LKW ohne Fahrer auf öffentlichen Straßen: In Schweden geht es jetzt los

Vor zwei Jahren hatte man mit Tests auf dem eigenen Gelände begonnen, jetzt darf man auch auf öffentliche Straßen: DB Schenker hat in Schweden die Erlaubnis erhalten, seine autonomen LKW ohne Fahrer­kabine auf normalen Straßen zu betreiben. mehr... Schweden, lkw, Autonom, Elektrisch, Straße, DB Schenker Bildquelle: Einride Schweden, lkw, Autonom, Elektrisch, Straße, DB Schenker Schweden, lkw, Autonom, Elektrisch, Straße, DB Schenker Einride

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Alleine die Masse an LKW Fahrer oder vielleicht auch mal Taxifahrer - womit soll man zukünftig Menschen beschäftigen die nicht genügend Skill haben? Nicht jeder ist zu höherem geboren.

Aber erst mal abwarten.
Der erste Unfall mit tödlichem Ausgang auf den Straßen mangels Erkennung, dann ist schnell wieder Schicht im Schacht. Ich sehe nur auf Autobahnen oder auf Bahngleisen eine Zukunft mit Automation.
 
@Postman1970: Nach einem Unfall mit tödlichem Ausgang ausschließlich unter Beteiligung menschlicher Fahrer ist mit dem manuellen Autofahren generell ja auch nicht Schicht im Schacht. Ich finde das muss man durchaus in Relation setzen. Man sollte die Statistik nehmen, wie viele Menschen im Schnitt beim menschlichen Fahren ums Leben kommen und dem autonomen Fahren die gleiche Schadensquote zugestehen, so doof das jetzt auch klingen mag.
Selbst wenn jede Woche irgendwo ein autonomes Fahrzeug jemanden überfährt, dürfte das nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wieviele menschliche Fahrer tagtäglich tödliche Unfälle produzieren.
Man sollte ein Fortbewegungsmittel mit vielen Toten durchaus auch durch eines mit einer moderaten Anzahl Todesfälle ersetzen, statt darauf zu warten, dass man etwas mit allzeit 0 Todesopfern findet. Das wird man wohl nie erreichen, und darum ist es besser, zunächst einmal nur das nächst kleinere Übel zu realisieren.
 
@mh0001: Du hast recht. Nur macht der Mensch immer noch Unterschiede zwischen Auslöser Mensch zu Mensch oder Auslöser Maschine zu Mensch. Da gab es doch schon genügend Beispiele in der Vergangenheit.
 
@Postman1970: na dann ist ja gut dass du nie in einem technologieentwickelten Unternehmen arbeitest wirst. Bedenken sind richtig und in Ordnung, aber immer nur wenn sie als Hürde auf dem Weg zum Ziel gesehen werden und nicht als Hinderniss das man gar nicht erst versuchen zu erklimmen sollte, weil man auf der anderen Seite einen tiefen Abgrund vermutet. Für all die vermeintlichen Probleme gibt es auch Lösungen.
 
@FuzzyLogic: Ich arbeite sogar als Techniker ;-)
Gerade deshalb weiß ich was für halbgares Zeug oft fachlich gepusht wird nur weil eine Zielerreichung oder monitäre Motivation dahintersteckt.
 
@Postman1970: Vielleicht nicht gleich "Schicht im Schacht", aber es wird bestimmt ein Rückschritt sein, da die Medien bei ihrer "Berichterstattung" selbstverständlich verschweigen werden, wie viele Menschen jedes Jahr durch menschliche LKW-Fahrer umgebracht werden.
 
@Postman1970: > Alleine die Masse an LKW Fahrer oder vielleicht auch mal Taxifahrer - womit soll man zukünftig Menschen beschäftigen die nicht genügend Skill haben?

Arbeit, für die man nicht bezahlt wird. Deswegen brauchen wir dringend mehr Umverteilung von Gewinnen.

Edit: Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich "nicht genügend Skills" für Quatsch halte. Liegt wohl ehr daran, wie viele Chancen/Privilegien man bekommt/hat.
 
@Michael96: Die Bezahlung von körperlich und geistiger Arbeit war noch nie im Vergleich angemessen, ich bezweifele dass sich da mal etwas ändert.

Es gibt durchaus Menschen die eher auf körperliche Arbeit stehen als zu viel geistigen Ballast Abends mit nach Hause zu nehmen. Zumindest befriedigt etwas körperlich Geleistetes oft mehr.

Geistige Arbeit verkümmert aber leider immer mehr in Gigantenprojekten großer Firmen bzw. Verwaltungen oder als Marionettentätigkeit in Politik und Wirtschaft, auch wenn sie in Richtung Sinnlosigkeit oder gar Abgrund weist.
 
@Postman1970: pauschalisiertes Stammtischgeblubber..
 
@tkainz: Du solltest nicht immer von deinem persönlichen Umfeld ausgehen ;-)
 
@Postman1970: hoffe dein Aluhut ist funktionsfähig! Du solltest ihn sofort einsetzen!
 
@Michael96: "Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich "nicht genügend Skills" für Quatsch halte. Liegt wohl ehr daran, wie viele Chancen/Privilegien man bekommt/hat."
Das stimmt ziemlich sicher nicht.
Jeder hat seine stärken und schwächen. Wenn theoretisch jeder alles könnte, müssten auch alle Schüler, mindestens in derselben Klasse, überall ungefähr gleich gut sein. Das ist allerdings selten der Fall
 
@Postman1970: Selber schon mal einen LKW gefahren? Es ist leicht über angeblich fehlende Skills von Anderen zu lästern, wenn man sich selbst überschätzt.
 
@kxxx: Zum LKW Fahren braucht man zwar theoretisch nur einen Führerschein aber an Können einiges mehr - aber eine Wertung sollte das gar nicht sein, denn was die Fahrer täglich leisten ist beachtlich. Wenn ich unabsichtlich damit jemanden beleidigt habe, bitte ich um Entschuldigung.

Wäre mir dieser Berufsstand egal würde ich mir auch keine Gedanken darüber machen und hätte den ersten Kommentar gar nicht geschrieben ...
 
60-Tonner ohne Fahrer ... was kann schon schiefgehen? Bremsen die auch für maximalpigmentierte Mitmenschen? Das soll ja laut der Zeitungsmeldungen von gestern oft nicht so ganz funktionieren. Naja, falls nicht ... muss er eben in die Waschanlage.

(Achtung: Dieser Text enthält Ironie. Ironie ist in Deutschland kennzeichnungspflichtig.)
 
@XaverH: Viel schlimmer als mit einem Menschen als Fahrer kanns kaum werden und sobald die Technik auch nur halbwegs ausgereift ist, kanns nur besser sein.
 
@Link: Millionen von LKW fahren täglich unfallfrei durch die Welt ... Dass das ein elektron. System hinkriegt darf bezweifelt werden.
 
@XaverH: Autonom fahrende PKWs haben jetzt schon pro gefahrenen Kilometer weniger Unfälle als solche die durch einen Menschen gesteuert werden. Ich sehe keinen Grund, warum das bei LKWs nicht genauso sein sollte. Und die Technik wird jeden Tag besser, der Mensch nicht.
 
@Link: Und alle LKW-Fahrer können sich dann kollektiv umbringen, denn sie sind überflüssig ... wenn das System funktioniert. Die soziale Komponente wird hier mal wieder völlig außer Acht gelassen.
 
@XaverH: Was habt ihr nur immer mit eurer sozialen Komponente. Ich bin noch nie zur Arbeit gegangen um Leute zu treffen, und diejenigen die das so gemacht hatten waren nie lange in Lohn und Brot. Und in den seltensten Fällen haben LKW-Fahrer einen Beifahrer dabei.

Also ich gehe einzig und allein zur Arbeit um meine Rechnungen bezahlen zu können. Nette menschen kann ich auch woanders treffen.
 
@XaverH: Von einem kolektivem Selbstmord aller, die z.B. bisher in Deutschland im Steinkohlebergbau tätig waren, hab ich so weit noch nichts mitbekommen genauso wenig wie bei allen anderen Berufen, die es nicht mehr (oder kaum noch) gibt. Warum sollte es bei den LKW-Fahrern also so besonders problematisch werden? Das wird auch nicht schlagartig passieren, der Bedarf an menschlichen Fahrern wird langsam sinken. Ist vielleicht nicht besonders schlau sich jetzt nach der Schule für diesen Beruf zu entscheiden, wenn man so weit es geht vermeiden möchte irgendwann einen neuen Beruf lernen zu müssen, aber als LKW-Fahrer wurde ich jetzt noch nicht in Panik verfallen. Bis die Teile eine nennenswerte Verbreitung erreichen, werden viele menschliche Fahrer in Rente gehen und bisher können die eh nur zwischen Logistikzentren eingesetzt werden.
 
@Tomarr: Menschen mit so einer Einstellung begenen mir jeden Tag auf der Arbeit. Darum habe ich auch wenig Lust mehr dort hinzugehen, obwohl man ein Drittel des Tages dort verbringen muss.
 
@Link: Die Kohlekumpel waren auch nur eine sehr kleine Schar und die haben allesamt wirklich üppige Abfindungen bekommen. Trucker gibt es wie Sand am Meer, fahr nur mal auf die Autobahn mit deinem Auto. Ach so, du hast keins? Hätte ich mir denken können. Mit "sozialer Komponente" meinte ich nicht, dass man mit Kollegen schwatzt, sondern, dass man sich sein Geld verdient. Wovon sollen die Trucker leben?
 
@Postman1970: Und was meinst du wohl warum sie dir jeden Tag auf der Arbeit begegnen? Weil es halt einfach so ist.

Ich will ja gar nicht abstreiten das Arbeit auch Spaß machen kann, wäre ja schlimm wenn nicht. Trotzdem kann ich mir wesentlich bessere Gelegenheiten und Orte vorstellen um soziale Kontakte zu pflegen.
 
@XaverH: "fahr nur mal auf die Autobahn mit deinem Auto. Ach so, du hast keins?"
Interessant was du alles von meinem Leben zu wissen glaubst... was meinst du, warum ich der Meinung bin, dass es mit autonomen LKWs nur besser werden kann? Die Bergbauarbeiter waren auch nur ein aktuelles Beispiel aus einer langen Liste von mehr oder weniger ausgestorbenen Berufe.
 
@Link: Nicht einmal Flugsteuerungselektronik kriegen die Programmierer der Generation Smartphone gebacken! Zwei Boeing 737 MAX sind kürzlich abgestürzt wegen eines Softwarefehlers. Und autonomes Fahren ist wesentlich komplexer als Fliegen.
 
@XaverH: Stop Stop Stop. Die Ermittlungen in den zwei Fällen der 737er sind doch noch gar nicht abgeschlossen.
 
@Kendrick: Doch, die Piloten und Experten sind sich einig über die Ursache. Liest du denn keine Zeitung (auch online)?
 
@XaverH: Nicht das du gerade Ironie und Sarkasmus verwechselst :D
 
Die Technik ist noch lange nicht ausgereift. In vielleicht 50 Jahren sollte man es versuchen.
Was machen die autonome Fahrzeuge wenn eine Tüte auf der Straße weht. Warten und Stau bilden ?
Was passiert wenn einer auf die Straße fällt, oder der Krankenwagen an den vorbei will ? Bildet er eine Gasse oder fährt er auch auf dem Bordstein ? Was passiert wenn die Ladung brennt fährt er als Fakel weiter ? Die Technik ist noch lange nicht soweit , mit einen Menschen der mehrere Fahrzeuge per Bildschirm bei gefahr oder probleme jederzeit das Fahrzeug übernehmen kann wär es vielleicht machtbar.
 
@Montag: Unsinn! Vor ein paar Jahren hätte man nicht gedacht, das es überhaupt je möglich sein würde. Es dauert allenfalls 5 Jahre bis die bis dahin weiter entwickelte Technik noch ganz andere Anwendungen möglich macht ...

Das Problem ist ja gerade diese deplatzierte Skepsis. Fortschritt war aber schon häufig sehr viel schneller als vorhergesagt. Die Europäische Demokratie wird letztlich nicht am Rechtspopulismus zerbrechen, sondern an der eigenen Dummheit! Wer heute meint seine Zeit mit Gedanken über ein Rentensystem, neues Sozialsystem usw. verschwenden zu müssen, verkennt die Tatsache, das Millionen entfallende Jobs noch sehr viel weitreichendere Reformen letztlich erzwingen werden, andernfalls fällt die Gesellschaft in mittelalterliche Verhältnisse (das Recht des Stärkeren) zurück!
Es genügt nicht mal Das Steuer und die Sozialsysteme zu überdenken. Das gesamte Wirtschaftsmodel (Wachstums-Irrsinn, Inflations-Schwachsinn) muss runderneuert werden, so das es den vorhanden Ressourcen des Planeten entspricht und nachhaltig ist. Statt immer mehr Angebot durch Nachfrage, muss das System vom Kopf auf die Füße gestellt werden, so viel und genau das produzieren was die Menschen wirklich brauchen. Und zwar nicht übermäßiger Konsum für wenige und totale Armut für die Mehrheit, sondern eine angemessene Versorgung für alle ... wobei auch dieses "Alle" kontrolliert reduziert werden muss, noch mehr Menschen hält der Planet nicht aus, bzw. sind wir längst an der natürlichen Kapazitätsgenze des Planeten ... und was passiert wenn nicht genug Wasser und Nahrung für alle da ist, ist wohl jedem klar!
 
@Hobbyperte: na mit den in 50 Jahren hat er ja nicht ganz Unrecht. Bis das benötigte 5G irgendwann mal weit genug verbreitet ist könnte es in Deutschland bestimmt so lang dauern. ;D Auf einem sehr kleinen Gebiet mag das natürlich schon eher möglich sein. Auf einem Parkplatz vielleicht... :D
 
@Digisven: Ich glaube das die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit Infrastruktur nur eine Krücke ist, bis Sensorik und KI leistungsfähig genug sind, wirklich voll autonom zu arbeiten, wie ein Mensch.

Die Vernetzung soll ja vor allem auch die Sensordaten aller Fahrzeuge im Umkreis teilen, z.B. um Fußgänger, Radfahrer oder Tiere besser zu detektieren. Da diese auch Verkehrsteilnehmer sind, aber ohne 5G-Chips auskommen, naja, Personen vlt. dann in Smartphones. Aber es wird auch künftig immer wieder Fußgänger und Radler ohne Smartphone geben!

Wie schnell sich die Lücken im Mobilfunknetz schließen, hängt im übrigen nicht zuletzt vom Erfolg der Technik ab. Je mehr Vorteile das bringt, desto größer wird allseits das Interesse sein, ein möglichst dichtes Netz zu haben.

Aber naja ... bislang betreiben alle Provider zusammen 30.000 Funkmaste. Für ein flächendeckendes Netz für 5G würden 800.000 Masten benötigt ... vielleicht ist das auch schlicht noch nicht das Ende der technl. Entwicklung. Vielleicht kommt noch was weniger Aufwendiges ... Vielleicht könnte man die metallischen Leitplanken zur Signalübertragung nutzen ... vielleicht könnte man wie bei der Bahn (LZB = Linienzugbeeinflussung) eine Antenne in den Fahrbahnen verlegen ... zumal man für diese Wahnwitzige Akkulade-Infrastruktur eh Tausende Tonnen von Kupferleitungen wird verlegen müssen.

Daher wäre es "vielleicht" das beste erst mal sämtliche Akademiker (in Position von Entscheidungsträgern) und insbesondere Politiker und Manager, gegen intelligente Menschen Auszutauschen?
 
Wenn ich das anhand der Bilder richtig interpretiere, steuert der LKW Fahrer das Fahrzeug von einer zentralen Basis aus? Was passiert wenn die Verbindung abbricht, oder die Stromversorgung gestört ist? Fährt das Fahrzeug autonom weiter bis zum nächsten Rastplatz?
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