Windows 10 Mobile: Weitere Builds auch nach Creators Update erwartet
Dass Microsofts mobiles Betriebssystem Windows 10 Mobile sich auf einem absteigenden Ast befindet, dürfte wirklich niemanden mehr überraschen. Die Marktanteile sind seit einiger Zeit kontinuierlich zurückgegangen. Trotzdem werden weitere Versionen der Plattform ausgeliefert.
Und laut Bill Karagounis von Microsoft soll sich das derzeit auch nicht ändern. Das geht aus einem Bericht des Newsportals Neowin hervor. Auf der Microsoft Ignite Australia 2017 wurden nach der Präsentation des Windows Insider-Programms für Geschäftskunden weiterführende Fragen zu der Zukunft von Windows 10 Mobile beantwortet. Demnach sollen auch nach dem im April anstehenden Creators Update noch Builds des mobilen Microsoft-OS erscheinen.
Wie Microsoft dann weiter verfährt, ist zur Zeit noch ziemlich unklar. Auch wenn Redstone 3 das letzte größere Update für Windows 10 Mobile sein wird, hat das Redmonder Unternehmen vermutlich noch nicht mit den mobilen Geräten abgeschlossen. Stattdessen scheint es wahrscheinlich, dass lediglich die Vermarktungsstrategie geändert und auf eine andere Plattform ausgewichen wird. Vor kurzer Zeit tauchten Berichte zu einem sogenannten Windows 10 Cloud auf, welches auch auf ARM-Chips laufen soll und ähnlich wie Windows RT ausschließlich Apps aus dem Microsoft Store ausführen soll. Ebenso könnte ein vollwertiges Windows 10 auf dem Smartphone möglich werden, sodass über Continuum normale Desktop-Anwendungen gestartet werden können.
Redstone 3 könnte letztes Update sein
Nach der nächsten größeren Aktualisierung von Windows 10, welche für den Herbst im späteren Verlauf dieses Jahres geplant ist, könnte allerdings endgültig Schluss für Windows 10 Mobile sein: Softpedia berichtet, dass nach Redstone 3 keine umfangreicheren Updates mehr für das mobile Betriebssystem ausgerollt werden sollen. Dennoch sollen Smartphones, die aktuell mit Windows 10 Mobile laufen, weiterhin bis mindestens Oktober 2018 Support von Microsoft erhalten. Dafür ist allerdings erforderlich, dass der Nutzer mindestens das Anniversary-Update (Redstone 1) installiert hat. Ansonsten endet der Support möglicherweise schon früher.Wie Microsoft dann weiter verfährt, ist zur Zeit noch ziemlich unklar. Auch wenn Redstone 3 das letzte größere Update für Windows 10 Mobile sein wird, hat das Redmonder Unternehmen vermutlich noch nicht mit den mobilen Geräten abgeschlossen. Stattdessen scheint es wahrscheinlich, dass lediglich die Vermarktungsstrategie geändert und auf eine andere Plattform ausgewichen wird. Vor kurzer Zeit tauchten Berichte zu einem sogenannten Windows 10 Cloud auf, welches auch auf ARM-Chips laufen soll und ähnlich wie Windows RT ausschließlich Apps aus dem Microsoft Store ausführen soll. Ebenso könnte ein vollwertiges Windows 10 auf dem Smartphone möglich werden, sodass über Continuum normale Desktop-Anwendungen gestartet werden können.
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