Samsung Galaxy Note 8 Teardown:
Gut gebaut, schlecht verklebt
Nach den Problemen mit dem Galaxy Note 7 war es für Samsung sehr wichtig, beim Design des Note 8 keine Fehler zu machen. iFixit bescheinigt nach seinem Teardown, dass das neue Note gut aufgebaut ist, allerdings erschwert reichlicher Einsatz von Kleber Reparaturen.
Das Galaxy Note 8...
... im iFixit-Teardown
Nach Öffnung des Geräts zeigt sich demnach sofort, dass Samsung die Batterie des Note 8 fast in der Mitte des Geräts platziert und dafür den Vibrationsmotor nach unter verlegt. Damit verabschiedet sich der Konzern von dem Layout, das in bisherigen Note- und Galaxy-S-Modellen zum Einsatz kam. Dabei sind sich die Spezialisten aber nicht sicher, ob dieses neue Design zur Verbesserung der Hitzeverteilung gewählt wurde, oder nur um das alte Layout "aufzuräumen".
Ganz klar als Reaktion auf die Probleme mit dem Akku des Note 7 kann man wohl die Entscheidung von Samsung sehen, die Kapazität des Note-8-Akkus im Vergleich mit dem Vorgänger um 6 Prozent auf 3300mAh zu verringern. Hier gab es für den Konzern beim Design ganz offensichtlich nur einen Weg: Auf Nummer sicher gehen.
Negativ bewertet iFixit, dass bei allen Reparaturen das Glas auf der Rückseite des Note 8 entfernt werden muss - aufgrund des großzügigen Einsatzes von Kleber sei dies eine "Herausforderung". Der Austausch des Akkus sei zwar möglich, aber auch hier mache die starke Verklebung den Prozess "unnötig schwierig". All diese Faktoren führen zu einer Bewertung von 4 aus 10 in Sachen Reparierbarkeit.
Das Note 8 von innen
Auch wenn sich viele Kunden nach einer aktuellen Umfrage offenbar unbeeindruckt vom Note 7 Debakel zeigen, war Samsung natürlich klar, dass das Nachfolgemodell unter besonderer Beobachtung stehen wird. Jetzt haben die Reparatur-Spezialisten von iFixit das Galaxy Note 8 einem kompletten Teardown unterzogen, um zu überprüfen, was der Konzern im Vergleich zum letzten Jahr im Inneren anders macht.
Das Galaxy Note 8...
... im iFixit-Teardown
Nach Öffnung des Geräts zeigt sich demnach sofort, dass Samsung die Batterie des Note 8 fast in der Mitte des Geräts platziert und dafür den Vibrationsmotor nach unter verlegt. Damit verabschiedet sich der Konzern von dem Layout, das in bisherigen Note- und Galaxy-S-Modellen zum Einsatz kam. Dabei sind sich die Spezialisten aber nicht sicher, ob dieses neue Design zur Verbesserung der Hitzeverteilung gewählt wurde, oder nur um das alte Layout "aufzuräumen".
Ganz klar als Reaktion auf die Probleme mit dem Akku des Note 7 kann man wohl die Entscheidung von Samsung sehen, die Kapazität des Note-8-Akkus im Vergleich mit dem Vorgänger um 6 Prozent auf 3300mAh zu verringern. Hier gab es für den Konzern beim Design ganz offensichtlich nur einen Weg: Auf Nummer sicher gehen.
Viel Kleber macht Reparaturen schwer
Wie iFixit in seinem Fazit zum Aufbau des Galaxy Note 8 schreibt, sind viele Komponenten - vor allem in Verschleiß-Bereichen - modular aufgebaut und können unabhängig voneinander ausgetauscht werden. Darüber hinaus loben die Experten, dass Samsung beim Note 8 nur Standard-Phillips-Schrauben einsetzt.Negativ bewertet iFixit, dass bei allen Reparaturen das Glas auf der Rückseite des Note 8 entfernt werden muss - aufgrund des großzügigen Einsatzes von Kleber sei dies eine "Herausforderung". Der Austausch des Akkus sei zwar möglich, aber auch hier mache die starke Verklebung den Prozess "unnötig schwierig". All diese Faktoren führen zu einer Bewertung von 4 aus 10 in Sachen Reparierbarkeit.
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