Facebook, Google & Co.: EU will, dass Daten wie Geld behandelt werden

Die Europäische Union will den Verbraucherschutz in Bezug auf Anbieter wie Facebook und Google verschärfen. Konkret will die EU auch kostenlose Dienste wie Gmail stärker in die Pflicht nehmen, was den Konsumentenschutz betrifft. ... mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, EU-Kommission, Karte Eu, Europa, EU-Kommission, Karte k.a.

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Offen bleibt mal wieder die Frage, wem die (geldwerten) Daten denn gehören und wer darüber verfügen darf. M.E. sind die von mir erzeugten (!) und mich betreffenden Daten mein Eigentum. Frau Merkel hat aber schonmal eine Enteignung vorbereitet, indem sie Daten als Rohstoffe erklärt hat.

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, sind die Bürger (nicht nur in D oder der EU!) am Ende wieder angeschmiert, denn einen Großteil solcher Daten erzeugen sie selber, aber werden vermutlich nichts vn dem schönen neuen Kuchen abbekommen.
 
@Drachen: Man kann ja weiterhin mit PayBack einkaufen und dafür ein Handtuch bekommen. ;)
Diese Sichtweise, was die Daten selber betrifft, ist doch sogar noch gefährlicher, wie ich finde.
Die Anzahl von Nicht-Online Diensten und Online-Diensten, wo man irgendwas tun muss, evtl. seine Daten freigibt, und irgendwas dafür bekommt, ist doch ziemlich groß. Sei es PayBack, Umfragen um bei Mäces einen Hamburger zu bekommen, 3 Werbevideos ansehen um eine Fahrkarte zu bekommen usw. (Ob da überall Daten gesammelt werden, weiß ich zwar nicht, aber es bestände zumindest die Möglichkeit) Bei Facebook sind wenigsten viele mittlerweile vorsichtig, was sie mit wem teilen oder es öffentlich posten, es wird zumindest einige geben, die sich überlegen welche sie Daten eingeben und veröffentlichen, vielleicht schauen einige sogar in die Datenschutz Einstellungen, und das alles obwohl FB "kostenlos" ist. Wenn man dem selben Nutzer aber mit einem Hamburger vor der Nase rumwedelt, war es das mit irgendwelchen Bedenken.
 
Also wenn ich den Artikel lese, denke ich mir nur: Die Daten sind doch weiterhin völlig egal, auch wer sie bekommt. Wichtig ist nur, dass man bei Skandalen die Hand aufhalten kann und abkassiert.
Wie das nun dem einzelnen Nutzer helfen soll oder den Dienst als solchen ausbremst?
Gar nicht. Wird ein Katz- und Mausspiel. Entweder werden die Dienste kostenpflichtig, wenn Strafzahlungen anfallen oder man wird zusätzlich zum Abgreifen der Daten mit noch mehr Werbung bombardiert um die angefallenen Kosten aufzufangen.

Wie ich den Artikel auch drehe: Mal wieder ein Versuch der "Regulierung", der für den Konsumenten garantiert nach hinten losgeht und als Allheilmittel mal wieder "Geld-an-den-Staat" geben vorsieht.
Dann werden die Daten, bzw. deren "Gegenwert" doch noch Allgemeingut.

Zucker macht krank? Steuern. Alkohol macht krank? Steuern. Kippen machen krank? Steuern.
Daten werden missbraucht? Strafzahlungen...
 
Warum hat dann die EU nicht einen Schadensersatzanspruch gegen die Anbieter festgesetzt, den man als Kunde beanspruchen kann, wenn die Daten unerlaubt in falsche Hände gelangen? Weil dann die EU- Komissare, die auch in solchen Firmen sitzen, ihren eigenen Geld-Ast absägen würden, und das wollen die ja nicht. Deshalb bleibt es bei unkonkreten Richtlinien, die die betreffenden Firmen wieder geschickt unterlaufen können, und sonst ändert sich nichts.
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