Wettbewerb will man nicht: Taxigewerbe wettert gegen Mitfahrdienste

"Ride-Sharing"- und andere Mobilitätsanbieter setzen dem traditionellen Taxigewerbe immer mehr zu. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP macht jetzt einmal mehr deutlich, dass man sich unfair behandelt fühlt. Die neue Konkurrenz sei ... mehr... Auto, Berlin, Taxi Bildquelle: Matti Blume (CC-BY-SA-3.0) Auto, Berlin, Taxi Auto, Berlin, Taxi Matti Blume (CC-BY-SA-3.0)

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Wettbewerb unter ungleichen Bedingungen will niemand.
 
@iPeople: Das ist wahr. Solange das Taxigwerbe derart geregelt ist, kann nicht einfach ein artgleicher Service völlig ungeregelt tun, was er will, denn die Anzahl an Taxilizenzen ist zum Beispiel in meiner Stadt zahlenmäßig festgelegt. Da muss man also grundsätzlich über diese Art Transportmittel diskutieren und neue Regelungen finden. Zu Uber im Speziellen: aus einer Möglichkeit, sich mal eben etwas auf privaten Fahrten nebenbei zu verdienen ist längst ein dem Wesen nach identischer Service wie das reglementierte Taxigewerbe geworden. Wir reden bei Uber also längst nicht mehr von einem netten Startup, das vom "bösen" Taxigewerbe angegriffen wird.
 
@Tjell: Wir reden aber bei Uber von einem Service, der abseits von unternehmerischen Verpflichtungen wie steuern und sozialabgaben und ohne gewerbliche Anmeldung der Teilnehmer (und es ist ja keingeheimnis, dass einige der Fahrer das nicht nur nebenbei machen) einem Gewerbe Konkurrenz macht, was diese ganzen frech- Ähm Freiheiten nicht genießt, weil unternehmen bzw Unternehmer nunmal eigentlich zur Zahlung dieser Abgaben verpflichtet wären und sind. Während ein Taxifahrer Auflagen zu erfüllen hat, die sich auch auf seine Einnahmen bzw dem Gewinn auswirken , zahlt der Uberfahrer nichts und kann so "konkurrieren " zudem ist der Mitfahrer nicht versichert. Solange nichts passiert, interessiert das keinen. Aber wehe , es kommt zu einem Unfall, dann ist das Geschreie groß und es wird wieder nach Vater Staat geschriehen.
 
Die Taxibranche wird dagegen wie immer reagieren, mit Klagen und die vergreisten Gerichte in Deutschland und der EU werden ihr Recht geben. Auf das schön alles so bleibt wie es war. Monopol und immer schön an der Preisschraube drehen. Wenn ich wie in Leipzig für knapp 2KM nachts 12 Euro zahlen soll, stimmt irgendwas nicht.
 
@HArL.E.kin: Wenn dir die Taxi zu teuer war, dann ruf nächstes mal einfach einen anderen Taxi-Dienstleister an und schau, ob dieser besser ist.
Ich habe immer gute Erfahrungen gehabt wenn ich eine Taxi gebraucht habe.
 
@Unglaublich: Guter Witz. Nur noch Bots am Telefon die einen nicht verstehen. Teurer Preis. Komisch das es bei der Konkurenz plözlich klappt und auch noch fast zum halben Preis. Merkwürdig.
 
@MancusNemo: Jeder will Maximalen Gewinn machen. Verurteile deshalb keinen Menschen oder eine Firma, denn du wärst selbst nicht besser.

Oder verkaufst du ein iPhone für 1 € wenn du es für 400 Verkaufen kannst?
 
@Edelasos: Hier geht es nicht bloß um Gewinn machen, sondern um ein Monopol bzw Preiskartell, das die Taxifahrer gern hätten.
 
@rw4125:
Bei Preiskartell gebe ich dir teilweise recht. Monopol kann aber kaum sein da es wohl auch in Deutschland hunderte von kleinen und grossen Taxiunternehmen gibt.

Grundsätzlich gebe ich den Taxiunternehmen recht: Die Spielregeln müssen bei allen die selben sein.
 
@Edelasos: Die Frage ist eher, ob der Gegenwert für die bezahlleistung stimmt. 12 euro? wofür?? wegen Mindestlohn? noch dazu wurde der Fahrer ja nicht mal die Hälfte einer Stunde beansprucht. Selbst wenn man hohe Treibstoffkosten, Abschreibung, Versicherung, Gewinn für die Taxizentrale usw. mit einrechnet... 6 euro täten es auch...
 
@Rikibu:
Das kann ich dir nicht beantworten. Ich kenne die wahren kosten von Taxiunternehem ebenso wenig wie du.

Der Fahrer wird nicht eine Stunde beansprucht das ist so. Aber wer bezahlt ihm z.B. die Rückfahrt vom 100 Seelen Dorf zurück in die Stadt?! Das muss ja auch einer Bezahlen?!?

Aber eben. Ich nehme mal an das die 12 € wie Harle oben geschrieben haben nicht wirklich stimmen können. Dann wäre das unterm strich noch teurer als bei uns in der Schweiz und das ist kaum vorstellbar.
 
@Edelasos: dafür gibt es ja die Pauschale, die jeder Fahrgast bezahlt. da es ja nur 2km waren, wären es ja auch nur 2km Mehrweg die wenn man sie kilometergenau abrechnen würde, eigentlich kaum ins gewicht fallen dürften.
 
@Rikibu:
Wieso sprichst du immer von diesen 2km?
 
@rw4125: Was Du wahrscheinlich total übersiehst, der Dienst der Taxis ist total gesetzlich / ordnungrechtlich geregelt. Nicht von den Taxibetrieben sondern von der Politik bzw. den Ordnungsbehörden! Dafür gibt es auch gute Gründe.

Ausserdem müßten dann für die Uber-Fahrer die Bedingungen gleich sein, z.B. keine Fahrten ablehen dürfen, auch allerkleinste Strecken fahren. Ordnungsrechtlich festgelegte Kosten, nix mit freier Kalkulation! Fahrzeuge, die den Verordnungen für Taxigewerbe entsprechen z.B. laufend überprüfte Taximeter. Taxi jährlich zum TÜV. Fahrer benötigt Personenbeförderungsschein. Diese Fahrerlaubnis wird für die Dauer von fünf Jahren erteilt. Sie kann um jeweils fünf Jahre verlängert werden, wenn die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden. Eine Verlängerung über das 60. Lebensjahr erhält nur nur, wer die Eignung nach den Anforderungen eines erweiterten medizinischen Tests nachweisen erfüllt. Usw....usw...usw... Z.B. ordnungsgemäße Abrechnungen, Steuerzahlungen, Buchführung, teuere Versicherungsprämien und....und....und....

Ich gehe mal davon aus, dass Du das alles gar nicht kennst und überblickst! Ich bin mir aber sicher, wenn Uber-Fahrer das alles erfüllen müßten, wäre das auch teurer bzw. viele hätten dann erst gar nicht Lust dazu!

Denke mal darüber nacht!
 
@Edelasos: Es gibt bei einem gerufenen Taxi sogar 3 ! Streckenabschnitte! 1.) Anfahrt zur Abholung des Kunden. 2.) die eigentliche Transportfahrt. 3.) Die Rückfahrt.
 
@HArL.E.kin: 12€ für 2km da stimmt was nicht. Das sollte um Dreh von 5€ sein.
 
@HArL.E.kin: Kann was nicht stimmen.
Ich bezahle in der Schweiz für 4.8 km Nachts 35 CHF (Schweiz).
 
@HArL.E.kin: Wer ruft denn für 2KM nen Taxi?
 
@HArL.E.kin: Ich muss wegen Gehbehinderung öfters mit Taxi zum Bahnhof fahren. 2,8 km zu meist ziemlich genau und immer gleichen Kosten, zu 5.60 €uro.
 
Das ist die gleiche Jammerei wie von der Bahn, die Jahrzehnte von ihrem "Fernverkehrsmonopol" zehrte. Und am Ende kam es doch anders und dann noch als man dachte.
 
@densch: Aha. Du meinst die Fernbusse. Jau! Das war erst der grosse Hype und viele Unternehmen spriessten empor. Und nun. Wenige Jahre danach (2012) fast nur noch Flix - Bus, fast schon monopolartig! Nix mehr mit Post-Bus. Nix mehr mit ADAC-Bus usw..... Was also hat sich wirklich geändert?
 
Spätestens, wenn das selbstfahrende Auto auf den Straßen fahren darf (Einschätzungen variieren, aber in den Bereich 2020+-2 Jahre fallen viele Schätzungen aus der Industrie), ist das Taxi-Gewerbe am Ende. Das gleiche gilt für Busfahrer, professionelle Uber-Fahrer, LKW-Fahrer, etc. Und da sobald das kommt, wird man sich auch fragen, warum wir die Risiken einer manuellen Steuerung bei Aufgaben erlauben, die (zumindest nach meiner Einschätzung) für Maschinen noch leichter sein sollten, als der Straßenverkehr, z.B. Schienenverkehr, Wasserverkehr und Luftverkehr (wobei Züge, Schiffe und Flugzeuge natürlich längere Produktzyklen haben, als Autos).
 
@dpazra: Es geht doch voran. Einige Städte setzen vollautomatische U-Bahnen ein. Funktioniert bestens und Tendenz steigend. Ist nur eine Frage der Zeit, bis alle Schienenfahrzeuge so weit sind.
Und dass hierbei viele Jobs wegfallen ist nun mal der Lauf der Dinge. Die allermeisten die aus diesen Jobs rausfallen, sind aber leider auch nicht für andere, insbeondere anspruchsvollere Arbeiten geeignet.
Gerade bei Jobs, die so im Bereich des Existenzminimums sind, wirds immer eng wenn sich neue Konzepte durchsaetzen.
Und wenn ich sehe, wer oder was so alles Taxi fährt, kannst nur den Kopf schütteln. Überweigend Ausländer und alle Angestellten gehören zur Sippe.
 
@LastFrontier: Und hinterher jammerst Du rum, dass Du genau diese "Ausländer" alimentieren musst
 
@LastFrontier: Wenn Deutsche ein Unternehmen führen ist ein Familienbetrieb. Tun das "Ausländer" wird mit dem Kopf geschüttelt und von Sippe gesprochen. Junge komm mal klar, ist ja nicht so als würde man deutschen verbieten Taxi zu fahren.
 
@dpazra:Ich glaube du und die Schätzer verstehen unter selbstfahrend etwas anderes als ich. Für mich ist selbstfahrend, dass ich dem Fahrzeug das Ziel eingebe und es dann ohne jegliche Interaktion meinerseits völlig selbsttätig das Ziel erreicht. Und davon ist die Entwicklung und erst recht die Gesetzgebung noch deutlich mehr als 2-4 Jahre entfernt. Aktuell gibt es allenfalls bessere Spurhalteassistenten, bei denen man alle paar Sekunden wieder ans Lenkrad greifen muss, da sie sich bei einigen Automodellen sonst einfach abschalten. Beim Abbiegen und Spurwechsel ist ebenfalls noch Unterstützung durch den Menschen erforderlich. Das ist auch beim getypten Tesla nicht anders. Mit Selbstfahren hat das überhaupt nichts zu tun.
 
@Dr. MaRV: Nur um das klarzustellen, unter selbstfahrend verstehe ich ein Taxi, das ohne Fahrer kommt (und idealerweise ein paar Jahre später ganz ohne Lenkrad oder Gaspedal). Ich meine damit das Produkt, das sich auf Wikipedia unter dem Stichwort "Robotaxi" finden lässt. Das ist übrigens auch der Artikel, in dessen Einzelnachweisen sich u.a. die Berichte über bereits laufende Tests ohne Backup-Fahrer durch Waymo, sowie eine Reihe von bereits angekündigten konkreten Produkten mit Start z.B. in 2020 in Japan oder Dubai finden lassen.
 
@dpazra: Danke, dann verstehen wir beide etwas anderes darunter.
 
@Dr. MaRV: Echt? Ich dachte, wir verstehen das gleiche darunter. Das Taxi hat keinen Fahrer, also gibst du nur das Ziel an. Du setzt dich nicht ans Steuer. (Den letzten Part, hätte ich vielleicht noch klarstellen sollen, genauso wie das Taxi ohne Fahrer zu dir kommt, bringt es dich ohne Fahrer ans Ziel, auch du sollst dabei nicht der Fahrer sein). Genau dieses Konzept ist zur Zeit bereits im Test auf realen Straßen und soll ~2020 in einigen Ländern eingeführt werden (für Deutschland weiß ich nur von Plänen für 2025, aber wir hinken ja immer ein bisschen hinterher).
 
@dpazra: Für mich spielt der Individualverkehr die große Rolle dabei, also wirklich Grenzüberschreitend ohne zutun von A nach B kommen, mit automatischer Nutzung von Alternativrouten etc. , mit dem eigenen Fahrzeug, nicht mit sündhaft teuren Prototypen auf festgelegten Strecken, was bei einigen Robotaxen der Fall ist. Bahnverkehr ohne Zugführer gibt es auf der U1 in Nürnberg schon seit zig Jahren, aber auch hier, der Zug kann nur da fahren wo schienen liegen. Sonst sind wir uns schon recht ähnlich.
 
@dpazra: Das wird aber noch dauern bis es soweit ist bzw. bis der letzte Menschliche Fahrer ersetzt wurde.
Das selbe wird aber auch irgendwann die IT Branche betreffen. Der 0815 Administrator oder generell 0815 Informatiker wird irgendwann nicht mehr gebraucht.

Es werden immer neue Berufe entstehen. Es ist aber auch Fakt, dass es irgendwann zu wenig Arbeit für 8/10 Milliarden Menschen geben wird. Und genau dies könnte für die Menschheit noch böse enden. Und da wird auch ein Bedinungsloses Grundeinkommen nichts ändern.

Aber soweit überlegt die Menschheit nicht. Bzw. es kommt Ihnen erst dann in den Sinn wenn es zu spät ist.
 
@Edelasos: Inwiefern soll ein bedinungsloses Grundeinkommen nichts daran ändern, dass mangelnde Arbeit ein böses Ende für die Menschheit ist? Menschen finden immer eine Beschäftigung notfalls eine Nischenkunst, Moderator in einem Animeboard oder Progamer in der Kreisliga, wenn dann noch für Einkommen gesorgt ist, sehe ich nicht, wo das Problem in wegfallenden Arbeitsplätzen liegen soll.
 
@dpazra: Weil das Bedingungslose Grundeinkommen nicht jeden Menschen befriedigen wird. Zu Hoch darf es auch nicht sein denn sonst will keiner mehr Arbeiten.

Eine Nischenkunst ist für die Nische und nicht für 10 Milliarden Menschen.
Moderator in einem Forum? Really?

Die Frage ist eben: Was für Berufe wird es geben sobald KI genügend weit Fortgeschritten sind?
Ich kann mir keine Berufsgattung vorstellen die nur annähernd genügend Arbeitsplätze bieten wird.
Ausser es gibt dann die Sternenflotte. Aber das dauert wohl noch einige 100 Jahre
 
@Edelasos: Die Beispiele waren bewusst so gewählt um darzulegen, dass man sich beschäftigen kann, ohne dabei einer wirklich sinnvollen Tätigkeit nachzugehen, solange man selbst Spaß daran hat.

Ich würde selbst bei unendlich hohem Grundeinkommen meiner Arbeit nachgehen, die ich aus intrinsischer Motivation ausübe, weil ich Spaß an meinem Fach habe. Ich habe schon von vielen den Einwand gehört, dass ein ausreichend hohes bedingungsloses Grundeinkommen dazu führen würde, dass Leute nicht mehr arbeiten.
Interessanterweise noch jeder aus meinem Umfeld, der diesen Einwand brachte, über sich selbst gesagt, dass er selbst natürlich trotzdem arbeiten würde.
 
@Edelasos: was ist denn ein 0815 Administrator oder Informatiker?!
 
Bei den Preisen muss sich doch keiner wundern das keiner mehr Taxi fährt wenn es irgendwie geht.
Und das aller letzte ist dann wenn der Typ dann zum gleichen Preis auch noch in einem Dacia angerüttelt kommt wenn die fahrt in der E-Klasse das gleiche kostet.
 
Das Problem haben sie sich selbst zu verdanken. Ich bin die letzten 6 Jahre täglich 1-3 mal Taxi oder Uber gefahren.
Schonmal versucht am Münchner Hauptbahnhof ein Taxi mit Kreditkartenzahlung zu bekommen?
- "Ja, aber erst ab 20/30 €" (bevor ich noch mein ziel sage),
- "Wohin müssen Sie denn? ..."
Beförderungspflicht ist Gesetz und trotzdem gibt es genug Arschlöcher.

Dann findet man einen Fahrer, der während der Fahrt mit seinem Handy auf WhatsApp rumtippt.
Der andere weiß nicht, wie man die Bezahlung per Kreditkarte abschließt und der andere versucht seinen Drucker zu verbinden ...

Auch ein Taxi über die Zentrale bekommen war ein Alptraum ... 1-15 Minuten per Telefon die Warteschleifemusik hören ... dann bestellt man ein Taxi, wartet erstmal bis der Fahrer einen überhaupt findet, nachdem er 3 mal im Kreis gefahren ist.

Das Beste an Uber für mich ist nicht der Preis -- sondern die App. Ich sag einfach wohin ich will und das wars. Der Fahrer weiß wo ich bin und wo ich hin will. Er hat alle Informationen die er Braucht.
Am Ende steig ich aus, die Abrechnung erfolgt automatisch.
Ich brauch kein Bargeld, Trinkgeld ist nicht extra. Fertig aus.

Hätte man schon viel früher selbst lösen können. Im Prinzip ja "nur" Software.
 
@cosmo: Man kann sich aber auch wirklich selten dumm anstellen...
 
@gutenmorgen1: Die Taxibranche? Ja, recht haben Sie! Die stellen sich wirklich selten dämlich an.
 
@gutenmorgen1: Ja? Kannst du das bitte erläutern?
 
@cosmo:
Das Problem mit der Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet und das nicht nur in der Taxibranche. Das liegt an den grossen Provisionen welche die Kreditkartenanbieter erhalten. (Dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden)

Das mit der Beförderungspflicht verstehe ich. Sowas geht gar nicht. Mir ist das 1 mal passiert und ich habe dies dann dem Taxiunternehmen noch auf der Stelle gemeldet. Plötzlich durfte ich dann doch einsteigen.

Das mit der Taxizentrale kenne ich nicht, da ich bisher immer ein Taxi gefunden habe. Aber die Taxiunternehmen sind ja auch da langsam dran Apps zu entwickeln.
https://go-app.ch/de/

Diese App hier finde ich sehr gut. Ist eigentlich ähnlich wie Uber aber arbeitet mit echten Taxiunternehmen zusammen und es ist erst noch günstiger. (Problem: Aktuell noch begrenzt einsetzbar und leider bisher nur in der Schweiz)
 
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Allen Wettbewerbern liegen dieselben Marktbedingungen vor, die neue Konkurrenz hat schlicht weg innovative Geschäftsmodelle. Nennt man im Fachjagon auch Disruption. Das hat nichts damit zu tun, dass die Disruptoren sich nicht an die Regeln halten, sondern dass die klassichen Anbieter sich durch ihr veraltetes Geschäftsmodell selbst eingeschnürrt haben. Das ist der natürliche Lauf der Dinge in jeder Branche.
 
@FuzzyLogic: Bester Kommentar des ganzen Thread.
 
@FuzzyLogic: schön und gut. Was machst du, wenn du irgendwann in der Nacht am A. der Welt stehst und Uber und Co. dir nur sagen, dass sie dort ganz hin grad niemanden schicken wollen für die kurze Strecke, die du fahren möchtest?
 
@der_ingo: mal davon abgesehen dass ich mich nur schwer in dieser Lage vorstellen kann: Wenn der Markt keine Lösung für dieses Problem anbietet, ist das Problem nicht bedeutet genung um eine Lösung dafür anzubieten. Die Sinnhaftigkeit eines Geschäftamodells lässt sich ohnehin schlecht mit Ausnahmesituationen argumentieren.
 
@FuzzyLogic: eine marktradikale Lösung ist halt der US-Weg. Den sollte man hier nicht gehen. Dafür haben wir hier immer noch eine soziale Marktwirtschaft. Und damit werden bestimmte Bedingungen vorgegeben, denen sich bisher Uber und Co. eben nicht unterwerfen müssen. Es gibt also für unterschiedliche Teilnehmer am Markt eben nicht die gleichen Marktbedingungen. Der Taxifahrer muss dich auch einen Kilometer weit fahren, der Uber Fahrer kann sowas ablehnen. Das "veraltete Geschäftsmodell" sorgt halt dafür, dass jeder mit dem Taxi fahren kann und nicht nur der, der grad zur passenden Zeit eine Uber genehme lohnenswerte Strecke.
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