Samsung widerspricht: Tizen keineswegs so löchrig wie behauptet
Der koreanische Elektronikriese Samsung hat Berichten über schwerwiegende Sicherheitslücken bei seinem Linux-Betriebssystem Tizen zurückgewiesen. Den Meldungen zufolge soll Tizen eine Vielzahl von Schwachstellen aufweisen, die eine massive Gefährdung darstellen könnten. Wie Samsung erklärte, sind die meisten Produkte aber gar nicht betroffen.
Wie Samsung in einer offiziellen Stellungnahme erklärte, die WinFuture vorliegt, hat sich ein Sicherheits-Team, das Teil der Samsung Visual Display Business Unit ist, bereits ausführlich mit den angeblichen Schwachstellen befasst. Dabei habe man aufgrund ausführlicher Analysen festgestellt, dass die Lücken bei den Smart-TV-Geräten von Samsung nicht vorhanden sind.
Siehe auch: Experte: Samsungs Android-Alternative Tizen ein Sicherheits-Alptraum
Die "angeblichen Sicherheitsschwachstellen" bei Samsung Smart TVs seien auf Basis einer Untersuchung von bestimmten Teilen des Open-Source-Codes von Tizen entdeckt worden, hieß es außerdem. Offenbar beschränken sich die Anfälligkeiten aber eben auf den quelloffenen Tizen-Code - oder zumindest deutet das Statement von Samsung dies an - der aber nicht bei den Fernsehern verwendet wird.
Auch die Wearables-Plattform von Samsung soll nach Angaben des Unternehmens von den Schwachstellen nicht betroffen sein. Die Besitzer von Smartwatches und Fitness-Armbändern aus der Samsung Gear-Serie mit Tizen können somit wohl vorerst aufatmen, zumindest was eine Bedrohung durch eventuelle Sicherheitslücken angeht. Tizen kommt neben Wearables und Fernsehern aber auch in einigen Haushaltsgeräten und Smartphones zum Einsatz, so dass offen ist, wie es um deren Sicherheit bestellt ist.
Samsung sah sich zu einer Stellungnahme gezwungen, nachdem der Sicherheitsexperte Amihai Neiderman anlässlich einer Konferenz erklärt hatte, er habe mehr als 40 Schwachstellen bei der Software der Tizen-basierten Smart-TV ausgemacht. Fast alle System-Apps sollen angreifbar sein und somit zum Einfallstor für Hacker-Angriffe werden können.
Neiderman konnte sich nach eigenen Angaben durch die Ausnutzung von Lücken in der Tizen Store App Zugang zu seinem Samsung Smart TV verschaffen. Er habe wegen viel zu weitreichender Berechtigungen beliebige Apps aus einer Drittquelle erreichen können. Dadurch sei es Angreifern möglich Schadcode einzuschleusen und so die Kontrolle über das Gerät zu erlangen, hieß es weiterhin.
Siehe auch: Experte: Samsungs Android-Alternative Tizen ein Sicherheits-Alptraum
Die "angeblichen Sicherheitsschwachstellen" bei Samsung Smart TVs seien auf Basis einer Untersuchung von bestimmten Teilen des Open-Source-Codes von Tizen entdeckt worden, hieß es außerdem. Offenbar beschränken sich die Anfälligkeiten aber eben auf den quelloffenen Tizen-Code - oder zumindest deutet das Statement von Samsung dies an - der aber nicht bei den Fernsehern verwendet wird.
Auch die Wearables-Plattform von Samsung soll nach Angaben des Unternehmens von den Schwachstellen nicht betroffen sein. Die Besitzer von Smartwatches und Fitness-Armbändern aus der Samsung Gear-Serie mit Tizen können somit wohl vorerst aufatmen, zumindest was eine Bedrohung durch eventuelle Sicherheitslücken angeht. Tizen kommt neben Wearables und Fernsehern aber auch in einigen Haushaltsgeräten und Smartphones zum Einsatz, so dass offen ist, wie es um deren Sicherheit bestellt ist.
Samsung sah sich zu einer Stellungnahme gezwungen, nachdem der Sicherheitsexperte Amihai Neiderman anlässlich einer Konferenz erklärt hatte, er habe mehr als 40 Schwachstellen bei der Software der Tizen-basierten Smart-TV ausgemacht. Fast alle System-Apps sollen angreifbar sein und somit zum Einfallstor für Hacker-Angriffe werden können.
Neiderman konnte sich nach eigenen Angaben durch die Ausnutzung von Lücken in der Tizen Store App Zugang zu seinem Samsung Smart TV verschaffen. Er habe wegen viel zu weitreichender Berechtigungen beliebige Apps aus einer Drittquelle erreichen können. Dadurch sei es Angreifern möglich Schadcode einzuschleusen und so die Kontrolle über das Gerät zu erlangen, hieß es weiterhin.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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