Netflix verlangt jetzt mehr Geld für seine Streaming-Dienste
Als der Streaming-Anbieter Netflix vor einigen Wochen testete, wie gut die Nutzer höhere Preise annehmen, wurden wohl keine schlechten Erfahrungen gemacht. Denn ab heute hat das Unternehmen seine Abo-Gebühren tatsächlich angehoben.
Wie sich im Zuge des Tests bereits andeutete, verlangt das Unternehmen insbesondere für die beiden oberen Abo-Modelle nun mehr. Der Einstiegspreis bleibt hingegen auf dem bisherigen Niveau erhalten. Höhere Gebühren muss entsprechend vor allem der Kunde akzeptieren, der entweder hochauflösende Inhalte sehen will oder den Account mit mehreren Familienmitgliedern teilt. Konkret bedeutet das nun also:
Die neuen Preise gelten ab sofort für alle Neukunden - also solche, die sich komplett neu anmelden oder ihren stillgelegten Account wieder aktivieren. Wie Netflix inzwischen bestätigte, werden aber auch Bestandskunden zukünftig stärker zur Kasse gebeten. Diese sollen in Kürze per E-Mail über die Preiserhöhung informiert werden, wenn sie von dieser betroffen sind. Wer den Weg nicht mitgehen will, kann wie gewohnt monatlich kündigen.
Zu einem der meistgenutzten neuen Features gehört die Möglichkeit, Inhalte in den Netflix-Apps über einen WLAN-Zugang herunterzuladen und später anzuschauen. Das ist hilfreich, wenn man sich in Regionen mit schlechtem Mobilfunk-Empfang begibt - oder aber, weil das hier verfügbare Datenvolumen die Nutzung von Streaming-Angeboten sehr schwer macht.
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- Basis - 7,99 Euro (gleichbleibend): Kein HD, nur ein Gerät auf einmal
- Standard - 10,99 Euro (bisher 9,99 Euro): FullHD, bis zu zwei Geräte parallel
- Premium - 13,99 Euro (bisher 11,99 Euro): Ultra-HD, bis zu vier Geräte parallel
Die neuen Preise gelten ab sofort für alle Neukunden - also solche, die sich komplett neu anmelden oder ihren stillgelegten Account wieder aktivieren. Wie Netflix inzwischen bestätigte, werden aber auch Bestandskunden zukünftig stärker zur Kasse gebeten. Diese sollen in Kürze per E-Mail über die Preiserhöhung informiert werden, wenn sie von dieser betroffen sind. Wer den Weg nicht mitgehen will, kann wie gewohnt monatlich kündigen.
Investitionen und Features
Die Preiserhöhung rechtfertigt Netflix mit den gestiegenen Investitionen in eigene Produktionen und auch mit Features, die in der letzten Zeit hinzukamen. Laut dem Unternehmen bekommen die Nutzer hierzulande in diesem Jahr allein rund tausend Stunden an exklusiven Original-Inhalten geboten.Zu einem der meistgenutzten neuen Features gehört die Möglichkeit, Inhalte in den Netflix-Apps über einen WLAN-Zugang herunterzuladen und später anzuschauen. Das ist hilfreich, wenn man sich in Regionen mit schlechtem Mobilfunk-Empfang begibt - oder aber, weil das hier verfügbare Datenvolumen die Nutzung von Streaming-Angeboten sehr schwer macht.
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Christian Kahle
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