WannaCry: Jetzt kommt Bewegung in die Lösegeld-Wallets
Die Geschichte um die Ransomware WannaCry geht jetzt wohl ihrem Ende entgegen. Die Kriminellen hinter dem Erpressungs-Tool sollen ihre Bitcoin-Wallets, auf denen die Lösegelder eingingen, jetzt geleert haben. Ob sie es in eine echte Währung verwandeln können, ist aktuell aber noch unklar.
Infografik: WannaCry befällt hunderttausende Rechner
Insgesamt sollen letztlich Bitcoins im Wert von rund 140.000 Dollar von Nutzern eingegangen sein, die auf eine Wiederherstellung ihrer verschlüsselten Daten hofften. Um die Verfolgung der einzelnen Beträge zu erschweren, kommen bei solchen Aktionen für gewöhnlich zahlreiche verschiedene Wallets zum Einsatz. Hier beschränkte sich die Zahl aber auf sehr wenige, so dass es für Sicherheitsforscher recht leicht war, diese im Auge zu behalten.
Jetzt kam Bewegung in die Sache, berichtete das US-Magazin Ars Technica. Die Beträge wurden von den Wallets an andere Adressen transferiert. Wohin genau, ist aber unklar - immerhin lässt sich nicht ohne weiteres sagen, wer hinter einer bestimmten Wallet steckt. Allerdings lässt sich der Weg der Werte über die kommenden Transaktionen hinweg nachvollziehen.
Experten hatten erwartet, dass die Bitcoins sehr viel länger liegengelassen werden, bis mehr Gras über die ganze Sache gewachsen ist. Möglich ist aber durchaus auch, dass jetzt versucht wird, die Währungseinheiten nach einigen Stationen wieder irgendwo zu parken, bis man sich besser nutzen kann. Dass ausgerechnet jetzt Bewegung in die Sache kommt, könnte aber auch daran liegen, dass die Täter versuchen wollen, Profit auf den aktuellsten Bitcoin-Wertsteigerungen zu ziehen. Gerade erst ging es mit dem Kurs noch einmal um 20 Prozent nach oben.
Infografik: WannaCry befällt hunderttausende Rechner
Insgesamt sollen letztlich Bitcoins im Wert von rund 140.000 Dollar von Nutzern eingegangen sein, die auf eine Wiederherstellung ihrer verschlüsselten Daten hofften. Um die Verfolgung der einzelnen Beträge zu erschweren, kommen bei solchen Aktionen für gewöhnlich zahlreiche verschiedene Wallets zum Einsatz. Hier beschränkte sich die Zahl aber auf sehr wenige, so dass es für Sicherheitsforscher recht leicht war, diese im Auge zu behalten.
Jetzt kam Bewegung in die Sache, berichtete das US-Magazin Ars Technica. Die Beträge wurden von den Wallets an andere Adressen transferiert. Wohin genau, ist aber unklar - immerhin lässt sich nicht ohne weiteres sagen, wer hinter einer bestimmten Wallet steckt. Allerdings lässt sich der Weg der Werte über die kommenden Transaktionen hinweg nachvollziehen.
Geldwäsche ist nicht leicht
Und das ist auch das Problem, mit dem die WannaCry-Macher konfrontiert sein dürften. Denn niemand, der mit seinen Bitcoins irgendwann legale Geschäfte machen will, wird das heiße Geld haben wollen. Es wäre daher erst einmal nötig, einen Bitcoin-Mixer zum Einsatz zu bringen, um das Geld zu waschen, also seine Herkunft zu verschleiern. Bei der fraglichen Menge ist das aber nicht gerade leicht.Experten hatten erwartet, dass die Bitcoins sehr viel länger liegengelassen werden, bis mehr Gras über die ganze Sache gewachsen ist. Möglich ist aber durchaus auch, dass jetzt versucht wird, die Währungseinheiten nach einigen Stationen wieder irgendwo zu parken, bis man sich besser nutzen kann. Dass ausgerechnet jetzt Bewegung in die Sache kommt, könnte aber auch daran liegen, dass die Täter versuchen wollen, Profit auf den aktuellsten Bitcoin-Wertsteigerungen zu ziehen. Gerade erst ging es mit dem Kurs noch einmal um 20 Prozent nach oben.
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