Qualcomm: High-End Snapdragon-PCs sollen auch bei uns durchstarten

Qualcomm hat auf der Computex 2019 ein Mal mehr kräftig für seinen ersten "echten" Laptop-SoC Snapdragon 8cx geworben. Jetzt verriet ein ranghoher Manager des US-Chipkonzerns, dass es auch in Europa mit den ARM-basierten Geräten mit Windows 10 ... mehr... Qualcomm, Snapdragon, Qualcomm Snapdragon 8cx, SCX8180, SDM1000 Bildquelle: Qualcomm Qualcomm, Snapdragon, Qualcomm Snapdragon 8cx, SCX8180, SDM1000 Qualcomm, Snapdragon, Qualcomm Snapdragon 8cx, SCX8180, SDM1000 Qualcomm

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Für Intel brechen schlechte Zeiten an. Da kommt Druck von allen Seiten.
 
@bebe1231: würde ich so nicht sagen... klar kann man sich nicht bislang auf die Faule haut legen und bestimmt werden die Aktionäre nicht so viel gewinn abwerfen...
Aber der Chiphersteller an sich kann schon gut leben! Und für Intel ist das endlich ein Ansporn an der Innovationsschraube wieder mal etwas zu drehen. Ist ja nicht so, dass die Kassen jetzt leer sind ^^
 
@bear7: Ist mir neu, dass Aktionäre Gewinn abwerfen :D
 
@Athelstone: jetzt wo du es sagst...
aber ich find's so lustiger, also lass ich es
 
High End wo man bei Windows nur Apps oder alternativ Programme mit massiven Leistungseinbußen nutzen kann? Mit ARM kommt man bei Windows nicht weit, da würde ich immer auf 64 Bit setzen.
 
@CrazyWolf: ich glaube schon das der Artikel arm Prozessor Leistungsfähig genug sind als "Bürorechner" zu dienen.

Aber ich würde aber eher auch auf x86-64 setzen aus Kompatibilitätsgründen.

Bei Windows gibt es keine native Software für arm.

Obwohl es theoretisch möglich wäre. Compiler dazu gibt ja z.B in Visual Studio.

Die meisten Programme sind nicht so Hardwarenah geschrieben das man dort groß den Code anpassen müsste.

Aber solange die Verfügbarkeit von nativer arm Software so scheiße ist, wird das nie was was.

Und von der Win32-Apps Emulation halte ich nix, da die Performance beschießen ist.

Entweder arm mit nativer Software oder gar nicht.
 
@ibecf: Es gäbe noch die technische möglichkeit das Binary zu decompilieren durch den ARM Compiler laufen lassen und gucken ob die Programme dann laufen. Problem wird hier das Rechtliche sein.

Aus technischer sicht ist ARM blödsinn. Wenn man strom sparen wollte, könnte man das mit x86 genauso hinbekommen.

Hier geht es nur um eine Alternative zu den teueren Intel-Prozessoren.
 
@MancusNemo:-
Ja, ok, AMD oder Intel könnten es hinbekommen, nur weshalb haben diese Chiphersteller das bislang nicht hinbekommen?

Ohne echte Konkurrenz muss Intel sich nicht beeilen leistungsfähigere CPUs auf dem Markt zu bringen oder die Verkaufspreise zu senken.

Ein wirklich all-in-one SoC gibt es bei Intel ja nicht, also ein Chip der auch ein Mobilfunkmodem enthält.
Seien wir mal ehrlich, selbst WLAN u. Bluetooth sind nicht im Intel SoC enthalten.

Und mit nativer ARM64-Software gefüttert sind die ARM-basierten Chips wirklich konkurrenzfähig.

Den Firefox Webbrowser und den VLC Player gibt es bereits nativ als ARM64 für Windows 10.
Alle Open Source Programme lassen sich im Prinzip auf Windows 10 für ARM64 konvertieren.
Es scheitert einzig und alleine dadurch dass Anbieter von Closed-Source-Software ihre Programme nur für die x86-64 Plattform veröffentlichen;
ansonsten hätte Intel bereits eine mächtige Konkurrenz.
 
@CrazyWolf: ARM hat halt jetzt das selbe Problem wie Intel seinerseits mit ihrem Itanium. Was nützt einem eine schöne 64bit CPU für Windows, wenn bestehende Software nur im Emulator laufen kann oder gar nicht.
 
@DK2000: Gut möglich, daß das erstmal nur so ne Art Leistungsschau ist um zu zeigen was geht und spätere Versionen von Windows (oder wie auch immer es dann heißen wird) zweigleisig fahren, also beides unterstützen. Ob ARM dann nur für bestimmte Anwendungen relevant ist oder Software-Entwickler x86-Anwendungen auf ARM-Architektur migrieren um ein breiteres Publikum abzudecken, werden wir ja sehen.
 
@DK2000: Tja Intel hat sich halt ein schönes monopol gezimmert. Müsste man mal juristisch angehen. Passiert aber irgendwie nix. Ich würd Intel und auch AMD die Patente wegnehmen, dann könnte da Markt entstehen, weil jeder CPU bauen könnte.

Momentan bauen die Chinesen CPUs ohen Patente für sau wenig $, wenn ich die wäre würd ich mich gleich um die bekannten Sicherheitslücken kümmern und das ganze noch energieeffizenter gestalten. Bin mal gespannt, was passiert wenn diese CPUs ab ca 2022 uns erreichen. Ich denke dann bleibt Intel und wohl auch AMD auf ihren BüroCPUs sitzen.
 
@MancusNemo: Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun bzw. mit dem, was ich geschrieben habe?
 
Alles eine Frage des Einsatzzweckes. Wenn man nur einen Browser, Office und den (lol) Windows Store braucht, wird so ein WoA Rechner reichen. Ich traue Microsoft jedoch zu, dass sie das Project auch schnell wieder einmotten wenn es nicht läuft. Hatte man ja schon beim Surface RT so. Moderne Notebooks mit TB3 oder USB-C halten doch schon teilweise bis zu 10h und lassen sich per Powerbank oder Quikcharge laden, von daher verstehe ich die Aufregung um die 27h WoA Notebooks einfach nicht.
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