistik lesen die sich auf Kliminelle Kommunikation in WhatsApp beziet.
 
@C.K.Nock: Das geht nicht, so eine Statistik kann niemand erstellen, denn Whatsapp hat eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und es gibt keinen Hinweis, dass die nicht funktioniert.
 
@Nunk-Junge: Dann sollen die bösen Buben halt selbst welche erstellen , oder die Bekennungsschreiben bekommen ein P.S. mit Info´s zur Planung für eine Offizielle .
 
@Nunk-Junge: Statistiken können auch durch anzeigen und Sicherheitsvorfälle eruiert werden
 
Ich glaube auch nicht das es hier um "Terroristen oder Mitglieder krimineller Banden" geht. Es dient einfach der Volksüberwachung, nur will das keiner Zugeben.
 
@JoIchauch: Genau darum geht es. Denn Kriminelle können die mit ihren Wünschen nach Überwachung bestenfalls von Whatsapp abbringen. Aber nicht dadurch enttarnen und dingfestmachen.
 
ALso als Professioneller Krimineller würd ich weder eMail, SMS oder auch nur irgendeinen Messenger nutzen.

Ich hätte Laufburschen die das machen oder ggf. tote Briefkästen, nen Zettel am Kühlschrank aber das wars dann auch.

#AlexaBucheBitteEinenAuftragskiller!
 
"Schrödingers Überwachung" heisst wohl, du weisst erst ob du überwacht wird wenn sie bei dir vor der Tür stehen. ^^
 
Solange es sichergestellt ist das meine Daten bzw meine Chats nicht für jedermann einsehbar ist, können die ruhig eine Hintertür einbauen.
wenn es hilft scheiss Terroristen oder Straftätern das Handwerk zu legen und unser Land auch nur ein bisschen dadurch sicherer wird, hätte ich nichts dagegen.
 
@stf: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
 
"Man muss Gesetze kompliziert machen" - Heimat Horst
 
Jede Nachricht wird hybrid verschlüsselt und der Schlüssel einmal mit dem Key des Empfängers und einmal mit dem Key für Überwachung verschlüsselt. was kann schon schief gehen...
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