Nintendo Switch wird mobil keinen auswechselbaren Akku mitbringen
Morgen in zwei Wochen wird der japanische Gaming-Konzern Nintendo alle noch fehlenden Details zu seiner nächsten Konsole Switch enthüllen. Im Vorfeld dieses Spezial-Events tauchen erwartungsgemäß immer neuere Details vorab auf. Das aktuellste Mehr-als-Gerücht betrifft die mobile Variante des Geräts und verrät, dass der Akku im Tablet-Modus nicht ausgetauscht werden kann.
Es ist ein auf den ersten Blick kleines Detail, wenn man darüber nachdenkt, dann offenbart es aber signifikante Folgen. Denn ein Antrag bzw. Dokument bei der Telekommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) verrät, dass Nintendo Switch im Unterwegsmodus - also im Wesentlichen als Tablet - keinen wechselbaren Akku bieten wird.
Das ist, wie Nutzer von mobilem Gaming sicherlich wissen, eine signifikante Einschränkung: Denn unterwegs ist gerade beim Spielen schnell die Batterie leer und ein Austauschakku wäre hier eine praktische Sache. Das weiß man zweifellos auch beim japanischen Hersteller.
Laut dem FCC-Antrag wird man dies beim Switch-Tablet aber eben nicht tun können, jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach. Denn Engadget merkt an, dass die FCC, die Telekommunikationsgeräte für den US-Markt absegnet, auch einen Prototypen erhalten haben könnte und theoretisch die Möglichkeit besteht, dass Nintendo das bis zum fertigen Produkt noch einmal ändert. Sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht.
Für Gamer, die viel unterwegs spielen, wird sich also die Frage stellen, wie sie die Laufzeit verlängern können. Das hängt von den Anschlüssen der mobilen Einheit ab und dazu liegen aktuell keine Informationen vor. Es ist deshalb nicht bekannt, ob man einfach einen USB-basierten externen Akku-Pack anhängen kann oder ob sich Nintendo für eine proprietäre Port-Lösung entschieden hat (und selbst Zusatzbatterien verkaufen will).
Das ist, wie Nutzer von mobilem Gaming sicherlich wissen, eine signifikante Einschränkung: Denn unterwegs ist gerade beim Spielen schnell die Batterie leer und ein Austauschakku wäre hier eine praktische Sache. Das weiß man zweifellos auch beim japanischen Hersteller.
"Wii U GamePad High-Capacity Battery"
Denn bei der noch aktuellen Konsole Wii U, die einen vergleichbaren Tablet-artigen Controller mitbringt, bot Nintendo selbst eine Möglichkeit an, den Akku verhältnismäßig unkompliziert wechseln zu können. Mit Hilfe der "High-Capacity Battery" (mit einer Kapazität von 2550 mAh) konnte man die Laufzeit um acht Stunden verlängern - die originale Batterie hielt zwischen drei und fünf Stunden.Laut dem FCC-Antrag wird man dies beim Switch-Tablet aber eben nicht tun können, jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach. Denn Engadget merkt an, dass die FCC, die Telekommunikationsgeräte für den US-Markt absegnet, auch einen Prototypen erhalten haben könnte und theoretisch die Möglichkeit besteht, dass Nintendo das bis zum fertigen Produkt noch einmal ändert. Sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht.
Für Gamer, die viel unterwegs spielen, wird sich also die Frage stellen, wie sie die Laufzeit verlängern können. Das hängt von den Anschlüssen der mobilen Einheit ab und dazu liegen aktuell keine Informationen vor. Es ist deshalb nicht bekannt, ob man einfach einen USB-basierten externen Akku-Pack anhängen kann oder ob sich Nintendo für eine proprietäre Port-Lösung entschieden hat (und selbst Zusatzbatterien verkaufen will).
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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