Fake-Reviews nur der Anfang: Steam wirft ganzes Spielestudio raus

Die Veröffentlichung von Fake-Reviews war nur die Spitze eines ganzen Eisberges, aufgrund dessen die Gaming-Plattform Steam einen Spiele-Hersteller komplett von der Plattform ausgeschlossen hat. Getroffen hat es das Unternehmen Insel Games, das ... mehr... Steam, Valve, Spieleplattform Bildquelle: Valve Steam, Valve, Spieleplattform Steam, Valve, Spieleplattform Valve

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Taugten die Spiele den wenigstens etwas?

P.S: Geht doch bitte die Zitate zwecks Rechtschreibung nochmal durch. Zwei dicke Patzer.
 
@Memfis: http://www.gamestar.de/spiele/publisher/insel-games/14545.html
 
"[...] Vielmehr sei es ihm darum gegangen, sich möglichst schnell bereichern zu wollen."
 
@Winfuture: schön, dass ihr nen Screenshot der Mail einbindet, noch schöner wäre es allerdings, wenn die Auflösung des Bildes wie auf Reddit zum lesen reichen wurde (oder ich finde gerade den Weg nicht, wie man hier die "Vollversion" des Bildes öffnet).
 
@Link: Ich hab mal ein bisschen was verändert, sollte jetzt besser werden, wenn du es anklickst. Danke für den Hinweis :)
 
@Breaker: Jetzt sieht es gut aus. :-) Bei einzelnen Bildern ist so ne "nackte" Bilddatei, die im neuen Tab öffnet mMn die beste Lösung.
 
hmmm also ganz ehrlich ... ich bin meistens für die Presse .. aber ich hier stelle ich mich auf die Seite des Chefs ... in kleinen Firmen gelten andere Regel wie in großen auch wenn das in keinem Gesetzes Buch steht. Meistens ist es familärer man ist per du und man erledigt oft mehrere Tätigen. Telefonist Post ... nicht nur Stur Software entwickln wie in Großkonzernen wo du spezialierst auf deinen Beruf nur das machst währenddem die anderen angestellten genau ihre machen. In so einem Umfeld würde ich auch " freundlich " von allem Verlangen das sie im Dienste der Firma handeln nach dem Motto. Gehts der Firma gut, geht uns allen gut also warum sollte ich meinen Chef sabotieren ? Von mir aus hätten die das auch während der arbeitszeit machen und bekommen das Geld zurück. Und auch wenns nicht ganzzz legal ist .. wieviel fake Bewertungen gibt es bei amazon wo ich mir denke .. ja die ist ganz sicher nicht gekauft... die Welt wird nicht an Fake Bewertungen untergehen auch wenn sie mich sehr stören. Aus Mitarbeitersicht hätte ich genau das gleiche gemacht. Jetzt hat einer dieser Mirarbeiter die email geleakt und ne Firma wird vielleicht zerbrechen. Loyalität hatte der leaker sicher keine ... solche Leute sollten lieber in Riesen Konzernen arbeiten.
 
@Bullz: ob man den Chef nun verstehen kann oder nicht ist das eine. Ob es in kleinen Firmen anders läuft wie in großen ein anderes Thema.
So oder so sind es Fake Reviews und das ist nun mal laut AGB von Valve untersagt und damit hat das Studio nun mal gegen den Vertrag mit Valve verstoßen und die Sperrung ist gerechtfertigt.
Wäre das jetzt UBisoft gewesen würdest du wohl nix sagen außer "richtig so" warum dann bei einem kleinen Studio es entschuldigen?
Die Regeln gelten für alle und wenn alle gleich bestraft werden ist das nur richtig so.

Amazon ist nicht Valve und auch Amazon müsste normal Reagieren. Das Amazon es nicht macht ist durchaus ein Problem aber deswegen muss Valve sich ja nicht genauso falsch verhalten wie Amazon.

Hat auch nix mit Loyalität zu tun. 1. weiss man nicht wie die Mitarbeiter da behandelt werden und 2. gibt es Leuten denen das Richtige zu tun wichtiger ist wie Loyalität

Warum sollten ganz davon ab Leute in großen Firmen nicht Loyal sein?
Der Leaker hat richtig gehandelt und Valve genauso. Nur weil ein Konzern klein ist darf er sich genauso wenig alles erlauben wie es ein großer dürfte.
Ja ob ein großer Konzern z.b. EA auch so bestraft worden wäre steht auf einem anderen Blatt.
 
@Eagle02: hey nicht gedacht das ich soviele minus bekomme ... wenns ubisoft gewesen wäre ... hmm sagen wir so ich habe viel mehr Mitleid mit kleinen Firmen wie große .. wo soll das ganze Hinführen. Das schlimmste was im Kapitalismus passieren kann sind Monpole .. und wir schauen dabei wie die großen immer mehr die kleinen schlucken oder große selbst miteinander fusionieren. Man muss sich nicht wundern das wenn Konzerne einmal ne gewisse Größe haben vielleicht über Logismus mehr Macht haben wie die Politik oder sie so gut Einfluss auf die nehmen können das sie eigentlich am drücker sind. Und du hast selber die beste frage gestellt .. wäre ubisoft auch rausgeflogen ? du kennst die Antwort schon. Bald wirds nur mehr google und apple geben....und wir werden uns Preise und Arbeitsbedingungen diktieren lassen können .. falls wir bis dahin noch nen job hier haben ...
 
@Bullz: Ja, Monopole sind nicht richtig. Aber das erlaubt es den kleinen noch lange nicht, deswegen Verträge und (damit) Gesetze zu brechen!
Und zum Thema Ubisoft... ja, die wären raus geflogen. Nur hat das a) Ubisoft gar nicht nötig und b) wäre Ubisoft nicht so dämlich so gegen Verträge und Gesetze zu verstoßen!
 
@Scaver: jep stimmt erzähl das den großen die sogar legal keine Steuern zahlen... Es hat sich in der menschlichen Geschichte gar nichts geändert. Paar Menschen haben die Macht. Einzige was neu ist das die Menschen jedenfalls bei uns eingehalten werden ansonsten machen die Eliten fast was sie wollen.
 
@Bullz: Menschenrechte meinte ich
 
@Bullz: Du findest es also ok, wenn kleine Firmen Produktbewertungen "faken", nur damit sie gegen die großen bestehen können?!

Wenn ich Produktbewertungen faken muss, dann sollte ich eher mal über die Qualität meines Produktes nachdenken. Oder ob ich den Käufer einfach nicht von meinem Produkt überzeugen kann.

Auch kleine Firmen können gute Produkte abliefern. Es muss nicht immer der Millionen Konzern sein.

Und Influenzer machen gegen ein Gratisprodukt & vielleicht etwas Geld Werbung dafür. Und testen es auch noch. Hier bei Games könnte man ja mal LetsPlayer auf YT anschreiben. Aber man muss dann halt auch mit Negativer Bewertung leben.
 
@Bullz: Es kommt immer drauf an, wie es formuliert ist. So wie es in der Mail steht handelt der Chef gegen die von ihm gemachten Zustimmungen für die AGB von Steam. Damit ist der Ausschluss gerechtfertigt.

Wir bekommen auch mal gelegentlich ne Mail vom Betriebsrat oder Entwicklungsvorstand mit dem Hinweis, dass bald wieder die Wahlen zum Produkt XY des Jahres anstehen, wo wir letztes Jahr standen und was wir versuchen zu erreichen. Und in dieser Mail werden wir explizit darum _gebeten_ an der Wahl teilzunehmen, aber in keinem Wort steht drin, wen man wählen soll oder dass man das tun soll/muss. Es ist nur eine freundliche Bitte an dem Voting teilzunehmen...und das ist dann auch in Ordnung.
 
@bigspid: Man muss dem allerdings zu Gute halten, dass der Chef keine positiven Reviews, sondern "nur" Reviews fordert soweit ich das verstanden habe. Ob man von den Usern auf das Review schließen kann (Rechnungsbeleg zeigen etc.) bzw. durch anstacheln wegen "Jobs weg" und die Leute deshalb indirekt zu guten Reviews genötigt werden weiß ich nicht. Dennoch wird der Chef vermutlich die Wahrheit gesagt haben - und nach dem Steam-Ban wird die Firma bald nun wahrscheinlich schließen. Rein von dem Standpunkt her verstehe ich ihn.
Allerdings - jeder Mitarbeiter einer Firma sollte sich irgendwie mit dieser verbunden fühlen und öffentlich eher positiv drüber reden. Tut er dies nicht (von allein), fehlen Anreize bzw. sollte er die Firma wechseln (weil ihm die firma nicht gefällt oder tatsächlich mies ist). Wenn die firma finanziell echt so schief da steht, sollte es selbstverständlich sein, dass die Mitarbeiter da nachhelfen - aus privater Motivation.
 
@Bullz: Der Chef hat eindeutig zu illegalen Handlungen (unter anderem Vertragsbruch, Betrug ...) aufgerufen.
Zu so einem Chef darf man keine Loyalität haben! Übrigens sagen das auch unsere Gesetze. Rechtswidrige Anweisungen darf man nicht folge leisten!
Und ganz ehrlich, ich hätte das auch nicht gemacht. Und hätte ich dann die Kündigung bekommen, hätte ich den Chef und das Unternehmen auch noch verklagt!
Meine Loyalität gilt in erster Linie mir selber, dann den Gesetzen und erst dann meinem Arbeitgeber (gut, ich arbeite auch im öffentlichen Dienst, Gesetze sind unser täglich Brot).
 
bei Steam müsste die Hälfte aller Firmen/Indie-Entwickler rausgeworfen werden...was da fürn Schrott angeboten wird..

ist genauso wie bei Google im Playstore..mehr Müll als sonst was..
 
@Computerfreak-007: zum einen was du als Schrott siehst muss nicht jeder so empfinden und zum anderen gibt es, soweit ich weiss, keine wirklich Qualitätsminimums für Spiele.

Ich mein wer soll den Bewerten was Schrott ist?
Ich finde auch das Final Fantasy Schrott ist oder Call of Duty oder Counter Strike oder Dark Souls... alles totaler Mega Schrott. Sehr viele sehen das aber ganz anders....
 
Wer mit solchen Methoden ankommt, hat es nicht anders verdient - und passt!
 
"Wer dem Chef dann die Quittung vorlegt, bekommt eine Rückerstattung binnen 24 Stunden. "Oder er erklärt mir morgen, warum er das nicht tun will." "

Und wo ist das Problem? Die Musikindustrie manipulierte so ewig lang die Charts mit CD käufen...

Da wurden Leute in die Geschäfte geschickt und die CDs wurden aufgekauft um die Charts zu manipulieren....

PS: Bei BMW wurden Mitarbeiter verwarnt wenn sie Fremdmarken auf dem Parkplatz bei der Arbeit abstellen... Glaube bei VW auch... Also warum sollten die Mitarbeiter nicht das Spiel kaufen "müssen" - besonders wo sie es ja geschenkt / erstattet kreigen...

PPS: Viel spannender ist bei so einer kleinen Firma die Frage wer der Maulwurf ist, der das ganze veröffentlicht hat... Hoffe die finden ihn und er braucht einen neuen Job...
 
Nix für Ungut aber ich lasse mir doch nicht vorschreiben was ich zu kaufen habe oder nicht. Wenn ein Chef das sagt, ist die Firma eh fürn Hintern ...
 
@avril|L: Hoffe du arbeitest nicht bei VW, BMW usw...

Da darfst du mit Fremdmarken nicht auf den Firmenparkplatz...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/baunatal-im-vw-werk-haben-opel-hausverbot-1657162.html

Und genau genommen musst du es in dem Beispiel oben nicht mal selbst kaufen. Der Chef sagt dir du sollst es kaufen und er bezahlt...
 
@Stefan1979: Nein meine Firma ist der öffentliche Dienst, dem ist es egal :D Kann mir schwer vorstellen das sich jemand beklagen würde wenn sein Chef ihm/Ihr mal eben ein Auto spendiert. Sind an sich ja gute Marken, mal abgesehen von den Skandalen von der letzten Zeit.
 
@Stefan1979: "Da darfst du mit Fremdmarken nicht auf den Firmenparkplatz..." Stimmt leider - und das offenbart das Ausmaß der Arroganz solcher Großkonzerne, die so Einflußreich sind, das sich Niemand mehr an die ran traut, selbst die "große" Politik ist nur am Buckeln, wie ja Dieselgate beweist. Allerdings auch, wie mager es um die Intelligenz solcher Konzernlenker bestellt zu sein scheint! Die haben sich ihr eigenes Geschäft kaputt gemacht. So wie unsere ach so glaubwürdigen Politikgrößen hat auch die Auto-Branche jede Glaubwürdigkeit verloren. Komisch das derzeit Niemanden Aufzufallen scheint, das die jetzt komischer Weise unbedingt Akku-Fahrzeuge bauen wollen, statt auf ihre noch bis vor wenigen Jahren hoch gelobte Brennstoffzellentechnik zu setzen ... Akkus kann man halt öfter Austauschen, sind ja ziemlich teure Verschleißteile ... da kann man nur jedem raten, kauft nicht solche Elektroautos!
 
@Hobbyperte: Allerdings - ich sehe das durchaus ein. Man wirft die Mitarbeiter ja nicht raus - man sagt halt nur "auf meinem Grundstück nur VWs". Wenn man sowas abschafft, dann sollte die Kleiderordnung auch gleich mit fallen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen