Schwache Netze: Telefónica-Chef schießt gegen Regierung & Konkurrenz

Geht es um den Status der Mobilfunknetze in Deutschland, findet der Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas keine guten Worte für die Arbeit der Regierung. Man habe bisher den falschen Weg gewählt. Darüber hinaus ist sich Haas sicher, dass Anbieter ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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Ich bin ebenfalls kein Fan von diesen Anbietern, die sich in fremde Netze einmieten und selber nichts zum Ausbau beitragen (1&1!). Andererseits verstehe ich seine Aussage nicht ganz ... die Anbieter ohne eigenes Netz sind schlecht, aber weitere Netze sind auch nicht gut. Was sollen die also machen, einfach verschwinden?
 
@RegularReader: Klar, sind schließlich Konkurrenten.
 
@RegularReader: Warum ist es schlecht sich in fremde Netze einzumieten.? Die Betreiber sind doch selbst dafür verantwortlich was sie an Miete verlangen. Da muss man eben auch die Ausbaukosten dafür mitberechnen. Wenn sie das nicht machen sind die Betreiber selbst schuld. Allerdings wenn man es doch macht, und das berechnete Geld nicht in die Kasse für den Ausbau geht sondern in z.b. Managergehälter, dann ist natürlich noch mehr falsch.

Einmieten ist wie bei einem Hotel. Lieber für günstigeres Geld weggeben als gar nicht weggeben. Natürlich müssen da die eigenen Kosten gedeckt sein.
 
@xerex.exe: Soweit ich weiß sind die Mietkosten, die z.B. die Telekom von Drittanbietern verlangen darf, von der Bundesnetzagentur geregelt.
 
@RegularReader: Ja einfach verschwinden, das Problem des Ausbaus hat er ja auch angesprochen das hier die Kosten bis es überhaupt zu einem ausbau kommen kann zu hoch sind, dieses Problem wird ein 4. anbieter nicht lösen und damit hat er meiner Ansicht nach recht
 
@0711: "das hier die Kosten bis es überhaupt zu einem ausbau kommen kann zu hoch sind"

Wo hat er das gesagt?

Er redet permanent von unteinvestiert. Das heißt, sofern es das Wort gibt, dass zu wenig Geld investiert wird. Und nicht, dass die Kosten zu hoch sind.

Letzten endes Weicht er nur aus bringt absurde zusammenhänge und Ausreden, z.B. Versteigerung der Frequenzen ( gibt es nämlich wo anders auch wo gute netze gibt) oder die begrenzten Volumen, und wieso sie hier in Deutschland Sinn ergeben.

Zieht man Resümee was seine Punkte bedeuten, kommt man nur zu dem Schluss der Preissteigerung an jeder stelle und dennoch schlechte netze und Volumina.
 
Das sagt ausgerechnet der Chef eines Mobilfunkbetreibers, der bereits bestehende Masten wieder zurückbauen / abschalten lässt, das löchrigste Netz betreibt und die Qualität abnimmt? https://winfuture.de/news,104527.html (4. Absatz)
 
@Memfis: Die Netzabdeckung wird auch bei O2 besser, die Qualität (Netzverfügbarkeit) hatte aber dieses Jahr schon relativ viele ausfälle zu verzeichnen was natürlich nicht gut ist aber mit bestehende Masten abbauen/zurückbauen hat das nichts zu tun...O2 hat nun mal doppelkapazitäten durch den netzzusammenschluss und es ist nicht sinnvoll für den erhalt der Infrastruktur doppelt zu zahlen
 
@0711: Also das o2 Netz war (und ist) chronisch überlastet. Das ePlus Netz hatte das gleiche Problem. Und leider gibt hier Minus und Minus nicht Plus, sonder ein kathastrophales Netz. Wenn ich zwei überlastete Netze zusammen auf die Infrastruktur eines Netzes lege... das KANN nicht klappen. o2 hätte sich mit der doppelten Kapazität den Ruf reparieren können und für mehr Verfügbarkeit sorgen. Im Endeffekt haben sie es dann durch die Abschaltaktion noch viel schlimmer gemacht. Meine Schwester (noch bei o2, wechselt Ende des Monat zu oTello) kann ich z.B. nicht anrufen. Ich komme nicht durch. Egal wann ich es versuche. Außer sie ist grade in nem Wlan.
 
@LoD14: Wie 0711 richtig angemerkt hat, versucht O2, doppelte Infrastruktur zu vermeiden, wobei immer der bessere Standort ausgewählt wird.

Im Telefon-Treff-Forum gibt es User, die die Funkmasten mit Hilfe einer App (CellMapper; gibt auf der Seite auch eine Karte mit den Masten) erfassen. Dort war z. B. zu hören, dass O2 in den ersten Monaten dieses Jahres mehr Standorte neu errichtet hat als die Telekom (Vodafone war weit abgeschlagen). Hinzu kommt, dass O2 mittlerweile wohl auch auf Single-RAN aufrüstet (https://blog.telefonica.de/2018/02/kooperation-beim-netzausbau-telefonica-deutschland-setzt-weiterhin-auf-single-ran-technologie-von-huawei/), es geht mit der Technik somit voran.

Beim Peering kann man O2 auch nichts vorwerfen, die sind in Deutschland (unter den Großen) mit der neutralste Anbieter, den es gibt (im Gegensatz zur Telekom). Auch beim Ausbau mit Glasfaser zu den Funkmasten kooperieren sie mit lokalen Anbietern (durch die gestiegene Konkurrenz sollen wohl hier auch die Preise gesunken sein). Mit Vodafone wurde auch ein Abkommen zum gemeinsamen Ausbau geschlossen.

Das größte Problem bei O2 ist meiner Meinung nach, dass wohl nur 20 Prozent der Funkmasten an Glasfaser angeschlossen sind, was dann zu Engpässen oder Verbindungsabbrüchen führt. Zudem kommt hinzu, dass der Mutterkonzern Geld aus Deutschland nach Spanien abzieht, was dann für den weiteren Ausbau fehlt.
 
Nicht Deutschland hat die schlechte Mobilfunkinfrastruktur, Telefónica hat die schlechte Mobilfunkinfrastruktur. Immer erst mal an die eigene Nase packen, Herr Haas!
 
Habe mich 4 Jahre mit o2 gequält. Ständig waren plötzlich Anrufe auf der Mailbox á la "hab versucht dich zu erreichen". Die Anrufe wurden nicht durchgestellt... Seit ich bei der Telekom bin, hab ich 0 Probleme. Ich muss fairer Weise aber auch sagen, dass ich da das 3-fache bezahle von dem, was o2 gekostet hat. Und dass das jetzt auch nicht so toll ist, aber ich immerhin erreichbar bin.
 
@LoD14: Das passiert leider sehr häufig bei O2 das mann nicht erreichbar ist obwohl das Smartphone an ist das hab ich mehrmals in der Woche
 
@LoD14: Bin auch vor 6 Jahren gewechselt. Plötzlich hatte man fast überall Internet, keine Verbindungsabbrüche oder Funklöcher. Was bringt es einem bei o2 dann so wenig zu zahlen, wenn man es nicht nutzen kann?
 
@LoD14: Ich bin seit 14 Jahren bei O2 und wohne auf nem Dorf, das absolut keine Metropole in der Nähe hat. Seit diesen 14 Jahren hat sich das Netz ständig verbessert und mittlerweile habe ich 4G mit 85 MB/s im Down- und 60 Mb/s im Upload. Auch im Auto oder in andren Gegenden habe ich keinen schlechteren Empfang als die Kumpels mit Vodafone oder Telekom Netz. Nicht erreichbar war ich auch noch nie. Zudem gab es in den 14 Jahren nur einen Netzausfall für ca. 3 Stunden.

Ich persönlich kann die Kritik von so vielen Seiten absolut nicht nachvollziehen und freue mich über meinen All-Incl. Vertrag ohne extreme Drosselung (min. 1 MB/s) für ein paar Euro Füffzich im Monat. Bei der Telekom müsste ich das 4-Fache für die gleiche Leistung zahlen.

Wie gesagt: MEINE Erfahrungen mit O2 nach einer mittlerweile doch recht langen Zeit, "fernab der Zivilisation" ;)
 
@Fekal: da gibts ja auch niemand, der das Netz blockieren kann. 5 Bewohner und 6 Kühe hält der schlechteste Mast aus.
 
@LoD14: XD Ich weiß was du meinst, aber ein paar mehr sinds dann schon. Haben gut 1.000 Einwohner und keine Kühe.

Aber du hast sicher gelesen, dass es auch im Umland und in den Städten (wenn ich leider mal unvermeidbar in eine rein muss) wunderbar läuft?! Keine Nachteile zu Freunden mit Telekom oder Vodafone.
 
Die Lösung wäre ganz einfach:Netz verstaatlichen und alle mieten sich zu gleichen Kosten ein.
In der derzeitigen Situation ist es durchaus verständlich, dass Internet- und Funkwüsten aus wirtschaftlichen Interesse nicht ausgebaut werden.
Dazu hernehmen könnte man z.B. den Solidaritätszuschlag und einen grossteil der Rundfunkgebühren.
Gewisse Grundversorgungselemente wie Verkehrswege, Wasser, Energie und Kommunikation gehören nicht in private Hände. Und wenn, dann mit hohen Auflagen/Verpflichtungen.
Da werde ich doch echt Komunist.
 
@LastFrontier: Das wird auch durch gebetsmühlenartige Wiederholung nicht wahrer. Nehmen wir doch mal an, der Staat übernimmt jetzt die Netze. Warum sollte der Staat in 5G-Netze investieren?
 
@topsi.kret:
Als die Telekommunikationsbranche in Deutschland noch ein Monopol in Form der Deutschen Bundespost war haben diese ja auch nie ein Mobilfunknetz aufgebaut, oder?

Der Ausbau der A-, B-, C- und D-Mobilfunknetze in Deutschland erfolgte vor der Privatisierung!

Übrigens wurden auch TV-Kabelnetze ausgebaut, zu Zeiten der deutschen Bundespost; als es die Telekom in der Form noch gar nicht gab.

Dadurch dass mehrere Anbieter Mobilfunknetze ausbauen entstehen höhere Kosten bei der Infrastruktur weil in vielen Gebieten eine Doppel- oder Dreifachversorgung aufgebaut wird.
 
@Winnie2: Guck Dir mal das staatliche D-Netz an von damals. Erst als ein Privater Konkurrent dazu kam, wurde das was.
 
@densch:
Nun ja, vor dem D-Netz gab es das C-Netz welches alleine von der Bundespost betrieben wurde, es war praktisch flächendeckend nutzbar,
allerdings waren die Funkzellen recht groß u. es war nur für max. 1 Million Nutzer ausgelegt; was zum damaligen Zeitpunkt ausreichend war.
Allerdings waren die Preise so heftig dass sich das nur Besserbetuchte leisten konnten.
Die Netzabdeckung selber war gut was allerdings auch an der Sendeleistung der Geräte lag, man konnte mit einer Akkuladung (C-Netz-Telefon) nur etwa eine halbe Stunde lang telefonieren.
 
@Winnie2: DAs C-Netz war wegen der niedrigen Frequenz und der analogen Funktionsweise wesentlich billiger und einfacher aufbaubar.
 
@topsi.kret:
Niedrige Frequenzen und höhere Sendeleistungen sorgten für größere Reichweiten;
allerdings war die Technik in den 80er Jahren nicht weniger aufwendig.
Beim C-Netz erfolgte die Übertragung hybrid. Sprache analog,
Steuer- und Kontrolldaten digital, z.B. Einbuchen in eine Funkzelle, Anpassung der Sendeleistung
 
@Winnie2: Der Staat hat auch die Straßen gebaut. Nur gepflegt hat der Staat diese nicht, mit dem Ergebnis, dass landesweit das Straßennetz löchrig ist. Der Staat beweist immer wieder, dass er es auf Dauer nicht kann
 
@topsi.kret:
Es gibt keine einheitliche Zuständigkeit was Straßen betrifft.
Je nach Straße kann die Zuständigkeit für diese entweder beim Bund, beim Land, bei der Stadt, bei der Gemeinde oder bei den Anliegern liegen.
 
@Winnie2: Ändert nichts an der Tatsache, dass der Staat in Sachen Infrastruktur immer wieder versagt, egal welche Verwaltungsordnung zuständig wäre.
 
@topsi.kret: Ja - warum eigentlich? Wieso glauben eigentlich einige, dass man jedes Schei$$haus mit Breitband versorgen muss?
 
@LastFrontier: Der Staat würde auch nicht in Ballungsgebieten investieren. Die würden das Netz verrotten lassen, wie alles andere auch.
 
@LastFrontier: "In der derzeitigen Situation ist es durchaus verständlich, dass Internet- und Funkwüsten aus wirtschaftlichen Interesse nicht ausgebaut werden."
Wenn ich mir den Zustand von so mancher Straße anschaue, habe ich so meine Zweifel, dass sich an Funklöchern und dem Zustand des Netzes im allgemeinen durch Verstaatlichung etwas ändern wird, zumindest nicht zum Positiven.
 
@Link: Die weitaus meisten Strassen gehören den Komunen (Gemeinde, Stadt, Kreis).
Bist du schon mal quer durch die USA gefahren? Abseits der Interstates und Highways?
Selbst in Skandinavien kenne ich Strassen, die nicht mal geteert sind.
 
@LastFrontier:
"Die weitaus meisten Strassen gehören den Komunen (Gemeinde, Stadt, Kreis)."
Und? Das ist auch nur eine "Abteilung" vom Staat. Und der Rest deines Kommentars bestättigt ja nur was ich gesagt habe.
 
@Link: Der öffentliche Dienst hat mit Staastdiesnten erst mal gar nichts zu tun.
Der Strassenbau in Städten und Gemeinden wird auch von diesen finanziert. Also von den dort ansässigen Bewohnern und Gewerbebetrieben. Wenn dort Strassen gebaut werden, werden die Anlieger/Eigentümer direkt zur Kasse gebeten. Das fällt unter Erschliessungskosten (genauso wie Kanalbau). Auch wenn Grundstücke ans Telekommunikationsnetz angeschlossen werden, zahlen die Eigentümer (egal ob durch Privatfirma oder Staat). Man könnte das auch kostenlos machen, nur steigen dann definitiv die Nutzungsgebühren. Irgendwo muss das Geld ja wieder rein kommen.
Wenn du die Ultimative Lösung hast, dann gehe in die Politik oder gründe ein Unternehmen.
Ich sage dir aber voraus, dass du auf grund deiner Unkenntnis in beiden Bereichen auf die Schnauze fällst.
Die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden haben niun mal nicht unbegrenzte Mittel zur Verfügung und auch nicht viel Spielraum für Extravaganzen oder aussergewöhnliche Ereignisse.
Da hilft es auch nicht wie beim Breitbandausbau gegen die Telekom zu bashen. Andere Provider bauen nämlich gar nicht aus und nutzen die Infrastruktur der Telekom. Und die Telekom bekommt auch noch von der Bundesnetzagentur die Vermietungspreise vorgeschrieben. Nicht ein einziger Provider ist bemüht seine Dienstleistung flächendeckend anzubieten. Einfach weil es sich nicht rechnet. Für ein Unternehmen ist das ganz normal.
 
@LastFrontier: Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wieso du ausgerechnet beim Mobilfunknetz glaubst, dass der Staat diese Infrastruktur im wesentlich besseren Zustand halten kann als die privaten Betreiber während du gleichzeitig bestättigst, dass es beim Straßenbau offensichtlich nicht klappt und zwar nicht nur in Deutschland sondern überall auf der Welt, also ganz unabhängig davon wie im Detail das Straßennetz finanziert wird. Übirgends: vor 10-15 Jahren bin ich durch Frankreich und Spanien über deren privat bewirtschafteten Autobahnen (da wo man Maut bezahlen muss) gefahren und war überrascht über deren sehr guten Zustand. Keine Ahnung ob das immer noch so ist, aber damals war das ein riesen Unterschied zu Deutschland.
 
@Link: Nun - man könnte bei uns auch Maut verlangen und diese anhand der Instandhaltungskosten bemessen. In österreich und Italien funktioniert das auch. Trotzdem zahlt man in diesen Ländern noch KFz und Mineralölsteuern.
Das Geschrei dazu höre ich jetzt schon.
Das Strassen nicht optimal instand gesetzt werden liegt auch an dem dafür notwendigen Personal. Sicher könnte man mehr Leute einstellen. Die kosten aber auch. Und wer mault dann als erstes rum? Der Steuerzahler.
Wenn dann ein Steuerposten zugunsten eines anderen beschnitten wird, wird auch wieder geplärrt. Man kann es nicht allen recht machen. Also werden Prioritäten gesetzt. Und dan wird halt mal ein nebensträsschen zugunsten einer Hauptschlagader zurückgestellt.
Im übrigen ist das Jammern über unsere Strassenzustände ein Geheule auf hihem Niveau. Es gibt weitaus mehr Länder da kannst nur auf Ketten und mit Allrad hin.
 
@LastFrontier: "Es gibt weitaus mehr Länder da kannst nur auf Ketten und mit Allrad hin."
Dort zahlt man aber auch nicht so hohe KFZ-Steuer wie bei uns, wenn überhaupt, da kann man entsprechend auch nicht viel verlangen. Wurde man in Deutschland die Einnahmen aus der KFZ-Steuer komplett in Straßen investieren, wäre ein Schlagloch nur etwas, was man aus anderen Ländern kennt und auch das Nebensträsschen wäre im perfekten Zustand. An Geld, dass man aus Autobesitzern rausquetscht kann es unmöglich fehlen.
 
@Link: Wieso glaubst du eigentlich die KFz-Steuer wäre Zweckgebunden? Die KFz- so wie Mineralölsteuer fällt in den allgemeinen Steurtopf. So wie alle Steuern.
Steuren sind die Einnahmequelle eines Staates und werden nicht unbedingt für das verwendet wofür sie entrichte werden.
Genausogut könnte man eine Wohnsteuer oder sonstwas erheben. Auch wenn man die KFz-Steuer nur in den Strassenbau steckt, würde noch jede menge übrig bleiben.
In anderen Ländern gibt es neben der KFz-Steuer trotzdem eine Mautgebühr.
Weisst du überhaupt wie unser Steuersystem funktioniert und was davon alles bezahlt wird?
Hier kannst du dich schlau machen: https://www.bundeshaushalt.de/#/2018/soll/
 
@LastFrontier: "Wieso glaubst du eigentlich die KFz-Steuer wäre Zweckgebunden?"
Tu ich nicht. Wäre aber wünschenswert. Ist aber nicht das Thema hier, dafür aber der Satz, den ich oben geschrieben habe: "Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wieso du ausgerechnet beim Mobilfunknetz glaubst, dass der Staat diese Infrastruktur im wesentlich besseren Zustand halten kann als die privaten Betreiber während du gleichzeitig bestättigst, dass es beim Straßenbau offensichtlich nicht klappt".
 
@Link: Noch einmal: Keine einzige Steuer ist zweckgebunden. Neben Verkehrswegen gibt es Aufgaben die eine weitaus höhere Priorität haben. z.B. der Haushalt für soziales. Denn der kann definitv nicht alleine aus Sozialabgaben finanziert werden.
Ich sage dir noch mal: du verstehst das Steuersystem nicht. Es ist nun mal wichtiger Krankenhäuser zu finanzieren als ein Schlagloch zu füllen.
Im übrigen finde ich das Geheule über den Zustand unserer Strassen masslos übertrieben.
Und an deinem Beispiel mit der Gasse, da ist nicht Bund oder Land zuständig, sondern die Gemeinde.
Also informiere dich bitte erst mal wer für was zuständig ist und für welche Kosten aufkommen muss.
Was du betreibst ist purer und haltloser Populismus.
Und was den Staat betrifft: Die telekom gehörte früher zu Post und war ein Staatsbetrieb. Und hat bestens funktioniert. Probleme gibts erst seit der Teilprivatisierung. Durch die Privatisierung hat man sich eines riewsigen beamtzenheeres entledigt - für das die Telekom immer noch und auch länger Gelder von ihren Gewinnen in die Pensionskasse abdrücken muss. Das sind natürlich Gelder die vom Gewinn abgehen und dann auch für Investitionen fehlen. Der Bahn und der Post geht es übrigens genauso.
Informiewre dich dringendst wie unser Sozialsystem funktioniert und wo die Gelder dafür herkommen.
Ansonsten ist diese ganmze Diskusion hier fürn Poppes.
 
@LastFrontier:
"Also informiere dich bitte erst mal wer für was zuständig ist und für welche Kosten aufkommen muss."
Ich weiß sehr wohl, wie unser Steuersystem funktioniert. Es interessiert mich trotzdem nen Schei*dreck wer sich da zuständig füllt. Ich sehe nur, dass dieses Paradies, den du dir für staatliche Mobilfunknetze ausmalst, sehr wahrscheinlich ein Märchen bleiben wird, da dann mal wieder etwas anderes wichtiger sein wird, was dann natürlich nicht im geringsten denen zugutekommen wird, die das ganze finanzieren.

"Und hat bestens funktioniert."
Kein Wunder bei den Preisen, die man damals für ein einfaches Telefonat bezahlt hat. Da konnte viel aus dem Fenster geworfen werden, es blieb trotzdem genug übrig. Nach der Privatisierung und Auflösung des Monopols sind die Preise nahezu schlagartig gefallen. Und ich bin mir nicht sicher, ob sonderlich viele Leute diese Preise zurück haben wollen nur weil dann vielleicht oder vielleicht auch nicht mal der eine oder andere "weiße Fleck" verschwinden könnte, falls gerade nichts wichtigeres zu tun ist. Ein einziges Mobilfunknetz bedeutet auch keine Konkurenz und damit gibt es überhaupt keinen Zwang auch nur das Geringste zu verbessern.
 
@Link: Du kannst "ganz einfach" eine Firma gründen, Mobilfunkfrequenzen erwerben, ein Breitbandnetz aufbauen und allen Mitbewerbern zeigen, wie man die gesamte Republik digital anbindet.
Und reich wirst du dabei auch noch.
Bewirb dich bei "Höhle der Löwen" - da wirst bestimmt einen Investor finden.
 
@LastFrontier: Wo hab ich geschrieben, dass das "ganz einfach" wäre? Ich kann nur nach wie vor keine Belege dafür finden, dass der Staat das besser kann als ein privates Unternehmen. Interessant wie du praktisch in jedem deiner Kommentare etwas hinzudichtest, was ich nie geschrieben habe.
 
Das ganze Problem ist, das es nur 3 wirkliche Netzanbieter (Telkom, Vodafone,O2) gibt. Was Deutschland braucht, sind nochmals 2 bis 3 Netzanbieter. Der Konkurrenz-Kampf würde stärker werden und die jetzigen Anbieter zu mehr Netz-Investitionen zwingen. Die jetzigen 3 Anbieter beißen sich doch gegenseitig nicht, also warum sollen sie dann investieren ???
 
Was bringen noch mehr Netzbetreiber? Die bauen ihre Netze natürlich erst in Ballungszentren, dort wo schon genug Netzabdeckung von den bestehenden Betreibern ist. Das gesamte Umland bekommt wieder Nichts, da dort nicht das große Geld gemacht werden kann.
 
@almhirt: Nationales Roaming wäre eine Lösung für das Problem. Ist zB in den USA normal.
 
"sollte sich Deutschland bei der Vergabe der Lizenzen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G an Frankreich orientieren - hier werden die Lizenzen kostenlos vergeben, aber mit einer Ausbaupflicht verknüpft."
Genau so und nicht anders. Das Geld für die Lizenzen wird sonst wieder in irgend einen Schrott wie die Herdprämie gepumpt.
 
Der soll lieber mal sein eigenes Netz auf LTE bringen. Mehr als EDGE gibt es vielerorts nicht her.
 
Die Probleme mit der Netzverfügbarkeit ließen sich einfach dadurch lösen, dass die Bundesnetzagentur den Betreibern vorschreibt, an mindestens 360 Tagen im Jahr eine Verfügbarkeit von 90% sicherzustellen, technische Störungen müssen innerhalb von drei Tagen behoben sein, und wenn das nicht eingehalten wird, hat der Netzbetreiber die betroffenen Kunden in Geld zu entschädigen. Keine Verrechnungsdingsbumsgeschichten und so. Nur dann werden die endlich mehr tun, damit es denen nicht zu Teuer wird.
 
Dass diese Kritik ausgerechnet von Telefonica kommt,ist schon ziemlich laecherlich.
Das ist der einzige Anbieter,den ich kenne,wo man monatlich fuer einbdeutschlandweites Funkloch bezahlt.
Hab mich auch einige Jahre da durch gequaelt und kann nur sagen: Nie wieder!
Ich wuerde ein viertes Netz begruessen,vielleicht schaffen die ja mal was brauchbares zu akzeptablen Preisen.
Ich bin jetzt bei Lidl Connect und hab Empfang an Stellen,wo ich frueher nichtmal davon getraeumt haette.
Laeuft ueber das Vodafone Netz,LTE gibts halt nicht,aber da ich das empfangsbedingt auch bei Telefonica nie hatte,hab ich dadurch nichts verloren.
Und es kann preislich schon ziemlich gut mit Telefonica mithalten.
Vodafone ist meiner Meinung nach der beste Kompromiss aus ueberteuerter Telekom und Telefonicas "Empfang?!WTF ist das?!"
 
Na klar Tefefonica, Der Name beinhalte " Keinerlei Service, Reklamationen nicht erlaubt, Überteuerte Zahlungen, Angebliche Rechnungen von Zwilichtigen Gestallten die einfach abgezogen werden, Totale Netzpleite," usw. Telefonica = " NEIN DANKE "
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