Project xCloud: Take-Home-Meilenstein erreicht - interne Tests beginnen

Mit Project xCloud möchte Microsoft demnächst ein Konkurrenz-Produkt zu Googles kommendem Game-Streaming-Dienst Stadia auf den Markt bringen. Jetzt hat das Projekt den sogenannten Take-Home-Meilenstein erreicht, sodass die Testphase für die ... mehr... Microsoft, Tablet, Gaming, xCloud Bildquelle: Microsoft Microsoft, Tablet, Gaming, xCloud Microsoft, Tablet, Gaming, xCloud Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich bin gespannt drauf. In der Theorie halte ich sehr viel vom cloud Gaming bzw streaming.. Da Sony das ja nicht ohne Kreditkarte zulässt konnte ich es bisher leider nie testen. Obwohl ich eine 500mbit Leitung habe mit der das kein Problem sein sollte..
 
@Farbrausch2003: Ich konnte PSNow ohne Kreditkarte 7 Tage kostenlosTesten. Und war ehrlich gesagt positiv überrascht
 
Ich habe diesen Cloudwahnsinn nie so richtig verstanden. Gut, wenn man Dateien auf mehreren Rechnern aktuell halten will ohne ständig mit einem USB-Stick rum zu rennen ist noch zu verstehen.

Als Speichererweiterung verstehe ich das schon nicht mehr. Festplatten sind ja nun nicht so teuer, zumindest die normalen HDDs die ja in 99% der Fälle reichen. Und die Dateien aus der Cloud werden ja auch gröstenteils synchronisiert und lokal gespeichert.

Bei der Hausautomation eine Cloudlösung zu nehmen finde ich sogar absolut kritisch, gerade wenn es dann auch noch um sicherheitsrelevante Bereiche geht.

Aber warum müssen jetzt auch noch Spiele gestreamt werden? Gibt es nicht schon genug Datenverkehr? Ich halte das ja noch immer für absolut überflüssig. Was für Server und Datenleitungen müssen da denn bitte alleine aufgebaut werden wenn 1000 Spieler ein Spiel spielen? Das grenzt in meinen Augen eher an Größenwahn.
 
@Tomarr: wird Richtung exponentielles Wachstum gehen. Geht Hand in Hand mit Server und Datenvolumen. Server und Speicherlösungen erlauben größere Datenmengen, diese in kürzerer Zeit. Da schiebt eine Entwicklung die nächste an. Sobald wir Echtzeit synchronisieren und Verarbeiten können dürfte ein Maximum erreicht sein.
 
@darius_: Ich habe ja nicht die technische Weiterentwicklung in Frage gestellt, ich habe in Frage gestellt dass das Ganze unbedingt Sinn macht. Weil welchen Mehrwert habe ich denn davon? Ok, Spiele auf DVD/BluRay gibt es kaum noch. Man kauft heute auf Steam und Co. Aber was für einen Sinn macht es denn noch das Spiele nur noch gestreamt werden.

Zumal ich dann kaum glaube das man für ein Spiel über kurz oder lang nur noch einmal bezahlt sondern das Ganze dann eher in die Richtung abdriftet dass du ein Monatsabo abschließen musst um an ein gewisses Kontingent an Spielen zu kommen. Also hast du dann die Wahl, kein Geld und auch nicht spielen oder du musst Geld investieren um zu spielen. Und dann lass das Ganze doch noch ein wenig zerclustern wie bei den Videoportalen und schon musst du entweder zig Abos abschließen oder dich entscheiden was du in dem Monat gerade spielen möchtest.
 
@Tomarr: Es geht darum, dass man Spiele in bester Qualität mit einem sehr günstigen Gerät spielen kann, oder sogar unterwegs mit dem Smartphone (und passendem Controller). Niemand muss mehr tausende Euronen ausgeben, um in 4K zocken zu können, sondern hat ein Abo und streamt sich das Spiel in 4K einfach nach Hause (Fernseher und gute Internetverbindung vorausgesetzt)
 
@undianer: Was meinst du was wohl günstiger auf Dauer ist? Einmal eine gute Hardware anschaffen und dafür immer spilen zu können auch wenn es mal einen Monat knapp wird, oder davon abhängig zu sein sein Abo jeden Monat zu bezahlen? Klar, wenn das Abo, sagen wir 10 Euro kostet, dann dauert es halt schon 50 Monate bis man eine Konsole raus hat. Braucht man 2 Abos um seine Spiele die man spielen möchte nur noch 25 Monate. Da habe ich eine Konsole auf jeden Fall länger in Gebrauch. Und ich kann auch spielen wenn ich mal einen Monat nichts bezahle.

Klar, ein Spiel kostet auch, das mag schon sein, aber wenn man nicht immer gleich das neueste spielen muss dann kriegt man die auch recht günstig, oder auch mal kostenlos. Nur in dem Monat wo du mal kein Geld ausgibst kannst du halt gar nicht spielen. Ich sehe da auf Dauer die Nachteile sehr überwiegen.

Und die Rechnung ist nur bei 10 Euro im Monat korrekt. Ich kann mir auch vorstellen das so ein Abo gerne mal 15-20 Euro kosten kann.
 
@Tomarr: Alles korrekte und legitime Gründe, aber dann bist du einfach nicht die Zielgruppe. Netflix, Spotify und sogar Apple machen es vor. Noch nie wurden so wenig CDs und CD-Player verkauft wie heute. Das selbe blühte der Filmbranche und nun Spiele. So abwegig ist es jetzt nicht
 
@Tomarr: Zielgruppe hier sind Leute, die aktuell kein gaming PC für 1000 Euro oder ne Konsole für 500 haben und hin und wieder trotzdem mal ein game genießen wollen... Streaming macht das Spielen für mehr Leute erreichbar. Selbst wenn ein Abo 20 kostet und ich mir das 2 x im Jahr gönne sind 40euro wesentlich weniger als sich ne gaming Umgebung an zu schaffen...
 
@AlyxO: Wobei man Filme ja einfach nur einmal anschaut. Bei einem guten Spiel verbringt man schonmal Stunden auf mehrere Tage oder Wochen verteilt.

Aber gut, das entscheidende mag natürlich wirklich sein das ich nicht die Zielgruppe bin.
 
@undianer: Mit der Zeit werden die Abos sicherlich teuerer gemacht, dass sieht man bereits bei Netflix.
Die Kontrolle darüber welche Spiele wann u. wie lange zu Verfügung stehen, hat dann auch nur noch der streaming Anbieter. Sicherlich benötigt man dann auch noch mehrere Streaming Anbieter bzw. Abos um gewünschte Spiele zocken zu können. Bereits bei Serien/Film streaming wird der Markt immer mehr geteilt, siehe Netflix, Disney, Amazon Prime, Sky, Maxdome usw. und mit Steam, Epic, Stadia usw. erfolgt das selbe Schema dann auch im Spielesektor.
Das wird definitiv teuerer, gerade für dejenigen, die nicht regelmäßig zocken können oder Gamer die alle inklusive Titel für die jeweiligen Streaming Plattform haben möchten.
Mir persönlich gibt es mehr Kontrolle u. Sicherheit, wenn ein Spiel direkt gekauft wurde und bestenfalls Zuhause auf ein Datenträger vorliegt. Dann kann ich auch noch nach Jahren das Spiel zocken oder weiterverkauften/verschenken zumal man keine Abhängigkeiten hat.
 
@Tomarr: meine Antwort, ist eher universell. Die gesamten Technologien im Umfeld der Digitalen Medien und Dienste, werden möglicherweise eine Qualität (Performance, Nutzerfreundlichkeit...) erreichen die heute trotz bekannter Technik noch nicht vorstellbar ist. Inhalte werden in Echtzeit ohne Qualitätsverlust überall, jederzeit verfügbar. Ob dies Spiele, Musik, Filme, Industrie, Forschung... oder deine persönlichen Daten betrifft grundsätzlich das gesamte planetare Leben der Menschheit wird in dem Netz abgebildet sein. Jederzeit verfügbar, jederzeit aktuell.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen