Stromausfälle: Tiere sind wesentlich gefährlicher als Hacker
Wer seine Energie-Infrastruktur schützen will, sollte wohl eher etwas gegen die Natur als gegen Hacker unternehmen - auch wenn dies in der Öffentlichkeitsarbeit eher weniger populär wäre. Denn Tiere verursachen deutlich mehr Stromausfälle als bösartige Netz-Nutzer.
Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Blackout Trackers, den der Energie-Dienstleister Eaton regelmäßig für Australien anfertigt. In diesem konnte keine einzige Störung darauf zurückgeführt werden, dass die Infrastruktur über das Internet sabotiert worden wäre - obwohl dies auch in Australien immer wieder von Sicherheits-Politikern als drohendes Szenario im Munde geführt wird.
Stattdessen finden sich diverse Fälle wieder, in denen die Tierwelt des Kontinents Probleme verursachte. Vor gut einem Jahr gab es beispielsweise über Wochen hinweg eine ganze Serie von Problemen, um die sich die Energieversorger zu kümmern hatten, weil immer wieder Flughunde in großen Schwärmen die Leitungen bevölkerten und diese irgendwann zum Reißen brachten.
Aber auch wenn man Tiere außer Acht lässt und sich die von Menschen verursachten Zwischenfälle in dem Bericht anschaut, findet man keine Hacker, sondern vielmehr Verursacher, die persönlich zu nahe an die Stromanlagen kamen. So beispielsweise ein Mann, der aus nicht näher bekannten Gründen mit einem Gabelstapler erst einen Touristen-Bus und anschließend einen Solar-Park attackierte. Wesentlich gewöhnlicher sind hier jene Personen, die sich auch selbst mal in Gefahr bringen, indem sie stromführende Kabel stehlen.
Stattdessen finden sich diverse Fälle wieder, in denen die Tierwelt des Kontinents Probleme verursachte. Vor gut einem Jahr gab es beispielsweise über Wochen hinweg eine ganze Serie von Problemen, um die sich die Energieversorger zu kümmern hatten, weil immer wieder Flughunde in großen Schwärmen die Leitungen bevölkerten und diese irgendwann zum Reißen brachten.
Schlangen und Gabelstapler
Einmal sorgte auch eine Schlange für einen Kurzschluss, als sie versuchte, an ein Vogel-Nest auf einem Strommast zu kommen und dabei mit mehreren Leitungen auf einmal in Kontakt kam. Aber auch Vogelschwärme machten den Energieversorgern immer wieder Probleme, was manchmal so weit ging, dass ganze Städte zeitweise von der Energieversorgung abgeschnitten waren.Aber auch wenn man Tiere außer Acht lässt und sich die von Menschen verursachten Zwischenfälle in dem Bericht anschaut, findet man keine Hacker, sondern vielmehr Verursacher, die persönlich zu nahe an die Stromanlagen kamen. So beispielsweise ein Mann, der aus nicht näher bekannten Gründen mit einem Gabelstapler erst einen Touristen-Bus und anschließend einen Solar-Park attackierte. Wesentlich gewöhnlicher sind hier jene Personen, die sich auch selbst mal in Gefahr bringen, indem sie stromführende Kabel stehlen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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