Kreditkarten: Neuer Sicherheits-Chip ist in der Praxis eine Luftnummer

Die Anbieter von Kreditkarten haben vor einiger Zeit mit großem Getöse die neuen Sicherheits-Chips auf ihren Produkten eingeführt. Diese sollten die zahlreichen Betrugsfälle endlich eindämmen. Wie sich inzwischen herausstellt, sorgen sie aber ... mehr... Amazon, Amazon Prime, Kreditkarte, Visakarte, Prime-Visa-Karte Bildquelle: Amazon Amazon, Amazon Prime, Kreditkarte, Visakarte, Prime-Visa-Karte Amazon, Amazon Prime, Kreditkarte, Visakarte, Prime-Visa-Karte Amazon

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Zum Glück kann bei N26 über die App "Auslandzahlungen" mit der (Kredit)Karte einfach deaktivieren, somit funktioniert das Klauen der Magnetstreifeninformationen und verwenden in den USA nicht. Habe ich bei mir ab Tag 1 deaktiviert und wenn ich mal ins Ausland fahre, aktiviere ich das kurzzeitig wieder.
 
@JonteE: du scheinst bei einer Bank zu sein die auf Sicherheit achtet. Oh sorry habe N26 überlesen...
 
@JonteE: Du hast leider den Inhalt des Artikels nicht verstanden.
 
@Karmageddon: Warum? Die Lücke besteht doch darin, dass "hier" die Daten in ungesicherten Lesegeräten abgezogen werden und dann auf gefälschten Magnetkarten geschrieben werden, mit denen dann in den (was das betrifft rückständigen) USA, wo die Magnetkarten noch funktionieren, "eingekauft" wird.

Wenn nun seine Karte fürs Ausland gesperrt ist, können die Jungs genau das nicht und er (bzw der dortige Händler) ist auf der sicheren Seite... vorausgesetzt natürlich, die Zahlung wird bei einer sofortigen Online-Validierung geblockt.

Einer von uns beiden hat augenscheinlich einen wesentlichen Punkt übersehen?
 
Hm... - mit Firmen, die sich kein "ausreichend geschultes Personal für den Bereich der IT-Sicherheit leisten können" sollte man tunlichst keine Geldgeschäfte machen...
 
@koech: Und das steht wo genau um sich vorher zu informieren? Auf deren Homepage? ;D
 
@koech: Sau blöder Spruch, und zeug auch noch davon, dass Du überhaupt keine Ahnung hast!
Eine kleine Tankstelle, ein Kiosk, eine Gastwirtschaft, ohne die Möglichkeit dort mit Karte zu zahlen, haben solche Betriebe erhebliche Probleme. Und um genau solche Betriebe geht es.
 
@koech: Es geht nicht um "kleine Kreditkartenunternehmen", sondern um kleine Firmen (Geschäfte), die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren.
 
"Neuer Sicherheits-Chip ist in der Praxis eine Luftnummer"
"Opfer werden nun verstärkt kleinere Firmen."

Irgendwie erschließt sich mir die Opfer-Schuldiger-Definition in dem Text nicht. Das Opfer ist immernoch der Kreditkartenbesitzer, nicht die "kleineren" Firmen. Auch kann man den Kreditkartenherstellern schlecht einen Vorwurf machen, dass Firmen ihre IT-Sicherheit nicht im Griff haben.
Die Luftnummer sind also die Firmen mit unsicherer IT, und kein anderer.
 
@gutzi4u: "Die Luftnummer sind also die Firmen mit unsicherer IT, und kein anderer."
Und auch hier der Vorwurf, einfach mal gedankenlos irgend einen Schwachsinn raus zu hauen.
Welches Gasthaus, Kiosk oder Tankstelle, nur mal so z.B., haben eine IT-Abteilung?
Aber mit Karte willst Du dort bezahlen können.
Ich sehe da nach wie vor die Kreditkartenunternehmen in der Verantwortung.

Und Opfer sind eben nicht die Kreditkartenbesitzer, denn denen entsteht, außer einigen Unannehmlichkeiten gar keinen Schaden, sondern eben genau jene kleine Firmen.
Denn die Banken holen sich ihr Geld zurück!
 
@rOOts: "Und auch hier der Vorwurf, einfach mal gedankenlos irgend einen Schwachsinn raus zu hauen.
Welches Gasthaus, Kiosk oder Tankstelle, nur mal so z.B., haben eine IT-Abteilung?"
Ich werfe den Vorwurf mal zurück. Ich habe nicht von einer unfähigen IT-Abteilung gesprochen, sondern von Firmen mit unsicherer IT. Wenn die nicht in der Lage sind ihre IT sicher zu betreiben, oder fähige Leute damit zu beauftragen, dann sollen sie es lassen.

"Aber mit Karte willst Du dort bezahlen können." - Nein, ich will da mit Karte bezahlen können, wo ich davon ausgehen kann, dass es sicher ist.

"Ich sehe da nach wie vor die Kreditkartenunternehmen in der Verantwortung." Ich sehe sie dahingehend in der Verantwortung, dass sie ihr System nur dort betreiben lassen, wo der Betreiber garantiert, dass auch die dahinter liegende Struktur sicher ist.
 
@gutzi4u: Na dann wirst Du fast nirgends mit Karte zahlen können.
Aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Zum Abschluss, die Kartenanbieter sind deswegen m.M. in der Verantwortung, weil sie es sind, die ihr Produkt mit aller Macht in den Markt drücken wollen. Ob ausgereift und/oder Sicher ist denen erst einmal egal. Hauptsache erster.
 
@rOOts: "Na dann wirst Du fast nirgends mit Karte zahlen können"
Korrekt, und genau so handhabe ich das mit meiner auch.
 
@gutzi4u: nein, nein, das ist nur bei uns in Deutschland so, dass der Nutzer für unzulängliche Sicherheitsvorkehrungen der Banken zahlen muss.
 
@eshloraque: Ist bei uns in Deutschland eben nicht so. Als Nutzer brauchst du nur die Bank informieren, dass die Karte weg ist oder irgendwelche Transaktionen, die nicht von dir sind aufgetaucht sind, und kannst dich dann entspannt zurücklehnen und die Show genießen. Du bleibst auf keinem einzigen Cent sitzen, wo der Händler nicht einwandfrei und lückenlos nachweisen kann, dass du höchstselbst tatsächlich bei ihm eingekauft hast.
 
@mh0001: Rein rechtlich schon. Faktisch ist das erste was kommt, dass deine Karte als gestohlen melden musst und die Bank versucht dir zu erzählen, dass alles, was vor der Meldung abgeht, auf deine Kappe geht.
 
@gutzi4u: Der Kreditkartenbesitzer ist ganz sicher nicht das Opfer. Bei Kreditkartenbetrug musst du als Karteninhaber keinen Cent zahlen! Du musst nur deiner Sorgfaltspflicht nachkommen, indem du sobald du es mitbekommst den Verlust/Diebstahl der Karte oder auffällige Transaktionen meldest.
Danach bis du für alles Weitere sowie die bereits entstandenen betrügerischen Transaktionen komplett aus der Haftung raus. Einer der Gründe warum die Kreditkarte ein relativ sicheres Zahlungsmittel ist.

Der leidtragende ist in diesem Fall tatsächlich der Händler, bei wem der Betrüger mit den erbeuteten Karten(-daten) einkaufen war. Denn die Bank wird eine Rückabwicklung sämtlicher betrügerischen Transaktionen einleiten, d.h. dem Händler wird das Geld der Kreditkartenzahlung wieder abgenommen, auch wenn er die Ware an den Betrüger ausgehändigt hat.
Begründung warum das rechtens ist: Hätte der Händler ordnungsgemäß geprüft, ob der Käufer rechtmäßiger Besitzer der Karte ist, wäre er auf den Betrug nicht reingefallen. Also war es fahrlässig, und somit haftet immer der Händler.
 
@mh0001:
"Hätte der Händler ordnungsgemäß geprüft, ob der Käufer rechtmäßiger Besitzer der Karte ist, wäre er auf den Betrug nicht reingefallen. Also war es fahrlässig, und somit haftet immer der Händler."

Aber das widerum kann ich vom Händler verlagen! Es is wirklich nicht zu viel verlangt wenn man sich zur Kreditkarte noch den Ausweis zeigen lässt und Namen und Unterschrift vergleicht. Das kann auch eine ungelernte Hilfskraft an der Kasse.
War letzte Woche in England und hab alles mit KK bezahlt. Meist kontaktlos oder per Pin, aber an einer Tankstelle wollten sie meine Unterschrift und haben nach dem Ausweis gefragt. Fand ich jetzt nicht weiter schlimm.
 
Finde Kreditkarten allgemein sicherheitstechnisch mindestens fragwürdig.

Was benötigst du nämlich wenn du mit einer Kreditkarte zahlen möchtest:
Kartennummer, Ablaufdatum, Sec-Code
Und der Witz: Alles ist schön auf der Karte optisch lesbar - also "wer lesen kann ist klar im Vorteil" in diesem Punkt. Keine PIN/TAN zur Sicherung... nö...
Wäre so als würde ich meine EC-PIN auf die Karte schreiben und die Karte verlieren...
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