Caregiver: Microsoft gibt bezahlten Urlaub zur Pflege Angehöriger
Der Software-Konzern Microsoft startet ein neues Programm für seine Mitarbeiter, das jene unterstützen soll, die mit einem schweren gesundheitlichen Problem bei Angehörigen konfrontiert sind. Diese bekommen die Möglichkeit auf eine wochenlange bezahlte Freistellung.
Als Selbstverständlichkeit wird es zumindest hierzulande angesehen, dass Mütter bei einer Erkrankung ihres kleinen Kindes ebenso krankgeschrieben werden, als wenn sie selbst erkrankt sind. Anders sieht es hingegen aus, wenn erwachsene Familienmitglieder erkranken und einer intensiven Pflege bedürfen. Hier muss man dann stets versuchen, den tagtäglichen Job und die zusätzlichen familiären Anforderungen unter einen Hut zu bekommen.
Wie Kathleen Hogan, die oberste Personalchefin Microsofts, mitteilte, wolle man seitens des Unternehmens die Beschäftigten hier stärker unterstützen. Sie selbst habe Erfahrungen damit gemacht, wie schwankend sich Lebenswege entwickeln können. So gab es Zeiten, in denen sie sich voll auf ihre Karriere konzentrierte. Und es gab Abschnitte, in denen der Job planmäßig eine geringere Rolle spielte und sie ihren Sohn bekam und aufzog.
Später sei sie aber auch mit unplanmäßigen Rückschlägen konfrontiert gewesen, als sie an Brustkrebs erkrankte und viel Zeit mit verschiedenen kräftezehrenden Therapien verbrachte. In dieser Periode habe Hogan es extrem zu schätzen gelernt, dass sie einen starken Rückhalt in der Familie hatte und immer jemand da war, der ihr bei diversen Dingen helfen konnte.
Dieses gibt Microsoft-Beschäftigten die Möglichkeit, bis zu vier Wochen bezahlten Zusatzurlaub zu bekommen, wenn sie sich um Familienangehörige kümmern müssen. Das gilt beispielsweise bei erkrankten Ehepartnern oder auch pflegebedürftigen Eltern. Das Programm steht ab sofort in den USA und 22 anderen Ländern zur Verfügung, weitere sollen in der nächsten Zeit folgen. Das Ziel besteht darin, dass alle Microsoft-Beschäftigten weltweit davon profitieren können.
Microsoft hat die Grundlagen dieses Angebotes im Grunde von LinkedIn übernommen, das man im letzten Jahr übernommen hat. Auch andere US-Unternehmen bieten inzwischen solche Programme an, bei Facebook kann man beispielsweise bis zu sechs Wochen freigestellt werden.
Wie Kathleen Hogan, die oberste Personalchefin Microsofts, mitteilte, wolle man seitens des Unternehmens die Beschäftigten hier stärker unterstützen. Sie selbst habe Erfahrungen damit gemacht, wie schwankend sich Lebenswege entwickeln können. So gab es Zeiten, in denen sie sich voll auf ihre Karriere konzentrierte. Und es gab Abschnitte, in denen der Job planmäßig eine geringere Rolle spielte und sie ihren Sohn bekam und aufzog.
Später sei sie aber auch mit unplanmäßigen Rückschlägen konfrontiert gewesen, als sie an Brustkrebs erkrankte und viel Zeit mit verschiedenen kräftezehrenden Therapien verbrachte. In dieser Periode habe Hogan es extrem zu schätzen gelernt, dass sie einen starken Rückhalt in der Familie hatte und immer jemand da war, der ihr bei diversen Dingen helfen konnte.
Wenn plötzlich das Leben passiert
Man müsse anerkennen, dass es Zeiten gibt, in denen man sich voll oder sogar zu mehr als hundert Prozent in den Job einbringe - und es gibt Zeiten, in denen "das Leben passiert", wie Hogan ausführte, und in denen man mit dem Unerwarteten klarkommen müsse. Hier soll zukünftig das Family-Caregiver-Programm zum Tragen kommen.Dieses gibt Microsoft-Beschäftigten die Möglichkeit, bis zu vier Wochen bezahlten Zusatzurlaub zu bekommen, wenn sie sich um Familienangehörige kümmern müssen. Das gilt beispielsweise bei erkrankten Ehepartnern oder auch pflegebedürftigen Eltern. Das Programm steht ab sofort in den USA und 22 anderen Ländern zur Verfügung, weitere sollen in der nächsten Zeit folgen. Das Ziel besteht darin, dass alle Microsoft-Beschäftigten weltweit davon profitieren können.
Microsoft hat die Grundlagen dieses Angebotes im Grunde von LinkedIn übernommen, das man im letzten Jahr übernommen hat. Auch andere US-Unternehmen bieten inzwischen solche Programme an, bei Facebook kann man beispielsweise bis zu sechs Wochen freigestellt werden.
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