Samsung: Fernseher sollen bald auch ohne Stromkabel auskommen

Bei Samsung will man jetzt auch noch das letzte Kabel vom Fernseher entfernen. In einer aktuellen Patentschrift wird ein Gerät beschrieben, das nicht nur drahtlos mit Bilddaten, sondern auch mit der benötigten Energie versorgt wird und auf diese ... mehr... Samsung, Fernseher, Drahtlos Bildquelle: Samsung Samsung, Fernseher, Drahtlos Samsung, Fernseher, Drahtlos Samsung

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Herstellerübergreifenden Standard festlegen ( OK, ich träume), beim renovieren ein Ladepad in die wand einbauen, Tapete drüber und dann jeden TV davor aufhängen....
 
@Bjorn_Maurer: Für mich eher ein Alptraum wenn ich den Fernseher eventuell woanders hin haben möchte.
 
@Bjorn_Maurer: Wenn man ein Ladepad einbaut kann man auch einfach eine Ausbuchtung mit Steckdose usw. einplanen. Wär wahrscheinlich zuverlässiger und effizienter.
 
@paul1508: So habe ich es auch gemacht ( An 2 möglichen Stellen, an Platz 2 versteckt ein Bild die Dosen), Hinter dem TV sitzt eine Steckdose, der TV bekam einen extra flachen Winkelstecker, Dazu noch 2 Leerdosen mit Rohr nach unten. In einer kommen TV kabel und Netzwerk von der Fußleiste hoch, in der anderen gehen die HDMI Kabel nach unten zu den Zuspielern ( Receiver, Fire-TV, HTPC, Soundbase, ungenutzter BR Player).
 
@paul1508: Naja aber muss wirklich jeder für immer da ein TV hinhängen, sonst hast du mitten in der größten Wand auf 1,70m eine Ausbuchtung mit Steckdose. Vor allem wenn die Geräte flacher als Stecker, Anschlüsse, Kabel werden und quasi plan an die Wand sollen.
 
@jackii: Grad bei einer Rigips Wand sollte das Problem einfach zu lösen sein: eine Bodensteckdose in die Wand und fertig.
 
@jackii: Sollte es tatsächlich mal dazu kommen, dass dort kein Fernseher mehr hängen soll, dann baust du die Steckdosen wieder aus, ziehst die Leitungen durch ddas Rohr nach unten weg und puzt das Loch zu. Tapeten drüber - fertig.
Und wenn der Fernseher plan an die Wand soll, dann machst du das Loch groß genug, um den Stecker mit in der Wand verschwinden zu lassen, bzw entfernst den Stecker und legst die Adern direkt Unterputz auf.
 
@jackii: Das Ladepad würde man auch nicht in der Wand lassen wenn man den Fernseher weg nimmt ^^ So billig sind die Teile auch wieder nicht.
 
@Bjorn_Maurer: Klar wäre ein herstellerübergreifender Standard wünschenswert. Aber wer wechselt seinen Fernseher schon häufiger als seinen Anstrich? Ich hab bei mir eine "unsichtbare" Lösung. Der TV ist an einer Trockenbauwand (Rigips+OSB) und da sieht man keinerlei Kabel. Das ist auch kompatibel zu jedem TV.
 
@Bjorn_Maurer: Nein, nicht in die Wand bauen. DAS kannst Du heute auch schon mit jedem Fernseher: Kabelführung in der Wand verstecken. Hier geht es um Stromversorgung über Distanz. Aber auch die Technologie ist nicht mehr ganz neu. Sony hat das schon 2009 demonstriert (https://www.prad.de/kabellose-stromversorgung-fuer-tv-geraete-wie-funktioniert-das), Forscher haben in 2014 schon einen Fernseher über mehrere Meter hinweg mit Strom versorgt (https://www.golem.de/news/energieversorgung-forscher-uebertragen-strom-drahtlos-ueber-5-meter-1404-106002.html) - nur wirklich Serienprodukte gab es bisher meines Wissens nicht. Zumindest nicht für Fernseher.
 
Hmm.. ich hab in meine Wand ein HTRohr DN50 mit eingebaut. So schwebt mein TV auch.
 
Kann man in dem Bereich zwischen Sender und Empfänger gleich Popcorn zubereiten?
 
@gutzi4u: Solange du einen Topf für einen Induktivherd benutzt....
 
Es ist eine Sache Information drahtlos zu übertragen (drahtlose Netzwerkverb.), aber etwas ganz anderes Energie durch das Medium Luft zu senden. Da bin ich mal gespannt wie bei der Angabe der Energieeffizienz dieser Geräte gelogen und getrickst wird. Je größer der Übertragungsweg, desto mehr Verlust entsteht...
Da redet man uns permanent ein Energie zu sparen und hier kommen dann Geräte, mit unnötig schlechtem Wirkungsgrad? Nur aus Design-Gründen ... was für ein Irrsinn.
 
"da ohnehin vielfach alle Inhalte per IP-Stream auf dem TV-Gerät landen"

Ja ne is klar. Bei mir und jedem den ich kenne landen die Inhalte zum größten Teil per Koax- oder HDMI-Kabel aufm TV.
 
"Bei Samsung will man jetzt auch noch das letzte Kabel vom Fernseher entfernen"
Haha, das ich nicht lache.
Ich habe immer noch zwei HDMI, ein Toslink und ein Netzwerkkabel angeschlossen.
Das Toslink-Kabel musste ich dranmachen, da ARC nur mit aktiven CEC (Ich weiß ARC ist ein Bestandteil von CEC) funktioniert und CEC der "Ach so tolle Standart" für die Tonne ist.

Wenn man natürlich auf einen AV Receiver/Soundbar verzichten kann und mit dem Blechdosensound zufrieden ist, zudem weder Twin-Sat Receiver noch Spiele-Konsole besitzt und keine LAN Buchse in der Nähe des Fernsehers hat. Der kommt womöglich mit einem, bzw. bald mit keinem Kabel aus :p
 
Es ist auf jeden Fall die Zukunft, wobei die grundlegende Technik dahinter klassisch ist. Resonanzfrequenz und magnetische Induktion sind hier die Kernthemen. Die Primärspule erzeugt ein Magnetfeld, dass in der Sekundärspule eine Spannung induziert und somit den Verbraucher mit Strom versorgen kann. Dabei müssen beide Spulen mit der selben Frequenz schwingen. Hier kann einfach jedes Endgerät, dass "mitversorgt" werden möchte einfach auf die selbe Frequenz konfiguriert werden.

Der wesentliche Nachteil an der Sache ist, dass aufgrund der zu überwindenden Entfernungen primärseitig sehr hohe Frequenzen von Nöten sind und darüber hinaus mit steigender Entfernung die Effizienz in den Keller geht.Wenn schlaue Köpfe es in Zukunft schaffen, dieses Problem in den Griff zu kriegen, wird die kabellose Versorgung von Endgeräten im Haushalt das nächste große Ding sein.

Laptop durch den ganzen Raum transportieren, während es kabellos aufgeladen wird, wäre hier nur ein Beispiel.

Nachtrag: Allerdings lässt sich Physik nicht austricksen und wenn wir morgen nicht feststellen, dass wir uns heute geirrt haben, wird es verdammt schwer sein, dieses Problem zu lösen.
 
@floatint: So schön das Laden des Laptop im ganzen Raum sein würde, das würde aber auch bedeuten das es zu einem dauerhaften Aufladen des Akku kommt. Das ist erwiesener Maßen ziemlich schlecht für Akkus. Weiterhin läßt induktives Laden Akkus auch noch schneller verschleißen.
Der Vorteil würde sich, ohne eine technische Entwicklung die dieses verhindert, hauptsächlich für die Hersteller neuer Akkus lohnen.
 
@Abzdef: Das kontinuierliche Aufladen muss ja nicht sein. Man könnte es einfach durch einen Softwarebefehl aktivieren/deaktivieren oder direkt am Versorgungsgerät ein- und ausschalten.
Ist also kein Problem.

Der erhöhte Verschleiß wäre natürlich da, wenn man aufgrund des hohen Comfort sein Gerät viel öfter lädt als über Kabel oder wenn die Energie zu gering ist, um das Gerät vollständig (batterie bypass) zu versorgen.
Denn rein technisch gesehen hat induktives Aufladen keine Nachteile für den Akku, bei den aktuellen Charging-Methoden würde es sogar den Akku entlasten, da über Wireless Charging mit einem viel geringeren Strom geladen wird. Hohe Ladespannungen und Ströme sind es, die wie bei QuickCharge oder FastCharge etc. pp. die Zellen stärker Belasten.

Kabelloses Laden bei aktuellen Smartphones z.B. ist nur deswegen verschleißhöher, weil der Ladestrom bei der induzierten Spannung nicht ausreicht, um das Gerät vollständig darüber zu versorgen, sodass die Batterie diese Aufgabe übernimmt und dadurch ständig geladen wird. Bei betrieb über Kabel kann das Gerät komplett über das Kabel versorgt werden, ohne Strom aus der Batterie zu ziehen (natürlich abhängig davon, wieviel Strom der verwendete Port liefert).

Aber all das sind keine Dinge, die man nicht lösen kann.
 
Für mich wäre das ein Ko kriterium. ich habe auch so ziemlich alles mit Kabel im Netzwerk nur das handy ist über Wlan drinnen. und einen kanal in der Wand habe ich auch verbaut.
 
Energieverschwendung, weil einen 5-30cm Kabel an der Wand unterm TV anlachen.
Da kann ich ja nur Appalachen sie Scherzgebirge!

Bei mir baumeln unten, Strom, LAN, HDMI, Toslink, Komponente und eine USB-Verlängerung raus..und? Auf den 20cm juckt mich das nicht die Bohne.
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