AlphaBay: Behörden schließen weltgrößte illegale Handelsplattform
Die weltgrößte illegale Darknet-Handelsplattform AlphaBay ging Anfang Juli vom Netz, das führte zu zahlreichen Spekulationen über die Hintergründe. Die einen vermuteten einen internen Betrug bzw. Diebstahl, andere meinten, dass das Aus nur temporär ist und lediglich technische Gründe hat. Doch nun ist klar: Es waren die Behörden.
Demnach gab das US-Justizministerium bekannt, dass man in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern die Plattform schließen konnte. Laut den Behörden war das einer der größten Aktionen gegen eine Handelsseite und Kriminalität im Darknet, die man je durchgeführt hat. Infografik: Anteile der Inhalte im Tor-Darknet
US-Justizminister Jeff Sessions sagte, dass das "Darknet kein Ort ist, an dem man sich verstecken kann". Er meinte, dass das eine der wichtigsten strafrechtlichen Ermittlungen des Jahres gewesen sei, man konnte damit den "größten Darknet-Marktplatz in der Geschichte" schließen.
Experten sehen das aber nur als Etappenerfolg. Denn langfristig ist das Katz-und-Maus-Spiel von Behörden und Ermittlern kaum zu gewinnen. Denn natürlich suchen sich kriminelle Händler sofort die nächste Plattform ihrer Art und das in Massen.
Die US-Behörden haben aktuell vor allem eng mit ihren niederländischen Kollegen zusammengearbeitet, diese haben zeitgleich den Hansa Market geschlossen, damit konnte man zwei der Top-3 der illegalen Plattformen aus dem Netz nehmen. An der Aktion gegen AlphaBay-Server waren u. a. Behörden in Thailand, Litauen, Kanada, Großbritannien und Frankreich beteiligt. AlphaBay-Gründer Alexandre Cazes, ein Kanadier, wurde verhaftet.
Internationale Zusammenarbeit
Der weltgrößte Online-Marktplatz für illegale Artikel AlphaBay wurde 2014 gegründet und war zuletzt die zentrale Anlaufstation für alle, die Drogen, Medikamente und Waffen suchen. Erreichbar war die Plattform über das Tor-Netzwerk, entsprechend operierte man versteckt. Doch laut einem Bericht von VentureBeat ist es den Behörden nun gelungen, AlphaBay zu schließen.Demnach gab das US-Justizministerium bekannt, dass man in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern die Plattform schließen konnte. Laut den Behörden war das einer der größten Aktionen gegen eine Handelsseite und Kriminalität im Darknet, die man je durchgeführt hat. Infografik: Anteile der Inhalte im Tor-Darknet
US-Justizminister Jeff Sessions sagte, dass das "Darknet kein Ort ist, an dem man sich verstecken kann". Er meinte, dass das eine der wichtigsten strafrechtlichen Ermittlungen des Jahres gewesen sei, man konnte damit den "größten Darknet-Marktplatz in der Geschichte" schließen.
Experten sehen das aber nur als Etappenerfolg. Denn langfristig ist das Katz-und-Maus-Spiel von Behörden und Ermittlern kaum zu gewinnen. Denn natürlich suchen sich kriminelle Händler sofort die nächste Plattform ihrer Art und das in Massen.
Die US-Behörden haben aktuell vor allem eng mit ihren niederländischen Kollegen zusammengearbeitet, diese haben zeitgleich den Hansa Market geschlossen, damit konnte man zwei der Top-3 der illegalen Plattformen aus dem Netz nehmen. An der Aktion gegen AlphaBay-Server waren u. a. Behörden in Thailand, Litauen, Kanada, Großbritannien und Frankreich beteiligt. AlphaBay-Gründer Alexandre Cazes, ein Kanadier, wurde verhaftet.
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