Windows 10: Microsoft schickt Reader ins Aus, empfiehlt Edge als Ersatz

Microsoft hat im Zuge von Windows 8 einen eigenen (PDF-)Reader eingeführt, dieser war ursprünglich als "Metro"-App geplant und verfügbar. Doch demnächst endet die Geschichte dieser Anwendung, denn Microsoft hat begonnen, Nutzer über das Aus zu ... mehr... E-Book, Reader, E-Reader, Windows 8 Reader Bildquelle: Microsoft E-Book, Reader, E-Reader, Windows 8 Reader E-Book, Reader, E-Reader, Windows 8 Reader Microsoft

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Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal keinen Browser als PDF-Viewer benutzt habe.
 
@crmsnrzl: ich gestern, weil firefox kommntarfelder nicht unterstützt, edge safari bwz. chrome haben teilweise mehr oder weniger große fehler haben, u.a. bei der übergabe von eingaben auf mehreren Dokumentenseiten bei einer identischen kommentarfeld-id
 
@mgfirewater: Auch bei den Druckoptionen sind der Adobe Reader und evtl. auch die 3rd Party Reader den Browsern überlegen. Das merkt man aber meist erst wenn man etwas mehr macht als den Flyer zum Drachenfest vom Nachbardorf anzugucken. Dafür reichen die Browser aber auch, vor allem auf altersschwachen Rechnern unter Linux zeigt Chrome da eine gute Performance beim Scrollen.
 
Warum sollte man als Nutzer, der einfach nur möglichst simpel eine PDF lesen und eventuell noch kommentieren möchte, den Overhead des Browsers dabei haben wollen. Völlig unnötig meiner Meinung nach, lenkt nur ab und "stört" visuell.

Kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen.
 
@hurt: F11. :-)
Der Browser ist ja eh da. Man hat also keinen "Overhead".
 
@der_ingo: Der Overhead ist nicht das installierte Programm an sich, der Overhead ist die "restliche" Funktionalität vom Browser.

Ob ein Programm mehr oder weniger von Haus aus installiert ist, interessiert mich relativ zur Masse an vorinstallierten Programmen sowieso nicht mehr, das kann man nicht als Overhead betiteln und das war auch nicht das, was ich mit Overhead meinte.
 
@hurt: dabei heißt es doch immer, Edge könne eh nichts. ;-)
Wenn ich ein PDF offen habe, sehe ich quasi nichts davon, dass das Programm mehr könnte als nur PDFs anzeigen. Und Edge startet eh verdammt fix.
 
@der_ingo: Richtig, Du siehst "quasi" nichts. Ich sehe da durchaus Sachen und mir hat das minimalistische UI zum PDF Lesen während Vorlesungen etc. bisher am Reader besonders gefallen. Aber das ist eben Geschmackssache, ich weiß also nicht, worüber wir hier gerade diskutieren.

Mein Kommentar sollte auch kein Edge-Bashing sein, ich bin durchaus der Meinung, dass der Browser seine Daseinsberechtigung hat und technisch ein solides Stück Software ist.
 
@hurt: F11. Schrieb ich schon mal. ;-) Minimalistischer als ohne UI geht es wohl nicht.
 
Die wollen diesen Edge auch um jeden Preis pushen, dabei müssten sie doch langsam mal merken, dass das Teil noch schlechter ankommt als der Internet Explorer. Es mag für die meisten Anwender vielleicht am Namen liegen, aber mir persönlich sagt das UI und die Handhabung einfach nicht zu.
 
@Memfis: Oder sie wollen einfach nicht zig Apps anbieten, die ähnliches können.
Browser können in der Regel schon sehr lange PDF Dateien direkt im Netz öffnen, daher durchaus ein nachvollziehbarer Schritt, dass man es dann auch für lokale Dateien einfach verwendet anstatt ein weiteres Programm zu pflegen und zu supporten.

Ich persönlich fand die App gar nicht so schlecht, wobei ich in den meisten Fällen tatsächlich immer noch zum Adobe Reader greife. Der Foxit Reader scheint auch einiges an Zustimmung zu erhalten.
 
@Tical2k: Für dich ist der Schritt nachvollziehbar? Für mich wiederum nicht. Ich verstehe Beispielsweise nicht, warum MS nicht wie OSX ein ein einzelnes Programm anbietet, das sämtliche Dateitypen anzeigen kann.
Andererseits ist es mir wiederum egal, weil man sowieso auf Drittanbieter ausweichen muss, wenn man keine Anzeigefehler haben will.
 
@gutenmorgen1: Ja, aus Entwicklungssicht und Ressourcenplanung halte ich es für mehr als nachvollziehbar.
Mit einem Programm für alle Dateitypen klingt erst mal sehr gut und wäre natürlich formidabel, müsste man dann aber erst mal haben und zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur zwei Programme, die beide PDF Dateien öffnen können und bei einem der Programme ist das die einzige Aufgabe und erscheint damit nicht rentabel.
 
@Tical2k: "immer noch zum Adobe Reader greife"
Von der Performance und den Funktionen ist der Reader wirklich gut, was ich bis heute nicht verstehe, warum die Software so ein Krebsgeschwür ist und für ein einfaches Update einen Systemneustart verlangt. Das war bei mir der Grund, warum ich die Software seit Jahren nicht mehr verwende.
 
@L_M_A_O: Kann ich von früher bestätigen, vor allem als das entsprechend "notwendig" war im Autostart und dann im Tray die nervige "Es sind Updates vorhanden" und sie ließen sich darüber nicht immer installieren.

Hat sich inzwischen deutlich zum Besseren gewendet.
Weiß nicht, ob standardmäßig das im Autostart raus ist oder ich das rausgeworfen habe, jedenfalls ab und an im Reader über die Schaltfläche "Hilfe" > "Nach Updates suchen" klappt sehr gut und danach ist kein Systemneustart notwendig.
 
@L_M_A_O: weil der reader ne art schnellstartfunktion mitbringt, die er beim systemstart läd...zum anzeigen von pdf braucht man auch kein proggie das auf platte 100mb+ groß ist sich dermaßen ins system integriert, daß es ein beliebter angriffpunkt ist, nach hause telephoniert(per autoupdate) uswusf...
eine so komplexe pdf, die ein browser oder einfacher reader(zb sumatra->benötigt nur 6,5mb platz) nicht anzeigen kann ist gelinde gesagt terror vom ersteller...schließlich wurde das format für systemübergreifende kompatibilität geschaffen, damit es möglichst jeder lesen kann und nicht um die extremst fehleranfällige sw von adobe zu pushen...
 
@Memfis: Da stimme ich zu. Die Performance ist sehr gut, aber die Benutzungsoberfläche finde ich Mist.
Und bei den PDFs... ist die Such-Performance bei großen PDFs beim Edge nämlich Mist und dann gibt es vereinzelt PDFs die funktionieren überhaupt nicht mit Edge.
 
Schön, dass man so Dopplungen jetzt auch mal angeht. Der Reader war unter Windows 10 generell überflüssig. Edge ist schnell, kann mehr PDF Funktionen und man braucht nicht noch eine App dafür.
 
Können die gängigsten Browser nicht ohnehin mit dem Dateiformat PDF umgehen? Also, mal Butter bei die Fische.

- Edge ist auf jedem Windows 10 Rechner drauf, ob man will oder nicht.
- Andere Browser unterstützen ebenfalls PDF.
- Zahlreiche Alternativen bis hin zum Original stehen weiterhin zur Verfügung.

Fazit: Überhaupt kein Grund, für großartig Tam-Tam zu machen. Denn schließlich ist Microsoft seit 2 Jahren im Einstampfmodus. Die krachen alles aus ihrem System raus, dass nicht wenigstens etwas Geld einbringt. Hätten Windows 10 mal lieber für 30 Euro verkaufen sollen... Dann wäre diese Aktion jetzt nicht nötig gewesen. Und bei Windows 7 hat es ja auch geklappt.
 
@SunnyMarx: "Hätten Windows 10 mal lieber für 30 Euro verkaufen sollen... Dann wäre diese Aktion jetzt nicht nötig gewesen."
Also ich find günstigeres Windows und eine nutzlose (da zig Alternativen vorhanden) App weniger besser.
 
@SunnyMarx: auf meinem rechner ist kein edge drauf und wird es auch nie sein...solange w7 drauf läuft...beim zweiten punkt hast du einen kleinen fehler gemacht...das andere unterstellt nämlich daß edge ein echter browser sein soll...dieses kontrukt beherrscht aber noch nicht mal wichtige grundfunktionen...
 
@Rulf: Ich kann das Teil auch aufmachen, so oft ich möchte. Es fühlt sich nicht wie ein Browser an, sondern eher wie ein Fremdkörper im System.
 
@Rulf: Dann aber vermutlich irgend einen anderen Browser das das zumindest ansatzweise kann. Welche Grundfunktionen kann Edge denn nicht bzw. was sind für dich Grundfunktionen, da hebst du dich dann wohl von der Masse ab die einfach nur im Web surft, dabei paar Lesezeichen anlegt und teilweise höchstens noch einen Webeblocker drauf hat und so der Browser eigentlich garkeine Rolle spielt.
 
@SunnyMarx: Wie verdient denn MS geld mit edge?
 
@Alexmitter: Über die vordefinierte Suchseite Bing? Weißt Du wie viele Leute die vorinstallierten Browser verwenden? Das macht sich schon bemerkbar. Und wie viele haben den Edge mit dem Hintern nicht angeschaut und fühlen sich nun dazu gezwungen, weil die passenden Alternativen nicht bekannt sind. Und wenn die nen Browser eh schon offen haben, werden sie den auch nutzen und sich an ihn gewöhnen.

In jedem Fall hat Microsoft dadurch gewonnen.
 
@SunnyMarx: Der Reader ist die Alternative gewesen und wohl weniger bekannt als das Original (der Adobe Reader) das ebenso als App vorliegt.
 
Oh... wusste gar nicht, dass Edge das kann. Mal ne weile testen, vielleicht kann ich dann den Adobe Reader inkl. seiner Update-Dienste entsorgen. Firefox hat früher jedes zweite PDF bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, deswegen habe ich den immer noch installiert.

EDIT: also was die Optionen beim Drucken betrifft kann er jedenfalls nicht ganz mithalten...
 
ich sag mal so, mich in win8(.1) nervt der reader gewaltig aufm laptop, da das scrollen mit touchpad nicht richtig geht (übel langsam) und ich habe selbst auf meinen lieblingsbrowser gewechselt zum PDFs lesen, aber das auch nur, weil ich den eh fast immer offen habe.

würde ich den nicht ständig offen haben hätte ich mir wahrscheinlich ne andere kleine PDF software geholt.

dass die aber ne native software einstampfen um ihren browser zu pushen bin ich nicht fan von. als die in w10 die Photoanzeige weitgestgehend abgesägt haben um diese app zu pushen die mir nicht gefällt ging mir auch schon aufn Zeiger.
 
@My1: Der Browser ist doch nativ, der Reader stammt eben noch aus Win8 Zeiten und ist doch schon lange abgeschrieben und bei Win10 Standardmäßig nicht dabei, nimm halt die Andobe Reader App.
 
@PakebuschR: es geht weniger darum wie nativ der browser ist. den laufen zu lassen kostet grundsätzlich ressourcen und das nicht zu wenig da der ja ziemlich viel kann. deswegen nehme ich eben wie gesagt den browser auch nur dann wenn ich diesen sowieso ständig offen habe und somit relativ wenig last hinzukommt.
 
Ich bin gezwungen umfangreichere PDFs auszufüllen, womit Edge bislang (auch beim Druck) Schwierigkeiten gehabt hat. Der Reader hat dagegen tadellos funktioniert.

Dann hoffe ich mal, dass die Funktionalität inzwischen (bzw bis dahin) ausgereift ist.
 
Mit dem letzten Update hat der Edge-Betrachter imho einige sinnvolle Funktionen dazu bekommen, die für den normalen Hausgebrauch ausreichen sollten. Ein besonderes Feature finde ich dabei, dass man die angezeigten PDF direkt mit Ink bearbeiten kann.

Zum Bearbeiten benutze ich den Adobe DC, mit Edge betrachte ich nur kurz mal irgendwelche PDFs (Kataloge, Explosionzeichnunge etc.). Eklatante Darstellungsprobleme, gerade auch im vergleich zum DC kenne ich aber nicht. Bis vor einigen Monaten gabs den Effekt, dass Edge manchmal erst nach dem Aktualisieren der Seite das File angezeigt hat - vorher wars einfach nur weiss. Aber auch das beobachte ich schon länger nicht mehr.
 
Kenn ich gar nicht? Ich benutze seit Windows 98se immer nur den FoxitReader, den gibt es
auch für Windows 10 und auf dem Android Handy ist dieser auch installiert.
 
Bin ich der Einzige, dem aufgefallen ist, dass dieser unscheinbare Reader die beste PDF Darstellungsqualität bietet, die man sich wünschen kann? Das kommt jedoch nur bei niedrigeren Pixeldichten raus, wie zB beim Surface RT, auch noch beim 2er. Davon abgesehen ist die Performance vom Feinsten. Gilt übrigens auch für Edge. Gerade auf schwächeren Windows Tablets gibt es eigentlich keine zufriedenstellende Alternative für User mit etwas gehobeneren Ansprüchen.

Aber ja, gut, da muss man schon genauer hinschauen, und bei Geräten mit hoher Pixeldichte und Leistung ist der Unterschied zu vernachlässigen.

PS: Was heißt das nun eigentlich? Wir der Reade aus dem Store entfernt? Und man kann ihn sich dann auch nicht mehr anderweitig besorgen, wie man es von allen Desktop-Programmen kennt? Fände ich irgendwie absurd.
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