Android Go soll selbst auf Billigst-Smartphones gutes Erlebnis bieten
Google hat auf der Entwicklerkonferenz I/O eine neue, abgespeckte Version von Android in Aussicht gestellt. Das sogenannte Android Go soll vor allem auf Low-End-Smartphones angeboten werden und Kunden in aufstrebenden Märkten ansprechen. Billig-Smartphones sollen damit flüssiger laufen und somit attraktiver werden.
Mit Android Go versucht Google künftig das absolut unterste Ende des Marktes anzusprechen. Im Grunde sollen so die Preise für Smartphones noch weiter gedrückt werden, weil für den Einsatz der auf dem kommenden Android O basierenden Variante weniger leistungsfähige und damit günstigere Hardware verwendet werden kann.
Konkret soll Android O bereits auf Geräten laufen können, die mit 512 Megabyte oder einem Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen müssen. Kombiniert mit Einsparungen bei Prozessor, Display und Akku könnten somit Geräte mit Preisen von deutlich weniger als 50 Euro noch ein brauchbares Nutzungserlebnis bieten, um so in Ländern wie Indien und Brasilien mehr Menschen zum Gebrauch eines Smartphones anstelle eines einfachen Feature-Phones zu bewegen.
Dazu führt man mit YouTube Go eine spezielle App für den Video-Streaming-Dienst ein. Diese soll nicht nur die Ressourcen des Telefons effektiver nutzen, sondern auch dann noch gut nutzbar sein, wenn nur begrenzte Datenmengen übertragen werden können. Um nicht unnötig Daten zu übertragen, bietet die App eine kurze Vorschau für Videos, der Anwender kann vorab die Auflösung reduzieren und einsehen, wie groß das benötigte Datenvolumen sein wird.
Darüber hinaus können Videos über WLAN-Verbindungen für die spätere Wiedergabe unterwegs vorgeladen werden. Außerdem kann man heruntergeladene Videos auf Wunsch mit Freunden teilen, indem man sie per Ad-Hoc-Netzwerk zwischen Geräten überträgt. Beim Chrome-Browser wird die Datenkompression ab Werk aktiviert und im Play Store werden entsprechend optimierte Apps speziell hervorgehoben.
Eine weitere Neuerung ist auch, dass Android Go im Bereich der Schnelleinstellungen darüber informieren soll, wie groß das noch zur Verfügung stehende Datenvolumen des Nutzers ist. Bei Bedarf sollen die Nutzer auch die Möglichkeit bekommen, von dort aus direkt zusätzliches Volumen einzukaufen - vorausgesetzt, der jeweilige Netzbetreiber unterstützt dies.
Bis die ersten Geräte mit Android Go auf den Markt kommen, wird es wohl noch etwas dauern. So soll Android Go zwar mit dem noch namenlosen "Android O" Einzug halten, das die Nachfolge von Android 7.x "Nougat" antritt, die ersten mit Android Go ab Werk ausgerüsteten Smartphones werden nach Auskunft von Google aber erst im Jahr 2018 in den Handel kommen.
Konkret soll Android O bereits auf Geräten laufen können, die mit 512 Megabyte oder einem Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen müssen. Kombiniert mit Einsparungen bei Prozessor, Display und Akku könnten somit Geräte mit Preisen von deutlich weniger als 50 Euro noch ein brauchbares Nutzungserlebnis bieten, um so in Ländern wie Indien und Brasilien mehr Menschen zum Gebrauch eines Smartphones anstelle eines einfachen Feature-Phones zu bewegen.
YouTube & Chrome werden aufs Datensparen getrimmt
Zwar gibt es schon heute eine Vielzahl sehr günstiger Smartphones, doch haben diese oft Schwierigkeiten, anspruchsvollere Inhalte und Apps wiederzugeben. Um diesem Umstand bei Android Go Rechnung zu tragen, wird die "Spar-Version" von Android nicht nur auf Seite des Betriebssystems abgespeckt. Zusätzlich will Google auch seine hauseigenen Apps in reduzierten Version anbieten.Dazu führt man mit YouTube Go eine spezielle App für den Video-Streaming-Dienst ein. Diese soll nicht nur die Ressourcen des Telefons effektiver nutzen, sondern auch dann noch gut nutzbar sein, wenn nur begrenzte Datenmengen übertragen werden können. Um nicht unnötig Daten zu übertragen, bietet die App eine kurze Vorschau für Videos, der Anwender kann vorab die Auflösung reduzieren und einsehen, wie groß das benötigte Datenvolumen sein wird.
Darüber hinaus können Videos über WLAN-Verbindungen für die spätere Wiedergabe unterwegs vorgeladen werden. Außerdem kann man heruntergeladene Videos auf Wunsch mit Freunden teilen, indem man sie per Ad-Hoc-Netzwerk zwischen Geräten überträgt. Beim Chrome-Browser wird die Datenkompression ab Werk aktiviert und im Play Store werden entsprechend optimierte Apps speziell hervorgehoben.
Eine weitere Neuerung ist auch, dass Android Go im Bereich der Schnelleinstellungen darüber informieren soll, wie groß das noch zur Verfügung stehende Datenvolumen des Nutzers ist. Bei Bedarf sollen die Nutzer auch die Möglichkeit bekommen, von dort aus direkt zusätzliches Volumen einzukaufen - vorausgesetzt, der jeweilige Netzbetreiber unterstützt dies.
Bis die ersten Geräte mit Android Go auf den Markt kommen, wird es wohl noch etwas dauern. So soll Android Go zwar mit dem noch namenlosen "Android O" Einzug halten, das die Nachfolge von Android 7.x "Nougat" antritt, die ersten mit Android Go ab Werk ausgerüsteten Smartphones werden nach Auskunft von Google aber erst im Jahr 2018 in den Handel kommen.
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