Foxconn-Chef: Werk in den USA wird wohl doch nicht kommen
Die Planungen für ein großes Foxconn-Werk in den USA sorgten vor wenigen Wochen noch für viel Aufmerksamkeit. Nun aber kehrte Terry Gou, der Chef des Mutterkonzerns, von einem kurzen Besuch in Washington zurück und äußerte klare Zweifel daran, dass die Fabrik jemals Realität wird.
Eigentlich würde es die neue US-Regierung gern sehen, wenn Apple die Produktion seines iPhones in die USA verlagert. Das ist aufgrund verschiedener Probleme allerdings extrem unrealistisch. Man kann es als Zugeständnis sehen, dass Foxconn als wichtigster für Apple tätiger Auftragsproduzent ankündigte, den Bau eines großen Display-Werkes in den USA zu prüfen.
Doch wie es nun aussieht, wird das Vorhaben wohl doch keine Realität. Gou erklärte laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei nach seiner Reise, dass er Zweifel daran habe, dass die US-Behörden schnell genug agieren könnten, um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Teils müssten erst einmal Gesetze durch die Gremien gehen, bevor die Ansiedlung der gewünschten Industriezweige möglich wird. Und das dürfte länger dauern, als ein Konzern wie Foxconn, der ziemlich schnell auf aktuelle Entwicklungen in einem schnelllebigen Markt reagieren muss, hinnehmen kann.
Gou sieht die aktuelle Debatte um den richtigen Platz für die Produktionsanlagen aber auch als nicht unbedingt förderlich an. "Ich mag eigentlich gar nicht zwischen den USA und China wählen müssen", sagte er. Und im größeren Stil wäre ein sich zuspitzender Konflikt schon gar nicht wünschenswert: "Niemand will einen Handelskrieg sehen", führte er aus. Es sei im Interesse der gesamten Menschheit, wenn die beiden größten Wirtschaftsmächte USA und China friedlich zusammenarbeiten würden. Wenn sie das nicht täten, würden am Ende alle nur verlieren.
Doch wie es nun aussieht, wird das Vorhaben wohl doch keine Realität. Gou erklärte laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei nach seiner Reise, dass er Zweifel daran habe, dass die US-Behörden schnell genug agieren könnten, um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Teils müssten erst einmal Gesetze durch die Gremien gehen, bevor die Ansiedlung der gewünschten Industriezweige möglich wird. Und das dürfte länger dauern, als ein Konzern wie Foxconn, der ziemlich schnell auf aktuelle Entwicklungen in einem schnelllebigen Markt reagieren muss, hinnehmen kann.
Niemand kann Handelskriege gebrauchen
Doch selbst wenn die formalen Voraussetzungen zügig in die notwendigen Bahnen gelenkt werden können. Gou hat noch weitere Punkte anzubringen, an denen eine hohe Investition in den USA scheitern dürfte: Zum Einen findet man schlicht nicht ausreichend Facharbeiter mit denen die Fertigungsanlagen zügig bemannt werden könnten. Und auch die Zulieferer-Ketten sind schlicht zu schwach ausgeprägt.Gou sieht die aktuelle Debatte um den richtigen Platz für die Produktionsanlagen aber auch als nicht unbedingt förderlich an. "Ich mag eigentlich gar nicht zwischen den USA und China wählen müssen", sagte er. Und im größeren Stil wäre ein sich zuspitzender Konflikt schon gar nicht wünschenswert: "Niemand will einen Handelskrieg sehen", führte er aus. Es sei im Interesse der gesamten Menschheit, wenn die beiden größten Wirtschaftsmächte USA und China friedlich zusammenarbeiten würden. Wenn sie das nicht täten, würden am Ende alle nur verlieren.
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