Bericht: Trump will Amazon bremsen und Jeff Bezos "Flügel stutzen"

In den letzten Tagen wurde viel über mögliche politische Folgen des Facebook-Skandals diskutiert. Laut einem aktuellen Bericht würde Donald Trump aber einen anderen großen Technologiekonzern viel lieber ins Visier nehmen. Demnach denkt der Präsident ... mehr... Usa, Donald Trump, trump, Republikaner, Donald, No Bildquelle: McGregor TV Usa, Donald Trump, Republikaner Usa, Donald Trump, Republikaner McGregor TV

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Klingt eher nach einer persönlicher Aversion gegen Amazon und dem Suchen nach einem "Jetzt zeig ich es denen aber".
 
@iPeople: Der Typ ist ja bekannt dafür, gerne persönlich auszuteilen, aber sofort durchzudrehen, wenn andere öffentlich sagen, dass sie ihn nicht abkönnen. Das wird so ein persönliches Ding von diesem Kindergarten-Präsidentendarsteller sein.
 
@DON666: Das beste ist doch, dass er schon immer so war und trotzdem gewaehlt wurde
 
@-adrian-: Dumme Menschen sind ja auch leider die Mehrheit
 
@iPeople: Finde ich persönlich gut, da ich es ähnlich sehe wie er. Amazon ist ja schön und gut, aber wenn der lokale Laden aufgrund dessen sich nicht mehr finanzieren kann, wäre das sehr schade und würde darauf hinauslaufen, dass es in den Städten überall gleich aussieht.
 
@PranKe01: Kamnst Du gerne persönlich gut finden , ändert aber nichts daran, dass der Kunde immernoch entscheidet, wo er einkauft. Und seien wir doch mal kurz ehrlich, ich habe lieber Bars und Cafés in der Innenstadt, in ddenen gesellschaftliches Leben stattfindet, als irgendwelche Geschäfte.
 
@iPeople: Ich habe aber auch gerne die Möglichkeit Waren vor Ort anzuschauen, anstatt viele zu bestellen und die meisten dann wieder zurückzuschicken.
 
@PranKe01: Davon können Läden aber nicht überleben. Das ist ja dieses Unding , dass Leute sich im Laden beraten lassen und dann im Netz bestellen.
 
@PranKe01 (re:2): In diesem einen Punkt gebe ich Dir Recht. Und Trump steht in diesem Punkt auch mit Sicherheit nicht allein. Dieses Problem wurde auch hier auf Winfuture schon öfters kontrovers diskutiert inkl. Steueraspekt (nicht da versteuern wo der Umsatz gemacht wird sondern in Biiligsteuerländern>Irland z.B.).

Was aber nichts daran ändert, dass Trump(el) in der Regel nicht wirklich ernst zu nehmen ist oder eben umgekehrt, eine Gefahr in seiner Unberechenbarkeit darstellt.
 
@iPeople: Bei "realDonaldTrump" geht's immer um persönliche Aversionen. Sein Land ist ihm doch sch****egal.
 
Und schon wieder eine Politik die hauptsächlich seine persönlichen Interessen verfolgt.
Amazon "schadet" den alteingesessenen Unternehmen. Hier auch den Kaufhäusern die ja auch Immobilien sind. Und ratet mal, wer im Besitz dieser Immobilien ist, die immer mehr an Wert verlieren, weil man sie nicht mehr als Kaufhaus vermieten kann. Wenn es er nicht selber ist, dann sicher einer seiner vielen Golffreunde!
Und die Trumpkritische Washington Post gehört halt auch Bezos ^^
 
@FatEric: Und die WP schreibt "gemeinerweise" auch positiv über jene gewisse junge und sympathische Mexikanerin mit der Stoppelfrisur, die zur Zeit die Galionsfigur der Antiwaffen-US-Jugend-Bewegung ist.
Da dürfte nicht nur die NRA ihre Posaunen in Richtung Trump ausrichten, sondern auch gewisse US"Nazis", die vermutlich inzwischen nachts schlecht schlafen, weil Trump nicht schon längst bzw. am besten vorgestern die versprochene Mexikomauer hochgezogen hat, ergo jene junge Dame womöglich keine Inländerin wäre..
Diffamiere Bezos --> diffamiere die WP --> helfe sich selber und der NRA

Grundsätzlich erinnert mich das ganze aber fatal an Putin und sein damaliges Vorgehen bzw. per Gefängnis mundtot machen von Michail Chodorkowski. Der fühlte sich durch seine Ölkonzern gestützte Finanzkraft auch relativ unangreifbar bzw. in Punkto Wahlkampfchancen beinahe auf Augenhöhe zu Putin. Und ich denke, der wusste das ganz genau und war sich auch im klaren drüber, das es politisch gradezu ne 170 Grad Kehrtwende geben könnte, wenn Chodorkowski sich nicht nur seine recht große Unabhängigkeit bewahrt, sondern womöglich sogar die nächste Wahl gewinnt.
Und wumms..saß der dennoch vor Gericht und danach im Knast und wieder vor Gericht und nochmal im Knast. Bis zur Begnadigung 2013 etwa 10 Jahre lang. Konnte man echt nur Staunen und Mitleid mit ihm haben finde ich.

Ich tendiere jedenfalls dazu, Trump was ähnliches zuzutrauen. Ich glaube dem ist Bezos einfach zu finanzstark, daher zu unabhängig bzw. sehr schlecht zu packen bzw. zum wieder vor Trump niederknien Müsser zusammen zu stauchen.. Und da er die genannte Zeitung hat und auch behällt bzw. sie nicht so, wie Trump es gerne hätte, zurückpfeift, sieht Trump ihn sicherlich ebenfalls als einen solchen "170 Grad Gegner" ?
 
@FatEric: Genau das dachte ich mir. Vordergründige Argumente, die die eigentlichen Absichten im Hintergrund verbergen. Hier sind eigene wirtschaftliche Interessen im Hintergrund ausschlaggebend und wer weiß welcher Kumpel oder Neffe oder Bruder oder wasauchimmer Trumps gerne selbst einen Versandhandel aufziehen will, das aber aufgrund Amazons Vormachtstellung nicht kann. Und da hilft man eben gerne nach.
 
Als erstes müsste man mal dafür sorgen dass Amazom nicht einfach Produkte die in konkurenz zu eigenen stehen aus dem Versand streicht. Das ist einfach unlauterer Wettbewerb.
Andererseits bietet Amazon einen recht guten Service, vor allem was Umtausch und Reklamationen betrifft. Das Geschäftsmodell folgt der Änderung der Gesellschaft und trifft wohl für viele den Nagel auf den Kopf.
An den Preisen kann es definitiv nicht liegen - denn günstig ist Amazon bei genauem Hinsehen keinesfalls.
Wenn ich Anschaffungen habe, schaue ich zwar auch erts mal bei Amazon. Aber nuir um mal eine Preisrichtung zu bekommen und eventuell mal die Rezessionen vorsichtig zu studieren. Ansonsten finde ich aber hier vor Ort alles günstiger oder besser als bei Amazon.
 
@LastFrontier: Und das hat jetzt genau was mit dem Artikel zu tun?
Und unlauterer Wettbewerb ist das auch nicht. Wenn Aldi keine Pepsi verkauft sondern nur Coca Cola ist das halt so.
 
@FatEric: Wenn Amazon ein Produkt verweigert weil es in Konkurenz zu eigenen Produkten steht und das bisher sogar erhältlich war, dann ist das unlauterer Wettbewerb unter Ausnutzung der eigenen Marktstellung.
Oder verstehst du das wirklich nicht?
 
@LastFrontier: nein ist es nicht.
H&M Shops verkaufen ja auch keine C&A Klamotten, Kaufhof oder Karstadt verkauft keine Kik Klamotten, Apple Stores verkaufen auch keine Samsung Produkte usw....
Amazon ist nicht dazu verpflichtet alles zu verkaufen.

Ist ja nicht so als würde man die Sachen gar nicht kaufen können.
Ist es die feine Englische Art? nö.
Finde ich es wirklich gut? nö. (wobei es mir eigentlich Latte ist)
Ist es Illegal? nö.
 
@Eagle02: Bei einer Monopol-Stellung sieht das aber wieder ganz anders aus. Google z.B. muss auch die Konkurrenzangebote in den Ergebnissen zeigen, darf nicht mal seine eigenen Dienste prominenter platzieren.
 
@max06.net: Amazon hat aber keine Monopolstellung. In Deutschland liegen sie bei 53% da könnte man noch von einer Monopolstellung ausgehen.
In den USA nähern sie sich den 50% liegen irgendwo bei 48% das ist noch kein Monopol. In China haben die gar nix zu melden da gibt es Amazon fast nicht.
Weltweit gerechnet ist Amazon von einem Monopol auch weit entfernt.
Die Zahlen beziehen sich auch nur auf den Onlinehandel. Nimmt man den gesamten Einzelhandel ist Amazon weit von einem Monopol entfernt.
 
@Eagle02: 53% sind Monopolstellung? Da ist es noch schwierig von einer marktbeherrschenden Stellung zu sprechen.
 
@LastFrontier: Das "weil es in Konkurenz zu eigenen Produkten steht" musst Du erstmal nachweisen vor einem Gericht.
 
@iPeople: Man muss schon äusserst naiv sein um das gerade zwischen Amazon und Google nicht zu erkennen.
 
@LastFrontier: Mit einer solchen Argumentation hast Du bestimmt Erfolg vor Gericht .
 
@iPeople: Oh - du hast die Berichte dazu nicht gelesen? Die journalistischen Quellen erzählen also alle nur Mist und reine Spekulation - Lügenpresse halt.
Amazon nutzt seine Stellung aus um eigene Produkte gegenüber anderen durch Ausschluss zu priorisieren.
Ähnlich wie Intel den Handelshäusern verboten hat neben Intel-Proz auch AMD-Proz zu verkaufen.
Amazon ist in erster Linie eine Handelsplattform und dort können Anbieter ähnlich wie bei ebay Produkte anbieten. Wenn ich nun Anbieter zu gunsten eigener Produkte ausschliesse ist das ein erheblicher Eingriff in den Handel und benachteiligt Anbieter erheblich.

Was verstehst du daran nicht? Bei der Marktstellung von Amazon ist das Wettbewerbsverzerrung, Versuch ein Monopol zu schaffen bzw. auszunutzen.
Es gibt nicht umsonst Institutionen die sich ausschliesslich um solche Dinge kümmern. Du kannst als Firma eben nicht machen was du willst oder wie du lustig bist.
 
@LastFrontier: Es geht nicht um irgendwelche Berichte in Medien. Allein ein Gericht soll das anhand der Faktenlage beurteilen und dementsprechend Sanktionen und Auflagen verhängen. Nur allein darum geht es. Deine persönliche Meinung dazu in allen Ehren, spielt aber juristisch keine Rolle. Und offenbar haben die bei Amazon ausgestoßenen kein Gericht bemüht, um sich Gehör zu verschaffen.
 
@iPeople: Doch - es geht auch darum. Eine öffentliche berichterstattung und Diskusion kann oft mehr und sachneller bewirken als jedes Gericht.
Zudem ist es ja nicht so, dass man nur auf WF baut. Es gibt genügend seriösere Quellen dazu.
Die Medien sind unter anderem dazu da damit sich die Öffentlichkeit eine meinung bilden kann.
Und ein Gericht braucht Google nicht anzurufen. Wenn dann sind dafür die Wettbewerbshüter erst mal zuständig.
Das Kind ist auf jeden fall schon in den Brunnen gefallen. Für Amazon ist erst mal der Imageschaden da, den kein Gericht der Welt mehr entfernen kann. Selbst wenn Amazon Recht bekäme.
Wobei ich es ganz lustig finde dass sich hier wieder mal Prst und CHolera bekämpfen.
 
@LastFrontier: In einem anderen Thread hast du die Medien als langer Arm dr meinungsmache verteufelt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Letztlich kann ein Shitstorm Erfolg haben. Willst du aber juristische Wege bestreiten, muss das über ein Gericht gehen.
 
@iPeople: Die Medien sind Meinungsmache. Die Frage ist nur inwieweit man die seriösen von den Dampfplaudereren und Populisten unterscheiden kann.
Und ja - auch bei uns sind sie teilweise der lange Arm der Politik.
Jedenfalls ist die Aktion zu offensichtlich, als dass man da was anderes als Wettbewerbsverdrängung sieht. Und das würde ein Gericht wohl genauso sehen.
 
@LastFrontier: Zum Glück bist du ja intelligent genug, um all das zu erkennen und klärst uns hier auf. Dafür mal ein herzliches Dankeschön .
 
@iPeople: Hast Du Probleme mit Ansichten, die von Deiner abweichen? Und wo schreibt LastFrontier was von Gerichten in dem Ausgangspost oben > [o3] LastFrontier am 28.03.18 um 17:49 Uhr ? Genau! Nichts! Er hat seine Ansicht dargestellt und das ist sein gutes Recht hier. UND er griff nicht zu unsachlichen Anschuldigungen, wie Du das immer soooo gern machst und auch hier wieder mit Deinem Kommentar [re:8] iPeople am 29.03.18 um 13:43 Uhr.
 
@Kiebitz: Wenn du schon belehrend eingreifen willst, versuch wenigstens das Geschriebene zu verstehen.
 
@iPeople: Bevor du über andere herziehst, pack Dich erstmal an die eigene Nase. Und halte Andere nicht für dümmer als Du selbst sein könntest! Mit Kommentar (re:10) von Dir bestätigst Du doch nur meine Meinung. Danke dafür!

Und da ich Dich mittlerweile ja kenne und Du das hier nun in´s Endlose fortsetzt, ein Tschüß und Ende von mir.
 
@FatEric: gibt schon noch nen unterschied... 1. Aldi ist eine Geige von vielen, Amazon ist "fast" Mitbewerber frei! 2. Aldi verkauft aus dem eigenen selektierten Sortiment, auf Amazon kann jeder fast alles verkaufen <- es sei denn Amazon schränkt ein!
...
 
@bear7: nein, ist Amazon zum Glück nicht. "Nur"knapp über die Hälfte sind noch kein Monopol. So ein Saftladen, jetzt kann man gewisse Produkte nur als Prime Mitglied bestellen :(
 
Mir fällt bei dem Artikel noch eine andere Person ein der man noch viel eher die Flügel stützen so?lte um den Höhenflug zu stoppen.
 
Naja, das seh ich aber ähnlich wie Trump. Ob das jetzt eine Privatfede von ihm ist oder nicht sei mal dahingestellt. Fakt ist, das diese Riesenunternehmen wie Amazon oder wie immer sie auch heißen, dem Einzelhandel schaden.
Ich find es immer wieder traurig wenn ich durch unsere Stadt gehe und sehe wie ein Laden nach dem anderen schließt. Selbst meine Söhne bestellen lieber Online (Amazon) anstatt mal in die Stadt zu gehen und da zu kaufen, auch mit den kleinen Händlern kann man handeln.
 
@DerDed: Warum sollte man auch erst zeitraubend shoppen gehen, wen man im Internet ratz fast bestellt hat? Zeit ist kostbar und die verschwendet man nicht mit Banalitäten wie der Suche nach einem bestimmten Produkt.
 
@DerDed: Der schaden für den konventionellen Einzelhandel ist schon lange da und das nicht nur durch Amazon. Trotzdem, es gibt auch einiges auszusetzen. Soweit alles richtig.

Aber...

Trump ist schon mal der ganz ganz falsche Fähnleinführer wenns darum ginge, international agierende Konzerne einzubremsen. Siehe nur die Deregulierung des Finanzmarktes zugunsten der Finanz- und Investitionsindustrie. Und die sind neben IT-Riesen die einzig anderen in den Top Ten der vermögendsten und mächtigsten Unternehmen.

Trump ist angepisst, weil ihm die WP immer wieder ans Bein pinkelt und diese nun mal Jeff Bezos gehört. Ergo ist das keine ausgleichende Politik zugunsten aller, sondern lediglich Machtmissbrauch um dem erratischen Ego eines leider demokratisch legitimierten Despoten zu dienen.

Er lässt sich sicher noch als Heilsbringer für den Kolonialwarenhändler im Rust Belt feiern. So viel zumindest ist sicher.
 
@DerDed: und was kann da jetzt Amazon dafür? Es ist doch der Kunde der nicht in den Laden in der Stadt will. Amazon verbietet niemanden in die Stadt zu gehen und man wird auch nicht gezwungen dort zu kaufen.
Wer wirklich glaubt das auf einmal die Läden in den Städten wieder Goldgruben werden wenn man Heute Amazon verbieten würde der sollte nochmal kräftig nachdenken.

Würde man heute Amazon verbieten würden die Leute halt woanders kaufen. DIe werden aber nicht in scharen in die Stadt die Läden stürmen. Die werden eben in anderen Onlineshops fündig. Hood, Rakuten, Alibaba, Otto, Ebay usw....
 
@DerDed: der Einzelhandel selber ist es der sich zerstört, allein dadurch das er zu unflexibel ist. Dazu kommt noch das Unvermögen der meisten Kommunen.
1. Problem: die Städte selber - in vielen will man garnicht rumlaufen, einfach weil es viel zu öde und zu dreckig ist.
2. Problem: Parkplätze - die sollen schön ausserhalb der Innenstädte sein. OK, aber dann sollte der geneigte Kunde auch die Möglichkeit haben umsonst in die Innenstadt zu kommen. Nein, man bezahlt die Parkgebühren für den Parkplatz und die Fahrt in die Stadt.
3. Problem: Parkhäuser - entweder veraltet, marode und zu teuer oder neu und noch viel teurer.

An Punkt 1 können die Läden nichts ändern, an 2+3 schon; man könnte dem Kunden die Kosten erstatten (wird mancherorts gemacht, dort klappts auch mit den Innenstädten)

Solange sich daran aber nichts ändert werde ich weiter lieber mit meiner Familie ins Grüne fahren und meine Einkäufe online tätigen.

BTW: hast du in den 80/90ern OTTO, Quelle, Bader und wie die ganzen Katalog-Buden hießen auch verantwortlich gemacht wie jetzt Amazon?
 
@DerDed: Das Problem des Einzelhandels ist doch das beschränke Warenangebot. Wie oft musste ich früher (vor Amazon und Co) durch die Geschäfte laufen und am ende doch nicht das zu bekommen was ich wollte. Heute suche ich mir genau das Online raus, was ich haben will.
 
@DerDed: Schaden tun nicht die Online Händler dem Einzelhandel sondern die Kunden die lieber online kaufen statt in Geschäfte zu gehen.

Das fällt unter "Abstimmung mit den Füßen".

Anscheinend ist es attraktiver etwas im Versandhandel zu kaufen statt in ein Geschäft zu gehen. Das ist der ganz normale Wandel. Oder hast du etwa mitleid mit den Firmen die früher ihr Geld mit der Aufstellung von Telefonzellen verdient haben, als es keine Handys gab?
 
@exxo: so schlecht wie Amazon mittlerweile geworden ist, durch Amazon logistics und die Prime-gängelung das man ohne nicht mehr alles bestellen kann, wird das eine Abstimmung mit dem After, weil die Kunden Amazon in einen Karton reinscheissen und Retoure machen
 
@exxo: Was man dabei aber definitiv erkennen kann, ist dass der Einzelhandel dadurch wieder mehr sein Alleinstellungsmerkmal hervorhebt: Die Beratung. Geschäfte die das bieten, florieren. Die anderen "kann man ja auch online kaufen".
 
@DerDed: Den, aus meiner Sicht sympathischen, Einzelhandel haben die Städte mit ihrer Forcierung von großen Einkaufszentren/Malls und Subventionierung von Supermärkten beerdigt. Statt Foto Müller, einem hippen Musikladen und dem Hier-gibts-alles-Elektro-Fritze gibt es einen MediaMarkt, Saturn o.ä. und das lässt sich für Lebensmittel, Bekleidung, Buchhandel und Co. so fortsetzen. Überall nur noch große Ketten, Franchise-Filialen etc.

Die großen Malls sind derart unpersönlich und oft auch voll, dass ich abseits vom Schuhe anprobieren keinen Mehrwert sehe. Und bei denjenigen, die das Auto nutzen um einkaufen zu fahren, ist die CO2-Bilanz vom Online-Handel sogar besser.
 
@DerDed:Das nennt sich Kapitalismus. Wettbewerb verfolgt nur den Zweck Wettbewerb auszuschalten.

Die kleinen Ladengeschäfte können problemlos selbst einen Onlineshop als zweites Standbein etablieren, um im Netz vertreten zu sein und dem Kunden das verfügbare Sortiment zu präsentieren. Mir geht es tierisch auf die Nerven, wenn ich in der Stadt ein Geschäft nach dem anderen abklappere und keiner hat das was ich will. Das sind mal 3 Stunden meines Lebens verplempert.

Kann ich dagegen online prüfen, was die Läden da haben und es ggfs. sogar bestellen, dann mache ich das. Das bieten aber die wenigsten und sterben damit zu Recht aus.
 
Onlinehandel ist in der heutigen Zeit einfach der effizienter Weg sich etwas zu besorgen.
Das nennt man freie Marktwirtschaft.

Wenn ich zusammen rechne wieviel Zeit und Geld ich aufbringen muss bis ich vor dem Artikel stehe und diesen dann wieder zu Hause habe wenn ich vor Ort/Geschäft etwas beschaffen möchte.
Dies ist umso schwieriger je weiter ich vom Zielgeschäft ich wegwohne.
Zeit für hin und zurück inklusive Parkplatzsuche.
Geld für Sprit , Parkgebühr und vielleicht auch Getränk Bockwurst wenn es wieder einmal länger dauert.

Nein , für mich muss der Einzelhandel sich mehr Gedanken/Anreize machen/schaffen um mich in die Stadt zu locken.

Der größte Erfolg von Amazon ist die Geschwindigkeit denn Versandhäuser gibt es wirklich genug.
Die schlafen eben nur noch fest und denken eine , zwei oder drei Wochen Wartezeit wäre doch akzeptabel.
 
@DTMWinFuture (06): Du:"... Nein , für mich muss der Einzelhandel sich mehr Gedanken/Anreize machen/schaffen um mich in die Stadt zu locken..."? Dann mal konkrete Hinweise / Vorschläge bitte und nicht nur so einen allgemeinen pauschalen Satz.
 
Der Onlinehandel ist einfach bequem. Klar ist Amazon einer der Platzhirsche - oder für mich auch ebay.
Gäbe es die Grossen aber nicht (wobei ich Amazon klar wegen des Services bei Reklamationen schätze), wären es online eben kleinere Läden oder Shops.

Warum? Die hier bereits genannten Gründe der Kosteneffektivität und der Zeitersparnis.
Als jemand, der aber selbst ziemlich exakt zu den "normalen Geschäftszeiten" dieser Innenstadtläden arbeitet, ist das für mich immer eine regelrechte Hetzjagd, wenn man was braucht. Nach Feierabend hat man dann vielleicht noch bei manchen Läden eine halbe Stunde (inkl. des Zeitaufwands, diesen zu erreichen). Oder in der Mittagspause abhetzen... Oder eben nur Samstags hin, etc. pp.

So kann ich abends gemütlich auf der Couch einkaufen, den Abend nebenbei mit Musik geniessen und hab eine ungleich grössere Auswahl als es mir selbst grosse Kaufhäuser bieten könnten.
 
@User2018: Aha! Du willst also zu anderen Zeiten einkaufen, z.B. nach Deiner Arbeitszeit, später abends oder so.... Interessant, wärest Du denn auch bereit, ausserhalb Deiner üblichen Arbeitszeit zu arbeiten, so wie Du es von den VerkäuferInnen im Stadtladen erwartest? Vermutlich eher nein! Aber so ist das allzu oft: Von anderen fordern was man selbst nicht erbringen will.
 
@Kiebitz: Habe ich das gesagt? Nein. Habe ich das gefordert? Ebenfalls nicht.
Wir haben hier aber beispielsweise zwei Supermärkte, Tür an Tür. Der eine schliesst um 19 Uhr, der andere um 21h. Wenn ich nun um 18.45h von der Arbeit komme, welchen dieser beiden Supermärkte wähle ich aus?
Den, durch den ich durchrennen muss oder den, bei dem ich Zeit habe?
Eine völlig normale Entscheidung - oder siehst Du das anders?
Wie organisiert Du Deine Einkäufe? Samstags? Dann, wo also dann die Verkäufer am Samstag arbeiten müssen, weil wir da frei haben? Nimmst Du Dir extra Urlaub, um Einkaufen zu können? Oder hast Du Geleitzeit und arbeitest Abends länger, um Deine Besorgungen zwischendrin zu tätigen?
Seh ein, dass andere ggfls. diese Möglichkeiten nicht haben.
Klar, will der Verkäufer genauso wie ich Abends nach Hause. Aber dann darf er nicht jammern, dass ich bei ihm nichts kaufe, wenn er nur dann offen hat, wenn ich nicht hinkommen kann.
Ein verständliches Problem, oder?
 
@User2018: So, erstmal zu den Realitäten hier bei uns, nahe Dortmund. Geschäftszeiten in der Regel von 08.00 Uhr bis 20.00 oder gar 21.00 Uhr. So z.B. LIDL, Aldi, Gemischtkaufhaus, kleinere Läden fast alle bis 20.00 Uhr, Netto gar bis 22.00 Uhr. Und das an allen 6 Tagen der Woche, also Montag bis Sonnabend. Ja! Das reicht mir!

Zum Verkäufer: Der VERKÄUFER bestimmt nicht die Ladenzeiten. Das macht der Inhaber. Der Verkäufer ist quasi auch nur ein notgedrungenes "Opfer" dieser Umstände. Und schlecht bezahlt dazu.

Bezüglich Deinem ersten Satz: Ich habe nur einen Hinweis darauf geben wollen, dass die Verkäufer mindestens durch die langen / späten Öffnungszeiten genauso mies dran sind wie Du, der sich über eventuelles Abhetzen bei Kauf vor Ort beklagt.

Und bedenkst Du auch, wenn es fast nur noch Online-Läden / Online-Angebote in allen Bereichen (Lebensmittel, Kleidung, Technik usw....) geben würde, also fast gar keine Läden vor Ort mehr. Wäre Dir das Recht?
 
@Kiebitz: Eine Ansicht eines Konsumenten aus Ballungsgebieten.
In kleineren Städten haben Geschäfte bis 18.00h auf. Manche mit Glück bis 18.30h. Einige aber auch nur bis 17.00h. (Ausser vielen Supermärkten, das ist in der Tat richtig.)

Da ich selbst täglich bis 18.00h arbeite (was mir auch durch den Betrieb, da ich Angestellter bin, ebenfalls vorgegeben wird), KANN ich praktisch nie in die besagten Läden.

Von daher ist es mir relativ egal, ob es da einen Laden gibt, in den ich zeitlich nie komme oder ob es den Laden nicht gibt.

Lebensmittel sehe ich in der Tat als nicht "onlinetauglich" an. Verpackungsaufwand, Müll, Frischeproblematik, Logistik - alles viel zu teuer für diesen Bereich. Obgleich ich auch schon Lebensmittel, etwa gebrannte Mandeln in größeren Packungen, online gekauft habe.

Aber was glaubst Du, woher das kommt, dass praktisch alle Supermärkte heute bis 20h oder noch länger auf haben? Nächstenliebe? Oder die Erkenntnis, dass die Kunden gerne nach Ihrer eigenen Arbeitszeit noch einkaufen möchten?
Hier hat man sich den Bedürfnissen des Marktes angepasst.

Wer das nicht kann - oder auch will - geht nicht mit der Zeit und geht somit mit der Zeit. (Kleines Wortspiel)
 
Waum noch immer vorwiegend bei Amazon einkaufen, als wenn es der einzige Onlinehändler wäre?
Service gibt es auch bei etlichen anderen vertrauenswürdigen Onlineanbietern im Internet und nicht selten sogar bessere Preise! Amazon ist schon lange nicht mehr mein Favorit und der generell beste Platz für Onlineeinkäufe, auch was die tatsächliche Qualitit der Serviceleistungen betrifft.
Versprechen tut Amazon ja viel, z.B. bezüglich der A-Z-Garantie. Aber wehe man beruft sich mal darauf, dann erlebt man unter Umständen eine Tragödie und eine unsäglich anmutende Gegenwehr und Abwehrargumentation seitens Amazon, die man aufgrund ihres Versprechens nicht im Traum erwartet hätte! Und das wegen der lediglichen Rückerstattung der Rückversandkosten für ein falsch beschriebenes und darum falsch geliefertes Produkt.
Der angeblich herausragende Service von Amazon ist nach meiner Erfahrung jedenfalls längst nicht mehr allgegenwärtig!
 
@KoA: Ich habe da eben andere Erfahrungen gemacht. Ein Handy, defekt, Streifen im Display. Gekauft nichtmal bei Amazon selbst, sondern einem Marketplace-Händler. Nachdem dieser sich "tot" stellte und auf keine Mails reagierte - in den Supportchat von Amazon.

Habe sofort ein Rücksendeticket vom Amazon bekommen, zwei Tage später (da ich aufs Kundenkonto genommen habe) war die Erstattung des vollen Kaufpreises da. Sowas möchte ich mal im stationären Handel erleben. Nur ein einziges Mal.
 
@User2018: Und ich hab erlebt, das ich 7 Tage nach dem Kauf eines Elektro Gerätes nochmal schaute, was sich preislich getan haben könnte. Und siehe da, es hatte sich was getan, nämlich satte 21 Euro runter. Was rechnerisch bzw. nach den dahinter stehenden Prozentsätzen ne ganze Menge war. Konnte ich mir nicht erklären und hab spaßhalber bei Amazon angerufen.
Ergebnis: da hatte sich wer böse vertan und statt des Bruttopreise den Nettopreis ohne Mehrwertsteuer als gültigen Verkaufspreis hingehängt. Nach kurzer Rücksprache mit dem Vorgesetzten hab ich nicht nur das schon ein paarmal benutzte Gerät zurückschicken dürfen, sondern auch diesen höheren Preis erstattet bekommen und jenes immernoch zum deutlich tieferen Preis gelistete Gerät neu bestellen dürfen. Und ja, es war ein einwandfreies, original verpacktes und unbenutztes Gerät was ich bekam - nicht etwa mein frisch eingeschicktes gradewegs für den tieferen Preis retour oder so nen Mist..
Wie du schon schreibst: den schlechtesten Service bieten sie sicher nicht grade..eher im Gegenteil ;-)
 
@User2018: Glück für dich. Ich habe leider genau das Gegenteil erfahren müssen!
 
@User2018: Bei mir ebenfalls. Bisher hat Amazon immer extrem vorbildlich und schnell reagiert. Auch bei Reparaturen über Vertragspartner kurz vor Ende der Garantiezeit (Nikon-Kamera ist ständig eingefroren) hatte ich binnen Minuten alle Unterlagen und nach 2 Wochen ein 1A repariertes Produkt zurück.
 
Und wer stutzt dem Trump die Flügel? Der Typ ist ein ziemliches Großmaul, so einer hat in dieser Position nichts zu suchen.
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