Wachstum oder nicht? - PC-Markt stürzt Marktforscher ins Chaos
Die PC-Hersteller werden dieser Tage wohl erleichtert die aktuellsten Daten der Marktforscher von IDC herumreichen - und Gartner geflissentlich ignorieren. Denn ersterer kommt in seiner Quartalsanalyse zu dem Ergebnis, dass der Weltmarkt erstmals seit fünf Jahren zu einem leichten Wachstum zurückkehrte.
Seit viel zu langer Zeit gab es von Quartal zu Quartal und von Jahr zu Jahr immer nur Hiobsbotschaften aus der Marktforschung. Seit dem Jahresbeginn 2012 ging es immer nur bergab. Doch nun steht unter den Statistiken der IDC für das erste Quartal dieses Jahres ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. 60,3 Millionen Geräte verkauften sich demnach weltweit, nach 59,9 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Dass der IDC-Konkurrent Gartner stets zu etwas abweichenden Zahlen kommt, ist normal - in der Tendenz stimmen die Marktforscher im Wesentlichen aber meist überein. In diesem Fall sieht das anders aus, denn Gartner hat 62,2 Millionen verkaufte Computer errechnet, was einem weiteren Rückgang um 2,4 Prozent entspräche.
PC-Markt laut Gartner
Bei Gartner hat sich auch an der Spitze des Marktes nichts Wesentliches verändert. Lenovo ist hier weiterhin knapp Marktführer, dicht gefolgt von HP. Bei der IDC hingegen ist der sich seit längerem anbahnende Wechsel bei der Marktführung bereits erfolgt. HP kommt hier auf recht deutlich mehr verkaufte Rechner als der Konkurrent.
Dell ist in beiden Statistiken Dritter. Mit einigem Abstand folgen dann Apple und Acer, deren Reihenfolge auch nicht ganz klar ist. Bei Gartner ist aber noch Asus vor den beiden zu finden, während das Unternehmen bei der IDC nur unter die sonstigen fällt. Einig sind sich die Marktforscher hingegen, dass weiterhin lediglich die Spitzengruppe sich gut entwickelt und die kleineren Hersteller immer weniger auf dem Markt zu melden haben.
Andere Daten der IDC
Während etwas unterschiedliche Zahlen bei den beiden Marktforschern normal sind, kommen solch gewaltige Unterschiede in den Statistiken dann doch ziemlich selten vor. Bleibt wohl am ehesten abzuwarten, was die nächsten Daten im Sommer bringen werden, um vielleicht ein etwas klareres Bild zu erhalten.
Dass der IDC-Konkurrent Gartner stets zu etwas abweichenden Zahlen kommt, ist normal - in der Tendenz stimmen die Marktforscher im Wesentlichen aber meist überein. In diesem Fall sieht das anders aus, denn Gartner hat 62,2 Millionen verkaufte Computer errechnet, was einem weiteren Rückgang um 2,4 Prozent entspräche.
PC-Markt laut Gartner
Bei Gartner hat sich auch an der Spitze des Marktes nichts Wesentliches verändert. Lenovo ist hier weiterhin knapp Marktführer, dicht gefolgt von HP. Bei der IDC hingegen ist der sich seit längerem anbahnende Wechsel bei der Marktführung bereits erfolgt. HP kommt hier auf recht deutlich mehr verkaufte Rechner als der Konkurrent.
Dell ist in beiden Statistiken Dritter. Mit einigem Abstand folgen dann Apple und Acer, deren Reihenfolge auch nicht ganz klar ist. Bei Gartner ist aber noch Asus vor den beiden zu finden, während das Unternehmen bei der IDC nur unter die sonstigen fällt. Einig sind sich die Marktforscher hingegen, dass weiterhin lediglich die Spitzengruppe sich gut entwickelt und die kleineren Hersteller immer weniger auf dem Markt zu melden haben.
Andere Daten der IDC
Während etwas unterschiedliche Zahlen bei den beiden Marktforschern normal sind, kommen solch gewaltige Unterschiede in den Statistiken dann doch ziemlich selten vor. Bleibt wohl am ehesten abzuwarten, was die nächsten Daten im Sommer bringen werden, um vielleicht ein etwas klareres Bild zu erhalten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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