Facebook, Google & Co.:
EU will, dass Daten wie Geld behandelt werden
Die Europäische Union will den Verbraucherschutz in Bezug auf Anbieter wie Facebook und Google verschärfen. Konkret will die EU auch kostenlose Dienste wie Gmail stärker in die Pflicht nehmen, was den Konsumentenschutz betrifft. Die Union will vor allem die "Bezahlung" mit Daten dem klassischen Geldtransfer gleichsetzen.
Aktuell sorgt der Facebook-Datenschutzskandal für Aufruhr in Wirtschaft, Politik und Medien. Das massive Abgreifen der Daten durch das britische Analyseunternehmen Cambridge Analytica ist vor allem für den Konzern peinlich und hat auch Auswirkungen auf den Börsenkurs des Unternehmens. Der einzelne Nutzer kann sich aber kaum dagegen wehren, was auch daran liegt, dass Facebook kostenlos ist.
Die EU ist der Ansicht, dass die persönlichen Daten immer mehr zu einer Form der Bezahlung werden und auch entsprechend angesehen werden müssen. "Angesichts des wachsenden wirtschaftlichen Werts persönlicher Daten sind diese Dienste nicht mehr 'kostenlos'", heißt es in dem EU-Papier.
Konkret will die EU, dass Anwender genaue Informationen über die Datenverwendung vor einer Nutzung erhalten und Verträge innerhalb von zwei Wochen kündigen können. Bei Zuwiderhandlung sollen Mitgliedsstaaten Strafen in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen Umsatzes des jeweiligen Unternehmens verhängen können.
Damit wollen die EU-Verbraucherschützer eine ähnliche Handhabung wie bei der Regelung für Bezahldienste. Diese tritt im Mai in Kraft. Generell will die Europäische Union, dass soziale Netzwerke und andere Internet-Anbieter transparenter werden und den vollen Schutz von Bürgerrechten und persönlichen Daten garantieren.
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Daten sind Geld
Laut einem Bericht von Reuters will die EU demnächst die Verbraucherschutzregeln für kostenlose Dienste verschärfen, die Nachrichtenagentur beruft sich hierbei auf ein Dokument der EU-Kommission, das man einsehen konnte.Die EU ist der Ansicht, dass die persönlichen Daten immer mehr zu einer Form der Bezahlung werden und auch entsprechend angesehen werden müssen. "Angesichts des wachsenden wirtschaftlichen Werts persönlicher Daten sind diese Dienste nicht mehr 'kostenlos'", heißt es in dem EU-Papier.
Konkret will die EU, dass Anwender genaue Informationen über die Datenverwendung vor einer Nutzung erhalten und Verträge innerhalb von zwei Wochen kündigen können. Bei Zuwiderhandlung sollen Mitgliedsstaaten Strafen in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen Umsatzes des jeweiligen Unternehmens verhängen können.
Damit wollen die EU-Verbraucherschützer eine ähnliche Handhabung wie bei der Regelung für Bezahldienste. Diese tritt im Mai in Kraft. Generell will die Europäische Union, dass soziale Netzwerke und andere Internet-Anbieter transparenter werden und den vollen Schutz von Bürgerrechten und persönlichen Daten garantieren.
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