Jetzt mal andersrum: US-Tech-Firmen kopieren zunehmend aus China
Lange galt es als Binsenweisheit, dass alle möglichen Entwicklungen der westlichen Technologie-Branche von chinesischen Unternehmen kopiert werden. Zunehmend lässt sich dies inzwischen aber in umgekehrter Richtung beobachten, berichten große Tech-Investoren.
Ob manche Dienste tatsächlich Kopien sind, lässt sich sicherlich diskutieren. Fest steht aber, dass eine ganze Reihe von Services und Features zuerst in China zu finden waren, wo es angesichts hunderter Millionen Nutzer eine extrem dynamische und blühende Internet-Wirtschaft gibt. Für Connie Chan, die in beiden Welten verhaftet ist, liegt allerdings recht deutlich eine Umkehrung des früheren Prinzips vor.
"Ich mag diese Umkehr dessen, was als 'China Copycat' bekannt ist", erklärte die Investorin aus dem Stab des VC-Unternehmens Andreessen Horowitz gegenüber Fox Business. Das in Kalifornien gerade durchstartende Fahrrad-Sharing-Startup LimeBike folgt beispielsweise den Pekinger Firmen Ofo und Beijing Mobike Technology, die schon länger Fahrräder in der chinesischen Hauptstadt verstreut haben, die man mit dem Smartphone mieten kann und nicht an feste Stationen zurückbringen muss. Und der Internet-Konzern Tencent hatte beispielsweise schon Zahlungsoptionen in seinem Messenger, als dies bei westlichen Firmen noch nicht einmal absehbar war.
Und inzwischen gibt es auch chinesische Internet-Konzerne, die über ausreichend Kapital verfügen, um sich in entsprechende Startups einkaufen um diese weltweit zu einer führenden Rolle bringen zu können. Zu nennen sind hier Alibaba, Tencent und Baidu. Daher kann es durchaus passieren, dass nicht nur ein Export von Ideen unter umgekehrtem Vorzeichen stattfindet, sondern chinesische Firmen auch direkt in die westlichen Märkte kommen.
"Ich mag diese Umkehr dessen, was als 'China Copycat' bekannt ist", erklärte die Investorin aus dem Stab des VC-Unternehmens Andreessen Horowitz gegenüber Fox Business. Das in Kalifornien gerade durchstartende Fahrrad-Sharing-Startup LimeBike folgt beispielsweise den Pekinger Firmen Ofo und Beijing Mobike Technology, die schon länger Fahrräder in der chinesischen Hauptstadt verstreut haben, die man mit dem Smartphone mieten kann und nicht an feste Stationen zurückbringen muss. Und der Internet-Konzern Tencent hatte beispielsweise schon Zahlungsoptionen in seinem Messenger, als dies bei westlichen Firmen noch nicht einmal absehbar war.
Verhältnisse befeuern bestimmte Neuerungen
Die besonderen Verhältnisse in China sorgen dafür, dass Smartphones und das mobile Bezahlen sich besonders schnell verbreiten. Daher findet man es in Investoren-Kreisen auch wenig verwunderlich, dass die Innovationen bei der enger werdenden Verbindung zwischen mobilem Internet und lokaler Wirtschaft besonders häufig aus dem Reich der Mitte kommen.Und inzwischen gibt es auch chinesische Internet-Konzerne, die über ausreichend Kapital verfügen, um sich in entsprechende Startups einkaufen um diese weltweit zu einer führenden Rolle bringen zu können. Zu nennen sind hier Alibaba, Tencent und Baidu. Daher kann es durchaus passieren, dass nicht nur ein Export von Ideen unter umgekehrtem Vorzeichen stattfindet, sondern chinesische Firmen auch direkt in die westlichen Märkte kommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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