Compute Card: Intel präsentiert Neues rund um die Kreditkarten-PCs
Das von Intel erwartete Update zum Thema Compute Cards ist auf der Elektronikmesse Computex tatsächlich gekommen. Nutzer können damit rechnen, dass sie demnächst einen recht ordentlich nutzbaren PC in ihrem Portemonnaie herumtragen können.
Intel hatte das Konzept erstmals auf der CES im Januar vorgestellt - damals handelte es sich allerdings noch weitgehend um reine Theorie. Auf der Computex konnte man nun aber verkünden, dass man mit der Umsetzung beginnen kann. Es gibt eine Reihe von Hardware-Partnern und ein neues Compute Card Device Design Kit, mit dem Unternehmen ihre eigenen Produkte auf Grundlage des Referenzdesigns entwickeln können.
Bei den Computern in der Form einer etwas dickeren Kreditkarte handelt es sich keinesfalls nur um Systeme, die eine Performance mitbringen, die gerade für einige einfachere Anwendungen ausreicht. Stattdessen können die Compute Cards im Kern mit verschiedenen Prozessoren ausgestattet werden, die so auch in Notebooks zum Einsatz kommen. Die Spanne reicht hier von preiswerten Celeron- und Pentium-Modellen bis hin zu ziemlich starken Core i5-Chips.
Zu den Partnern, die Intel auf der Computex präsentieren konnte, gehören LG Display, Sharp, Dell, HP und Lenovo. Etwas unklar ist noch, welche Rolle die Display-Hersteller in der Sache spielen. Allerdings steht hier zu vermuten, dass diese ihre Elektronik zu LCD-Panels beispielsweise mit Slots ausstatten könnten, in die sich die Rechenkarten schieben lassen. Damit ließen sich dann Displays ähnlich in Rechner umwandeln, wie man es heute von verschiedenen Stick-PCs kennt.
Computex 2017 Alles Neue direkt aus Taipeh
Bei den Computern in der Form einer etwas dickeren Kreditkarte handelt es sich keinesfalls nur um Systeme, die eine Performance mitbringen, die gerade für einige einfachere Anwendungen ausreicht. Stattdessen können die Compute Cards im Kern mit verschiedenen Prozessoren ausgestattet werden, die so auch in Notebooks zum Einsatz kommen. Die Spanne reicht hier von preiswerten Celeron- und Pentium-Modellen bis hin zu ziemlich starken Core i5-Chips.
Auch sonst gibt es ordentliche Daten
Den Prozessoren können nach den bisherigen Spezifikationen bis zu 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite gestellt werden. Weiterhin lassen sich bis zu 128 Gigabyte Flash-Speicher direkt auf die kleinen Boards löten. Intel sieht ferner ein AC 8265-Modul vor, das WLAN und Bluetooth 4.2 zur Verfügung stellt.Zu den Partnern, die Intel auf der Computex präsentieren konnte, gehören LG Display, Sharp, Dell, HP und Lenovo. Etwas unklar ist noch, welche Rolle die Display-Hersteller in der Sache spielen. Allerdings steht hier zu vermuten, dass diese ihre Elektronik zu LCD-Panels beispielsweise mit Slots ausstatten könnten, in die sich die Rechenkarten schieben lassen. Damit ließen sich dann Displays ähnlich in Rechner umwandeln, wie man es heute von verschiedenen Stick-PCs kennt.
Computex 2017 Alles Neue direkt aus Taipeh
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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