Microsoft gibt diesjährige Gewinner von -Offene Schule 2001- bekannt


Der Hauptpreis des von Microsoft und der Initiative Praktisches Lernen Bayern e.V. (IPL) initiierten Wettbewerbs "Offene Schule 2001" ging in diesem Jahr an die Grundschule Bad Brambach in Sachsen. Microsoft bietet mit dem Förderprogramm "Offene Schule 2001" Schulen die Möglichkeit, gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der lokalen Wirtschaft, Verbänden und Kommunen Schulprojekte zu planen und zu realisieren. In den vergangenen drei Jahren hat die Microsoft Deutschland GmbH insgesamt über 2,5 Millionen Euro für dieses Programm zur Verfügung gestellt.

Für das Projekt "Der Weg des Wassertropfens aus einer vogtländischen Quelle in die neuen umweltfreundlichen PET-Flaschen" erhielt die Grundschule Bad Brambach ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Den mit 7.000 Euro dotierten zweiten Platz belegte die Kämpenschule aus Witten, eine Sonderschule für Geistigbehinderte. Im Rahmen des Projekts "Kooperation und Kommunikation im Internet-Cafe - Senioren und Geistigbehinderte treffen sich" gaben Schüler ihr Internet-Wissen an die Bewohner eines Seniorenwohnheims weiter.

Den dritten Platz im Wettbewerb und ein Preisgeld von 5.000 Euro erzielte die Grund- und Teil-Hauptschule Frauenaurach für das Projekt "Wir vernetzen uns miteinander". Dabei wurden 24 Klassenzimmer und alle Computer der Schule in unterrichtsfreien Zeiten miteinander vernetzt.

Mit dem Förderprogramm "Offene Schule 2001" will Microsoft Schüler schon frühzeitig auf die Herausforderungen in der Informations- und Kommunikations- gesellschaft vorbereiten. Darüber hinaus soll der Einsatz von Computertechnologie im Unterricht gefördert werden. Für die Umsetzung der Projekte sind die Schulen aufgefordert, lokale Partner aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben zu gewinnen.

Das Förderprogramm "Offene Schule 2001"

"Offene Schule 2001" wurde nach einem Pilotprojekt in Bayern zum zweiten Mal auf Bundesebene von der Microsoft Deutschland GmbH und der Initiative Praktisches Lernen Bayern e.V. (IPL) durchgeführt. Insgesamt wurden bisher 1.248 Projekte im Rahmen des Förderprogramms eingereicht, das von Microsoft Deutschland GmbH mit mehr als 2,5 Millionen Euro in Form von Software und Förderpreisen unterstützt wurde. Die durch die Schulen selbst akquirierten Finanzpartner haben zusätzlich eine Summe in Höhe von 5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Initiative Praktisches Lernen Bayern e.V. wurde im Februar 1993 in Ansbach gegründet. Dem gemeinnützigen Verein gehören Abgeordnete des Bayerischen Landtages (CSU, SPD, Bündnis 90 - DIE GRÜNEN, FDP), Erzieher und Lehrer aus allen Schularten, Schulen, Museen, Pfarrer, Ärzte, Professoren, Eltern, Elternvereine, Fördervereine und Stiftungen an. Das Ziel des Vereins ist es, gelerntes Wissen in einen Praxisbezug zu setzen und so Lernen und Leben zusammenzuführen.

Microsoft hat allen drei Gewinnerschulen jeweils eine Schulparty gesponsert, in deren Rahmen die Preisverleihung stattfand. Zum Abschluss des Programms empfängt Microsoft im Herbst 2003 eine ausgeloste Teilnehmerschule zu einem Workshop-Tag in der Zentrale der Microsoft Deutschland GmbH in Unterschleißheim.

Microsoft engagiert sich für Bildung

Neben "Offene Schule 2001" ist Microsoft seit Jahren im Bildungsbereich aktiv und möchte sein Engagement noch intensivieren. "Allein in diesem Geschäftsjahr werden wir hier über 30 Millionen Euro investieren", so Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

So zeichnet Microsoft mit dem "Road Ahead Prize" seit 1999 Schulen in Deutschland aus, die zu einem vorgegebenen Thema einen eigenen Internetauftritt gestalten. Thema des Wettbewerbs 2002, an dem bundesweit über 600 Schulen teilgenommen haben, war "Leben und Lernen in der EU".

Mit dem "Microsoft-Partnerschulen-Programm", das 1999 gestartet wurde, will Microsoft Schulprojekte mit neuen Medien fördern. Dafür wird im Rahmen einer einjährigen Förderung kostenfreie Software zur Verfügung gestellt, um den Unterricht innovativ und abwechslungsreich zu gestalten. Auch nach dem Ablauf der Vereinbarung darf die Software weiterhin kostenfrei eingesetzt werden.

Mit dem Projekt "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" bringt Microsoft eine Bildungsinitiative speziell für Vorschulkinder auf den Weg, die die natürliche Lust der Kinder am Lernen fördern und sie spielerisch an Sprache und Schrift heranführen soll. Berührungsängste gegenüber modernen Medientechnologien sollen abgebaut und Wege für einen sinnvollen Umgang mit ihnen aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt der Initiative stehen Kinder, die auf Grund ihrer räumlichen und sozialen Rahmenbedingungen benachteiligt sind. Dabei ist wichtig, dass die Initiative zu einem großen Teil vom Engagement der Microsoft Mitarbeiter getragen wird. Diese unterstützen als Paten die Erzieher und Eltern unter anderem beim Aufstellen des Computers und Druckers, bei der Installation der "Schlaumäuse"-Lernsoftware oder initiieren gemeinsam mit den Kindern kleine Projekte. Daneben stehen sie den Kindergärten als Mentoren zur Verfügung. Eltern und Erzieher können sich mit ihren Fragen an die Paten wenden und sich beraten lassen.

1. Platz
Grundschule Bad Brambach

2. Platz
Kämpenschule


3. Platz
Grund- und Teil-Hauptschule Frauenaurach




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