Foxconn-Chef: Werk in den USA wird wohl doch nicht kommen

Die Planungen für ein großes Foxconn-Werk in den USA sorgten vor wenigen Wochen noch für viel Aufmerksamkeit. Nun aber kehrte Terry Gou, der Chef des Mutterkonzerns, von einem kurzen Besuch in Washington zurück und äußerte klare Zweifel daran, dass ... mehr... Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Bildquelle: Foxconn Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Foxconn

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Ist denen aufgefallen das Amis nicht für 3$ am Tag arbeiten?
 
@Reude2004: Und nicht schon mit 12 Jahren anfangen? Bei einer 60-Stunden-Woche und mehr?
 
@Reude2004: Womöglich haben sie auch "kapiert", das Trump doch nicht so "gefährlich" ist, wie sie anfangs dachten ? Weil die Bevölkerung schlicht die (Käufer) sind, auf die es ankommt und die inzwischen deutlich weniger hinter ihm stehen ? ;-)
 
Foxconn ist und bleibt betreffend Komponenten von Fremdzuliefern abhängig, die es so in den USA nicht gibt.

Siehe bekanntes Beispiel: Früher Detroit (USA) -> heute Shenzhen (CN)... Die ganze Stadt ist wie ein grosses Fliessband. Alle Komponenten findet man an einem Ort. von der ersten Schraube bis zum ganzen Gehäuse. Gibt es heute so etwas in den USA? Ich sage nein! Gibt es so etwas in Asien? Ich sage ja!
 
Ich weiß nicht was Ihr habt, er hat versprochen den Bau der Fabrik zu prüfen, und das hat er getan, mit dem erwarteten Ergebnis. (Jedenfalls mit dem Ergebnis, mit dem jeder, der noch ein paar Gehirnzellen hat, gerechnet hat.)

Trump hat diese potemkinschen Dörfer in der Zwischenzeit mit großem Getöse gefeiert und auf dem Haben-Konto seiner "make America great again" - Bank verbucht.

Und weder er noch seine Anhänger interessieren sich jemals für die realen Fakten: Win-Win-Win Situation für alle Beteiligten.
 
Schwache Argumente, aber ganz schwache. Das Anlernen der iSlaves in China dauert wohl kaum mehr als eine Stunde. Die basteln da ein paar Komponenten zusammen. Hilfsarbeiter nennt man das bei uns in Deutschland. Das ist aber ganz weit weg von Facharbeiter, es sei denn man bezeichnet die 15 Quadratmeter-Räume in denen 20 iSlaves hausen als Fächer.
Mit Bezug auf Reude2004s Aussage muß allerdings erwähnt werden, daß die Löhne bei Foxconn mehrere hundert Euro betragen - was allerdings gerade für eine Miete ausreichen würde und die ist im Focxconn-"Fach" mit rund 6 Euro so erschwinglich, daß man da durchaus was sparen kann.
Natürlich gibt es so gut wie keine Lohnnebenkosten...
Zum Thema Infrastruktur kann man nur sagen, daß auch dieses Argument ganz schwach ist. Der in den USA häufigste Beruf ist Kraftfahrer! Auch gibt es ein Schienennetz.
Das Ganze ist aus Foxconns Sicht einfach Unsinn, die Gewinnmargen würden leiden.
 
Wo wollen die Amis die Arbeiter herbekommen und schlafen die Amis dann auch genügsam in Schlafsälen wie die Chinesen?
Das was die Chinesen in Shenzhen aufgebaut haben ist unvergleichlich was die Lieferanten und Arbeiter angeht. Wenn du morgen 5000 Leute brauchts bekommst du die, übermorgen kannst du die dann wieder entlassen wenn du sie nicht mehr brauchst.
Wollen die Amis das wirklich haben?
 
@bebe1231: Haben sie doch schon. Hire&Fire...Da gibt es keine Kündigungsfristen
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