Lehrer in Ghana erklärt Schülern Word - ohne Computer, nur auf Tafel

Das Internet feiert derzeit einen Lehrer aus Ghana und das zu Recht, wie wir finden. Denn dieser hat seinen Schülern Computer und Microsoft Word beigebracht. Das wäre an sich nichts Besonderes, doch im Fall von Richard Appiah Akoto bedeutete das, ... mehr... Word, Lehrer, Unterricht, Ghana Bildquelle: Richard Appiah Akoto/Facebook Word, Lehrer, Unterricht, Ghana Word, Lehrer, Unterricht, Ghana Richard Appiah Akoto/Facebook

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Haben die in dieser Schule auch Strom?
 
@frust-bithuner: ich verstehe die minuse nicht. Die Frage ist durchaus berechtigt. In Ghana ist die Stromversorgung bei weitem nicht so gut wie hier in Deutschland und selbst wenn das Strom ist, ist nicht gegeben das die Versorgung für die ganzen Geräte ausreicht.
 
@MarcelP: hier geht es nicht um Strom, sondern um einen Lehrer, der sein bestes gibt ohne einen PC zu benutzen.
 
@leander: Manchmal glaub ich einige lesen nur die Überschrift und das war's.

Es geht um den untersten Abschnitt "Akotos Story erreichte schließlich Microsoft und die Redmonder sagten zu, ihm ein Gerät und Software zur Verfügung zu stellen. Das ist zwar eine nette Geste, allerdings meint Akoto, dass seine Schule rund 50 Rechner benötigen würde, um effektiv sein Fach unterrichten zu können."

Und nen PC brauch nunmal Strom! Auf mehr war die Aussage von Frust-bithuner wahrscheinlich nicht bezogen.
Das der Lehrer versucht das an der Tafel zu zeigen, da hab ich mein vollsten Respekt für.
 
"Wir finden, dass Microsoft mehr als nur einen Rechner springen lassen könnte."

schön das Winfuture das so findet... wieviele Rechner hat denn Winfuture schon an solche Schulen gespendet? Wäre es nicht klug an die eigene Nase zu fassen?
Ich persönlich habe noch keinen Rechner an ne Schule gespendet, deshalb: "Hut ab an Microsoft, das ist schon mal mehr als ich getan habe!"
 
@bear7: Tja, wie war das noch mal mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand...
 
@bear7: Microsoft könnte alle Schulen der dritten Welt mit PCs ausstatten, und müsste dafür wahrscheinlich nur die Dividende im nächsten Jahr um ein, zwei % kürzen.

Solange ich kein multimilliardenschweres Unternehmen bin, sehe ich mich nicht in der Verantwortung etwas zu tun.

Jene Unternehmen sehe ich allerdings in dieser Verantwortung. Aber da diese sich ihren Aktinären gegenüber eher verpflichtet sehen, haben die armen Menschen auf der Welt halt pech gehabt.
 
@Speggn: so einfach ist das nicht... was glaubst du was mit der Weltwirtschaft passieren würde, würden sich die Milliadäre der Welt opfern und all ihr Geld (abzüglich ein paar Milliönchen zum selbst überleben), denen Spenden die es BRAUCHEN?

Nein, die heile Welt wird dann nicht kommen, und nein die Menschen werden deshalb nicht besser und nein, die Armut wird maximal ein paar Tage gedämpft sein...
Der Mensch ist schon immer dazu veranlagt sich über andere zu erheben und je mächtiger die Schwächeren sind, desto mächtiger müssen diejenigen sein, jenewelche sich erheben!...

ein echtes Armutszeugnis ist es zu behaupten, man sieht sich erst in der Pflicht, wenn die Großen was tun... sorry das ist maximal traurig... Wenn alle kleinen ein bisschen was geben, ist mehr geholfen, wie wenn die Großen sehr sehr viel geben! Insbesondere weil Geld die Welt nicht heilen kann. Fürsorge und echte vertrauensvolle Gemeinschaft bringt da deutlich mehr!

Aber zuende gepredigt, meist wird man mit solchen Worten so oder so eher verlacht als dass man anfängt sich zu hinterfragen.
 
@bear7: Ich sehe mich auch nicht in der Pflicht etwas zu tun wenn die großen etwas tun. Ich sehe mich in der Pflich etwas zu tun, sollte ich selbst mal ein großer werden.

Für mich haben die 1% die das Vermögen halten die Welt zu tragen. Oder das vermögen abgeben und damit die Verantwortung.

PS: ein großer von hunderten hält mehr als alle kleinen auf der Welt zusammen.

Ich bin auch der Meinung das im Westen alle Menschen unter 150k Jahreseinkommen bzw 1 Mio€ Vermögen völlig von Steuer und Sozialabgaben befreit werden sollten, und diese Last den Menschen aufgebürg wird, die sie auch problemlos tragen können. Bei 9 Billionen€ in der Hand von nicht mal 1 Millionen Menschen hier in Deutschland, davon 5 Billionen verfügbares, nicht gebundenes Vermögen ist es IMHO eine Schande das der Staat überhaupt verschuldet ist. Die 81 restlichen Millionen müssen sich 900 Mrd€ teilen, und daraus auch nocht den Großteil der Steuer und Sozialkosten bezahlen. Ca 80% des Bundeshaushaltes kommt von diesen Menschen. Und die sind meiner Meinung nach völlig von jeglicher Verantwortung zu befreien. Diejenigen die den Staat von heute auf Morgen schuldenfrei machen könnten, und ohne probleme für ein bedingungsloses Grundeinkommen sorgen könnten, OHNE das sie ihren Reichtum komplett verlieren würden, sind für mich die unmoralisch handelnden, da sie es nicht tun!
 
@Speggn: Daran sieht man, dass Du von der Welt und Wirtschaft keine Ahnung hast.
Punkt 1: Überleg dir mal was passiert, nur mal so rein hypothetisch, wenn jeder gleich viel Geld auf dem Konto hat.
Punkt 2: Warum sollte jemand, der hart für sein Geld gearbeitet hat, freiwillig/unfreiwillig den Großteil seines Geldes abgeben? Entweder man macht es von sich aus, oder eben nicht. In meinen Augen ist der Spitzensteuersatz schon zu hoch.
 
@tetam: "Punkt 2: Warum sollte jemand, der hart für sein Geld gearbeitet hat, freiwillig/unfreiwillig den Großteil seines Geldes abgeben?" ähm die Superreichen haben nicht hart für ihr Geld gearbeitet. Die meisten werden durch erben reicht. Daran ist nichts harte Arbeit. Da kommt es nur drauf an aus welchem Loch man gekrochen ist. Und dann ist das erben von Firmen in D auch noch steuerfrei...
 
@Speggn: "Ich sehe mich auch nicht in der Pflicht etwas zu tun wenn die großen etwas tun. Ich sehe mich in der Pflich etwas zu tun, sollte ich selbst mal ein großer werden." - Bah, hast Du einen schäbigen Charakter. So etwas nennt man Schmarotzer. Selber gerne nehmen, aber selbst so arrogant nichts geben zu wollen. (Stichwort: Schulen, Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, ÖPNV, ...)
 
@exfrau: Ja, ja, das weißt du natürlich. Die meisten. Ist das so ne RTL 2 News Bildung?
 
@exfrau: Wäre mir neu, dass Bill Gates, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos,
Larry Page etc. reiche Erben wären.

Microsoft, Facebook, Amazon, Google etc. sind keine Erbmasse, sondern
das Ergebnis harter Arbeit von Null an.
 
@Speggn: Das als Dividende ausgezahlte Geld gehört den Aktionären, die schließlich in der Gesamtheit der Eigentümer der Firma sind. Logischerweise ist die Firma dann ihren Eigentümern gegenüber verpflichtet. Eine Firma, die das Geld der Dividende ohne Beschluss der Aktionäsversammlung verschenkt, dürfte recht flink an Wert verlieren.
 
@iPeople: Darin sehe ich ja das Problem. Zuerst sollte jedes Unternehmen der Gesellschaft verpflichtet sein, die ihm seine Existenz überhaupt erlaubt. Danach den Aktionären die diese Existenz finanzieren.

Aber das darf jeder anders sehen.
 
@Speggn: Die Gesellschaft wäre ohne Unternehmen ziemlich aufgeschmissen. Von daher stellt sich die Frage nach erlaubter Existenz gar nicht.
 
@iPeople: Entschuldige, ich habe mich falsch ausgedrückt: Ich meinte natürlich Unternehmen in dieser Form (Alle arbeiten für einen vergleichsweise Hungerlohn, um eine Hand voll Menschen sehr reich zu machen).

Imho sind diese Menschen daher der Gesellschaft mehr verpflichtet als ihren Aktionären.

Die Gesellschaft könnte ja auch einen Jahresumsatzbericht verlangen, und dann festlegen wer im Betrieb wie bezahlt wird. Zum Beispiel Vorstand bekommt maximal 5x des geringesten Einkommens im Betrieb oder so.
Da sie dies nicht macht, erwarte ich tiefste Dankbarkeit und Demut von den Besitzenden.

Das die Tatsache das Ausbeutung und Raubtier - Kapitalismus heutzutage in eingeigen Kreisen als gottgebenes Recht betrachtet wird, stößt mir sauer auf...
 
@Speggn: Aktionäre gehören zur Gesellschaft. Jeder kann Aktionär werden. Insofern ist deinem Wille Genüge getan. Du kannst gerne Aktionär werden und dann deine Dividende spenden.
 
@iPeople: Aktionär werden kann nur, wer sich außerhalb der Solidargesellschaft aufhält. Sonst wäre er gar nicht in der Lage ein entsprechedes Vermögen zu besitzen.

Mir geht es dabei nicht um Lieschen Müller die sich ein gutes Gewissen verschafft indem sie für 100€ Aktien der Postbank hält oder so.

Ich rede von Menschen die mit ihrem Anteil einfluss auf die Geschicke der Firmen nehmen können. Die Millionen und Milliarden investiert haben, für die sie nie arbeiten mussten, denn kein Stundenlohn der Welt ermöglichkeit ein solches Vermögen, und von denen sie leistungslos profitieren.

Du verkennst einfach nur das sich der Adel vergangener Tage als "Vermögender Mensch" tarnt. Die heben nie ihre Privilegien aufgegeben. Nur da sie ja jetzt "normale" Menschen sind, jegliche Verantwortung abgegeben.
 
@Speggn: Diese Aussage ist schonmal komplett falsch. Es bringt nur nichts, das bei Deinem Weltbild richtigzustellen.

Es wird dein Weltbild erschüttern, aber es gibt auf der Welt nicht nur Stundenlöhne. Von nichts kommt eben nichts. Auch Bill Gates hat klein angefangen.

Da mich diese Diskusion langweilt und ich auf linkes Stammtischgelaber keine Lust habe, bin ich hier raus.
 
@iPeople: Ich meine, Du kannst gern anderer Ansicht sein als Speggn und umgekehrt Speggn als Du. Ich halte auch nichts vom sogenannten " bedingungsloses Grundeinkommen", wie Speggn oben schreibt. Ist für mich irgendwie unrealistisch, aus diversen Gründen. Du mußt auch nicht mit ihm diskutieren, wenn Du´s nicht weiter magst. Aber das mit solchen Worten wie in Deinem letzten Absatz abzubrechen ist auch nicht überzeugend und eher mieser Stil.
 
@Kiebitz: Er hat doch Recht.
 
@tetam: Von der Sache her meinetwegen. Aber der Stil ist mies. Man kann auch sachlicher miteinander umgehen!
 
@bear7: ich habe Dir ein Plus gegeben, obwohl der Vergleich etwas hinkt. Microsoft stellt Hardware her und ist daher in dieser Hinsicht flexibler :) Trotzdem müssen sie natürlich nichts spenden und es ist schön, dass sie es trotzdem getan haben. Die Problematik daran ist einfach, dass sich jetzt vermutlich 100+ Schulen melden, dass sie ebenfalls keine Rechner haben und Microsoft in Zugzwang gerät. Ein Rechner pro Schule ist machbar, 50 pro Schule wird selbst für MS schwierig.
 
@Talkabout: selbst darum geht es nicht...

ich erzähle gerne das Beispiel eines Vereines in meiner Region, welche 3 Traktoren nach Afrika gebracht haben... dazu Leute mit Materialien und den Auftrag denen zu erklären wie man Felderwirtschaft betreibt...
2 Jahre später war das Projekt zu ende, das Know How Kartoffeln anzupflanzen zu ernten und daraus Nahrungsmittel für viele zu machen war gegeben...
10 Jahre später ein besuch vorort zeigte, dass man bei den ersten problemen nicht versucht hat die probleme zu lösen sondern hat die Traktoren vertickt und hat sich von dem Geld essen gekauft...

Fazit: selbst wenn man denen Computer und alles stellt, heißt das noch lange nicht, dass sie fähig sind damit "umzugehen"... Hier gibt es extreme moralische probleme...
Jährlich werden Millionen für Arme länger "verbrannt" - nein ich will nicht sagen, dass es nicht richtig und wichtig ist... <- im gegenteil, aber ich will auch nicht sagen, dass man jetzt mit einem Vielfachen viel mehr hilft!
 
@bear7: ich persönlich glaube, das hängt auch ein bisschen von den Menschen ab, die die Hilfe erhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Schule die Rechner vertickt um Essen zu kaufen. Trotzdem gebe ich Dir recht, dass mehr nicht unbedingt in gleichem Maße mehr hilft. Das findet man nur raus, indem man es tatsächlich macht. Wobei ich hier schon verstehe, dass Microsoft das eher "symbolisch" betrachtet und vermutlich sogar "nur" den Einsatz des Lehrers damit wertschätzt, nicht aber den Anspruch hat, der gesamten Schule zu helfen. Denn von solchen Schulen gibt es vermutlich tausende...
 
@Talkabout: Rechnen wir das mal aus:

Preis pro PC inkl Monitor und Peripherie für MS: 300$

Ich gehe bei knapp 320 millonen Schuberechtigten von etwa einer halben Million Schulen aus.. (Es sind sicher mehr, aber Schulen mit nur 20 Schülern brauchen keine 50 PCs)

Rechnen wir mal: 500000 Schulen * 50 PCs * 300$= 7,5 Mrd$

Für Microsoft also mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Von wegen schwierig. Wären es 75 Mrd, dann müsste die Firmal sich sicher strecken. So wäre es für die Aktionäre für ein(!!!) Jahr ne Nullrunde.... Und man hat 320 Millionen Menschen auf MS Produkte geeicht... für nur 7,5 Mrd $...
 
@Speggn: true, und ums mal in perspektive zu bringen, unternehmensübernahmen sind teils deutlich teurer. FB kaufte Whatsapp für 19 Milliarden
 
@Speggn: die Rechnung mag stimmen, aber Microsoft braucht sich gar nicht so sehr verbiegen, um die Leute auf Ihr Betriebssystem zu bringen. Irgendwann werden sie wohl oder übel damit in Kontakt kommen. Warum also sollte man 7,5 Mrd $ springen lassen für etwas, dass sie kostenlos in ähnlichem Umfang bekommen? Microsoft ist ein Unternehmen, das Gewinn generieren will. Da ist es nur verständlich, dass sie Software/Hardware ungern verschenken. Und selbst wenn sie es mal tun, passt das den Leuten wieder nicht, weil es zu wenig ist. Meine Meinung bleibt: sie müssen nichts verschenken, schön, wenn sie es trotzdem tun. In welchem Umfang, ist deren Sache.
 
@Speggn: Nett dass du gerade auf 7,5 Mrd $ kommst...

Die "Welt" hat Ghana nämlich genau 7,4 Mrd $ geschenkt... Und das ist noch nicht so lang her...

"Unter anderem wurden alle Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF), bei der Weltbanktochter IDA (International Development Association) und beim Afrikanischen Entwicklungsfonds (AfDF) erlassen. Die Gesamtentlastung Ghanas im Rahmen der beiden Entschuldungsinitiativen betrug 7,4 Milliarden US-Dollar."
 
@bear7: Gegenfrage: Sind wir ein Unternehmen mit einem Milliarden-Dollar-Umsatz? Ist es nicht viel mehr die Aufgabe von Medien, multinationalen Konzernen ins Gewissen zu reden?
Ich werde gerne die Story aktualsieren, wenn Microsoft noch den einen oder anderen Rechner herausrückt und so auch gerne ein bisschen PR für sie machen...
 
@witek: also rechnen wir mal auf... <- wenn ich jetzt die richtigen Zahlen auf die schnelle gefunden habe, hat Microsoft letztes Jahr über eine MRD gespendet.
https://www.onmsft.com/news/ignite-2017-microsoft-reaches-1-billion-non-profit-donation-goal-will-triple-investments
etwa 90MRD Ertrag kann man laut Bing nachlesen...

das wären deutlich über 10% ... jetzt Ihr? ;)

auf die anderen zu Zeigen ist immer einfach und ich erwarte es keinsterweise von Winfuture dies zu tun... aber bevor Winfuture solche Unternehmen "blöd dastehen" lässt und behauptet es wäre zu wenig getan, müsste man erstmal selbst mehr tun. <- NATÜRLICH wurde an Punkt A (aus sicht von Punkt A) zu wenig getan... aber die Summe aller taten sind mehr als beachtlich...

SO, jetzt darfst du die Story aktualsieren ;)
 
@bear7: Ich hab das schon weiter unter beantwortet. Aber wo bitte lasse ich Microsoft "blöd dastehen"? Es geht hier lediglich um eine wie ich finde inspirierende und nette Geschichte, die zeigt, wie man Hindernisse überwindet. Und da fand ich, dass das in diesem einen Fall einfach ein noch besseres Happy-End verdienen würde. Nicht mehr, nicht weniger. (Edit: Typos)
 
@witek: naja, aber wäre es nicht ein super Happy end, wenn sich nun viele Microsoft anschließen?

Wenn Winfuture eine Tastatur, Golem einen Monitor ... und eben jeder seinen Beitrag spendet, dann können sich Schulen dergleichen nicht vor hochwertiger Hardware retten!

Eine Spendenwelle wird von einem gestartet, aber hoffentlich nie vom selben beendet! Aber das hat man im 21. Jahrhundert leider vergessen.

Aber wenn Winfuture das nicht will dann macht halt ein Spendenkonto auf... ich will der erste sein, der 25€ gibt! <- aber nicht für euch sondern für "solche" zwecke... <- und ich bin mir sicher, dass hier noch mehr sind, welche mitmachen *believe in humanity*...
 
@bear7: Ich mache da nicht mit - es gibt bessere Wege sein Geld zu verbrennen.
 
@witek: Normalerweise kritisiere ich bei euch sehr häufig (eher im Kopf als in den Kommentaren, dass ihr Meinung und Bericht vermischt. In diesem Fall habt ihr mit "wir meinen" klar gemacht, dass es eure Meinung ist. Die kann man diskutieren. Ich finde sie korrekt.
 
@bear7: Sorry, man kann sich auch über jeden Quark aufregen, meiner Meinung nach geht es Winfuture nicht darum Microsoft schlecht zu machen oder als geizig darzustellen, sondern viel mehr um M$ einen Ruck bzw. Ermutigung zu geben, noch etwas spendabler zu werden, schließlich hört man immer wieder das für irgendwelche Charitys etliche Millionen ausgegeben werden. Ob das hier auch angebracht ist, ist natürlich sehr subjektiv, ich finde "ja", ist es.

Es ist doch völlig legitim wenn der Lehrer sagt, dass ein Rechner im so nichts bringt, jetzt weiß M$ Bescheid und es obliegt nun der Firma dies neu zu bewerten.
Es geht hier nicht darum irgendwelche Geschenke/Almosen anzunehmen, sondern wenn möglich, um effektive Hilfe für die Schule.

Man brauch sich auch nicht auf Microsoft einschießen, der Lehrer hat schon mal geschafft das wir im "Westen" dieses Thema aufgreifen und darüber diskutieren. Vielleicht entwickeln sich daraus andere Ideen und Möglichkeiten die IT bzw. Bildungseinrichtungen in Ghana zu fördern.

Wenn also Microsoft keine lust hat mehr zu investieren, ist das auch völlig ok.

Auf jeden Fall ein super Lehrer, chapeau! :-)
 
@bear7: Wie immer gilt: Man muss nicht etwas erreicht oder (besser) gemacht haben um es Kritisieren zu können/dürfen. Würden wir nach diesem Prinzip leben hätten wir auf der Welt noch mehr Probleme als wir sowieso schon haben.
 
Also man muss schon sagen, dass das Tafelbild vorbildlich ist, da könnte sich so mancher Lehrer bei uns ne Scheibe von abschneiden. Alledings wäre ein Upgrade auf Win10 und ne aktuellere Office-Version durchaus angebracht, das da scheint noch XP mit irgendeinem Pre-Ribbon-Office zu sein...
 
Microsoft stellt in Summe pro Jahr gut 1MrdUS$ für genau solche Schulen und ähnliche Organisationen zur Verfügung. Was machen da andere ? Wenig...bis gar nichts. Wieviel "Speggn" spendest Du von Deinem Gehalt ? Vermutlich nichts....
Die MSFT Mitarbeiter haben alleine im letzten Jahr noch zusätzlich 149Mio$ an Non-Profits gespendet, die MSFT on top gematched hat.
Einfach mal hier lesen : https://blogs.microsoft.com/on-the-issues/2017/10/16/microsoft-releases-2017-corporate-social-responsibility-report/

Und P.S. : Sebastian und WinFuture : Spendet ihr doch auch im selben Umfang Prozentual erstmal bevor mehr gefordert wird :)
 
@PeterJHH: Es steht doch außer Frage, dass Microsoft viel tut und keiner kritisiert Microsoft hier. Ich weiß nicht, warum das plötzlich so wahrgenommen wird. Alles was ich vermitteln wollte, dass ein Rechner hilfreich ist, aber mehrere noch hilfreicher wären.
Und von Fordern kann keine Rede sein, höchstens von einer nette Bitte, bei einer Sory die einfach rührend und inspitrierend ist, lieber Peter. ;)
 
@witek: Also diese Worte "... Wir finden, dass Microsoft mehr als nur einen Rechner springen lassen könnte..." sind Kritik oder Forderung und keineswegs eine nette Bitte. Die formuliert man anders.
 
@Kiebitz: Nö. Sehe ich nämlich anders, nämlich keine Kritik. Und auch keine Forderung, eher eine Anregung...
 
Gesponsert von Bill Gates, oder? Er kann einem nur leid tun. Die computertechnische Zukunft für die Schüler ist sicherlich nicht ausgerechnet die Textverarbeitung Word. 0.o
 
@CoolMatze: MS Office zu beherschen ist in vielen Berufen und auch während der weiteren Ausbildung wichtig. In allgemeinbildenden Schulen macht es wesentlich mehr Sinn sowas den Schülern beizubringen als irgendwelches IT-Spezialwissen, mit dem die meisten in der Zukunft eh nichts anfangen können.
 
@Link: hast du auf ARD die Doku "Das Microsoft-Dilemma" gesehen?
 
@CoolMatze: Nö, nur etwas drüber gelesen. Wieso?

EDIT: Hab mir jetzt mal die ersten 5 Minuten aus der Mediathek angetan, ich glaube weiter muss man diesen Blödsinn nicht schauen, es entspricht genau den Bewertungen, die ich darüber gelesen hab.

EDIT2: So, hab mir doch noch den Rest angetan... mehr einseitiges Bullshit lässt sich wohl kaum in die 44 Minuten hineinbekommen. An WannaCry ist Microsoft schuld (und nicht etwa die Admins, die die vorhandenen Updates nicht eingespielt haben), LiMux war ein voller Erfolg (über die Anzahl der noch vorhandenen Windows-PCs wird natürlich kein Wort verloren) und Open Source ist die Lösung aller Probleme mit der IT-Sicherheit (Heartbleed hats ja nie gegeben). Der Beitrag ist nicht der Rede wert. Und als der auch noch versuchte die Unsicherheit der Microsoftprodukte mit der reinen Dateigröße eines Worddokumentes zu begründen, hat er sich endgültig disqualifiziert. Der Quellcode von Windows ist für Staaten auch einsehbar im Gegensatz zu der mehrfach wiederholten Behauptung, das dies nicht so ist.
 
@Link: War klar, dass das Blödsinn ist. ^^
 
@CoolMatze: Gut, dann wiederhole ich meine Frage: wieso? Also wieso ist es für die weitere Diskussion von Bedeutung, ob ich den Inhalt dieser "Reportage" kenne?
 
@Link: Ok, mein Hintergrund ist der, dass ein Quasimonopol nicht unterstützt werden sollte. Man kann zu MS stehen wie man will, aber es zeigt sich, dass sie alles daran setzen, ihre Verbreitung zu forcieren - auch wohl mit unlauteren Mitteln. Eine Verbreitung, das macht wohl jedes Unternehmen. Aber dennoch finde ich es im Sinne des Marktes nicht ok. Eingefleischte MS-Fans werden alles herauskramen und die Politik verteidigen. Wenn ich in Kursen Textverarbeitung erkläre, dann immer mit mehreren Softwareangeboten. Der User soll sich seine Lieblingssoftware selbst suchen und nicht das, was alle haben. Der "normale" User brauch kein Office zB. Der "normale" User brauch nicht unbedingt Windows.
 
@CoolMatze: Der User bekommt in einer Firma einen PC mit vorinstallierten Software, die er für seine Arbeit braucht und wenn eine Office-Suite dabei ist, dann ist es i.d.R. die von Microsoft. In einer Firma muss die Software möglichst einheitlich sein, da kann sich nicht jeder nach Lust und Laune seine Software zusammenstellen. Es ist sicherlich nicht verkehrt in einer allgemeinbildenden Schule im Rahmen des Unterrichts auch auf Alternativen einzugehen, aber die Vorbereitung auf die Realität sollte an erster Stelle stehen. Und angesichts der Bedingungen kann man wohl von dem Lehrer kaum verlangen auch noch die GUIs von anderen Office-Suiten an die Tafel zu malen.

"mein Hintergrund ist der, dass ein Quasimonopol nicht unterstützt werden sollte."
Ich bin mir nicht sicher, ob diese 45 Minuten Bullshit geeignet sind eine vernünftige Diskussion darüber zu starten.
 
@Link: im MS-verseuchten Deutschland macht deine Ansicht schon Sinn. ;-) Beruflich und privat würde dennoch gerne auseinanderhalten wollen. Die meisten Funktionen sind jedoch in jeder Office-Version gleich.
 
@CoolMatze: Als ob das nur Deutschland wäre. Es gibt erstens in etlichen Bereichen keine wirklichen Alternativen und zweitens wenn man sich anschaut, was es kostet eine für professionelle Umgebungen geeignete Distri samt Support von z.B. RedHat zu kaufen, dann stellt man fest, dass Microsoft gar nicht mal so teuer ist. Nur weil ich zuhause mir Linux kostenlos auf den Rechner installieren kann, bedeutet noch lange nicht, das dies in einem Unternehmen praktikabel sein muss.
 
@CoolMatze: klitzekleine sprachliche Präzisierung: sehr viele normale User brauchen zumindest Teile von (einem) Office - aber kaum jemand braucht zwingend MS Office ;-) Es gibt auch andere Officesuiten, die es tun.

MS Office ist eher für Firmen interessant, denn Outlook (was in den kleinen Office-Versionen nicht mal drin ist) ist erst in Zusmmenarbeit mit einem Exchangeserver richtig gut und auch Word, Excel & Co. werden noch mächtiger, wenn sie im Netz laufen mit Gruppenordnern, Arbeitsgruppenvorlagen oder gar Sharepoint-Servern - und die hat ja kaum jemand privat daheim laufen.
 
@Drachen: Für Firmen bin ich auch voll dafür, wenn spezielle Funktionen benötigt werden. Aber selbst dort muss es nicht mal jeder zweite Mittelstandsbetrieb sein, die diesen Workflow zwingend erforderlich machen.
Das beste Beispiel ist doch, wenn Kunden ins Werbestudio mit einer Word-Datei kommen und wollen davon entsprechende Ausdrucke haben. ^^
 
@CoolMatze: Einverstanden, denn die Mittelständler haben i.d.R. weder Exchangeserver noch Sharepointserver. Wenns dumm läuft, haben die aber irgendwelche tollen Anwendungen laufen, welche ihrerseits Word- oder Exceldateien erzeugen ... da kann der Aufwand zur Ablösung solcher Programme in der Buchhaltung oder für die Lohnabrechnung teurer werden als die Einsparungen durch Ersatz des MS Office.
 
Eine Pflichtprüfung aber keine Geräte/Infrastruktur??? WTF!
Und das stellt man jetzt auch noch als "Leistung" dar? DAS IST EINE SCHANDE! ...und die Kinder müssen's ausbaden...
Die Verantwortlichen für so eine Schildbürgerei gehören fristlos "entsorgt" - Alter Schwede...
 
@Zonediver: Was kann denn der Lehrer dafür? Der hält sich auch nur an die Anweisungen vom Staat. Ich empfinde es schon als eine gute Leistung, den Schüler etwas ohne Anschauungsobjekt ordentlich zu erklären. Er macht jedenfalls das Beste aus der Situation.
 
@Cheeses: Nun ja, so ungewöhnlich ist das ohne Anschaungsobjekte nicht, wenn ich da z.B. an Sxxualkunde denke funktioniert das ja auch ganz gut...
 
@Zonediver: Der Staat kann sich das nicht leisten.

Es geht ja nicht nur um diese eine Schule, die müßten millionen Rechner kaufen!
 
@Elkinator: Aha... und warum ist es dann Pflicht? Oida???
 
@Zonediver: Was soll Pflicht sein?
 
@Elkinator: Siehe 3. Absatz der News.
 
@Link: Dort steht aber nicht, daß für den Unterricht unbedingt ein PC vorhanden sein muß!

Wie man sieht, geht es offensichtlich auch mit einer einfachen Tafel...
 
@Elkinator: Dort steht auch nicht, dass Tafel und Kreide vorhanden sein muss. Verglichen mit einer Vorführung auf einem PC ist das aber erstens eine sehr ineffiziente Nutzung der Zeit und zweitens wohl kaum eine geeignete Art zu zeigen, wie man mit einem PC arbeitet. Diese Kinder werden in der Prüfung Nachteile gegenüber denen haben, die einen PC schon mal gesehen und vielleicht auch mal bedient haben. Es gibt gute Gründe, warum man z.B. in einer Fahrschule auch mal ein echtes Auto fährt... u.a. weil man während der Prüfung mit einem durch die Gegend fahren muss. Jetzt stell dir vor, das wurde man nur an einer Tafel erklärt bekommen...
 
@Link: Naja, ich kann es doch auch nicht ändern!

In Ghana ist es halt so, auch andere Schulen in dem Land sind nicht besser ausgestattet!
 
@Elkinator: Ja, aber dann machts doch keinen Sinn sowas zur Pflichtveranstaltung zu machen und auch noch zum Thema einer staatlichen Prüfung zu machen. Das war das, was Zonediver gemeint hat.
 
@Link: Ob es Sinn ergibt, ist mir egal, ich kann das nicht ändern.
 
Toll wäre es wenn gerade Unternehmen ihre alten Laptops und Rechner an diese Länder spenden würden. Eine schlanke Linux Distribution darauf installieren und auch noch Kiwix (offline Wikipedia).
Eigentlich eine Win-Win Situation.
 
Absolut nicht's besonderes. Als ich noch in die 5 Klasse ging (und das ist ungefähr 14 Jahre her) haben unsere Lehrer das ganz genau so gemacht.

Okay, wir hatten auch noch ein Lehrbuch. aber das war es dann auch schon.

Und was hat es uns gebracht? Richtig, genau nichts. Man lernt Office nicht aus Büchern oder von Tafeln.

Keine Ahnung was man an der Leistung von dem Lehrer feiern kann, wenn hierzulande Lehrer das ganz genau so machen mussten.
 
Verstehe das Besondere daran nicht.
ich habe das in der Schule nicht viel anders gelernt. Wir hatten zwar ein paar Computer (12 Stück), sodaß sich zwei Schüler immer einen teilen mussten. Aber es gab noch keine Beamer oder Screensharing. Also hat der Lehrer an der Tafel erklärt wie Tabstops funktionieren und wozu sie da sind (als Beispiel). Die Schulcomputer liefen damals mit dem brandaktuellen Windows 3.11 und Novell Netware, vernetzt war das ganze mit Thin Ethernet... der Netzwerkboot aller Clients dauerte schon mal 10 - 15 Minuten.

Das war in der neuen Schule, die 1995 eröffnet wurde.
Davor gab es 5 Computer, ohne Netzwerk mit grün/schwarz Bildschirm.
 
gestern 10 ausrangierte PC-Tower an Behindertenwerkstatt gespendet...
 
Ist zwar eine nette Story - aber die "Forderung" nach mehr Rechnern ist unangebracht...

Ghana hat von der Welt schon genug bekommen (7,4 Milliarden geschenkt sollte erstmal reichen) - und soll gefälligst auch mal selber für etwas zahlen...

"Im Rahmen der HIPC-Entschuldungs-Initiative und der Multilateralen Schuldenerlass-Initiative (MDRI) wurde Ghana weitgehend entschuldet. Unter anderem wurden alle Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF), bei der Weltbanktochter IDA (International Development Association) und beim Afrikanischen Entwicklungsfonds (AfDF) erlassen. Die Gesamtentlastung Ghanas im Rahmen der beiden Entschuldungsinitiativen betrug 7,4 Milliarden US-Dollar. Deutschland hat Ghana sämtliche Schulden in Höhe von rund 494 Millionen Euro erlassen."

Zudem wäre es sinnvoll wenn die erstmal Lesen und Schreiben lernen - in einem Land in dem es immer noch über 20% Analphabeten gibt, gibt es wichtigeres als Computer...
 
@Stefan1979: Wahnsinn, 494 Millionen entlassen, was für ein großherziges Land... Unsere über 2000 Milliarden € Schulden lassen wir mal besser unerwähnt, die bezahlen wir bestimmt noch irgendwann ab im nächsten Jahrtausend.

Vielleicht würde es ihnen helfen, wenn wir darauf bestehen würden nichts von deren Kindersklavenminen zu kaufen? Gerade bei Gold wäre das doch glatt eine Überlegung wert finde ich.
 
@theBlizz: Gute Idee - ist aber dann noch schlechter für das Land...

"denn der Goldexport hat einen Anteil am Gesamtexport Ghanas von etwa 32 Prozent."

Vielleicht sollten einfach die Erwachsenen mal was arbeiten und nicht die Kinder die Arbeit machen lassen...

"Unsere über 2000 Milliarden € Schulden lassen wir mal besser unerwähnt, die bezahlen wir bestimmt noch irgendwann ab im nächsten Jahrtausend."

Wir zahlen wenigstens brav unsere Zinsen - und da ist vielen wohl lieber laufend Zinsen zu kriegen als einmal das gesamte Geld und dann nichts mehr... Und wie sollten wir es auch zurückzahlen wenn wir laufend Geld verschenken...

Allein in den letzten 10 Jahren waren die "Deutsche Netto-Zahlungen* für Entwicklungshilfe im Rahmen der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit" bei insgesamt um die 100 Milliarden Euro...

Im Endeffekt nehmen wird Schulden auf um anderen Geld zu geben - das wir nie wieder zurück kriegen und quasi auch keine Gegenleistung kriegen... Schlimmer noch - die Leute kommen weiterhin zu uns und kassieren hier ab - im schlimmsten Fall beklauen sie uns nochmal oder bringen uns um oder irgendwas dazwischen...
 
@Stefan1979: Solange unser Wohlstand u.a. auf Kosten der dritten Welt erwirtschaftet wird, wird sich an der Hilfsbedürftigkeit dort wenig ändern. In jüngerer Zeit im Gespräch war beispielsweise, wie "wir" die afrikanische Geflügelwirtschaft zerstören, von Entsorgung von Elektroschrott, der dreisterweise häufig noch als Spende deklariert wird, ganz zu schweigen. Wir haben sowhl in Deutschland als auch in Europa und erst recht weltweit ganz erhebliche Unterschiede beim Wohlstand, das ist doch das eigentliche Problem. 2017 kamen 80% der erwirtschafteten Leistungen nur 1% der Menschen zugute .... wieviel von den restlichen 20% in Europa, Nordamerika, Japan, China oder eben Afrika und Südamerika ankamen, würde bei näherer Untersuchung vermutlich ähnliche Diskrepanzen aufzeigen.
 
@Drachen: "2017 kamen 80% der erwirtschafteten Leistungen nur 1% der Menschen zugute "

Wenn man jetzt mal das Beispiel Ghana nimmt - 32% vom Gesamtexport wurde anscheinend mehr oder weniger durch Kinderskalven erwirtschafter.

Wenn die Erwachsenen selbst nichts tun wollen haben sie auch nichts besseres verdient...

Und zum Rest - was habe ich mit afrikanischem Geflügel zu tun? Und vor allem - wie wollen die Züchten wenn wir laufen Hungersnöte dort lindern müssen... Die haben selbst nichts zu essen - wie sollen sie dann Geflügel züchten?

Und der "Elektroschrott" - anscheinend nehmen die die Spenden ja freiwillig an... Oder steht da jemand mit einer Waffe und zwingt die das Zeug anzunehmen?
 
@Stefan1979: ok du versuchst also witzig zu sein. Nicht gelungen.
Gute Nacht dann mal
 
Aja die bekommen dann also eine staatlich abgenommene Prüfung, ohne jemals einen PC live gesehen zu haben.

Und unsere Politiker nehmen dann solche "Zertifikate" für voll und sprechen von Top-Fachkräften....
 
Verstehe nicht warum sich hier in den Kommentaren alle gegenseitig angiften. Ich kann nur sagen, dass Spenden/etwas aufzuopfern viel erfüllender ist als sich hier in den Kommentaren über andere auszulassen.

Ich persönlich Spende jeden Monat einen kleinen Teil meines Gehalts nach Indien. Dort unterstützen wir mit Freunden rein privat eine christliche Familie, die eine Schule, einen Computerkurs und eine Nähschule für Witwen betreibt. Zusätzlich versorgt die Familie zwei kleine Dörfer voller Leprakranker Familien und alte Witwen mit Essen. Ich war bereits zweimal vor Ort, zuletzt dieses Jahr im Januar.

Der Computerkurs hat mich begeistert. 20 Schüler auf zwei Schuljahre aufgeteilt, die auf 5 Rechnern Computer und Office Kenntnisse vermittelt bekommen. Die Schüler lernen auch auf einer Tafel, weil die Rechner nicht ausreichen. Sie haben uns dann vorgestellt, was sie gelernt haben, und uns Auswendig verschiedene Menüs an die Tafel gemalt/geschrieben. Das war sehr erheiternd und erfrischend. Vor allem, da die Menschen sehr Dankbar sind und gerne die gebotene Möglichkeit nutzen etwas lernen zu dürfen, da es ihr Leben stark verändert.

Und wir sollten alle zufriedener werden, mit dem was wir haben. Denn wir leben im puren Luxus.
 
@MacSpeedy: Erst lernen wir ihnen Windows und Office und nachher rufen sie dann als Microsoft Support ahnungslose Leute an und nehmen die aus ;-)

https://winfuture.de/news,100639.html
 
Bei meinem alten Arbeitgeber haben wir gerade bei der Umstellung von XP auf W7 bzw. W10 den größten Teil der Clients ausgemistet. Die alten Clients gingen nicht in den Schrott sondern wurden gespendet (ohne Festplatte natürlich)! Finde das ne nette Geste, wenn auch Festplatte und Software fehlte... aber für das Grundverständis und zum basteln ausreichend.
 
@turboburn86: ohne Festplatten ist es leider nur Schrott, der Image-fördernd als Spende deklariert wurde. Gerade Festplatten werden doch recht häufig geshreddert aus Datenschutzgründen und wegen irgendwelcher zertifizierter Entsorgungsverfahren. Und weil das Gros der "verschenkten" PCs von Firmen stammt, dürften gerade Festplatten Mangelware sein bei den Empfängern solcher Steuersenkenden "Spenden".
 
Das ist aber kein WORD an der Tafel sondern OpenOffice / Writer.
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