Samsung muss auch 2,8 Millionen Waschmaschinen zurückrufen
Bei Samsung läuft ab heute die nächste große Rückrufaktion an, die zumindest vom Transportvolumen größere Ansprüche stellt als beim Smartphone Galaxy Note 7: Bis zu 2,8 Millionen Waschmaschinen sollen in Nordamerika ausgetauscht werden, um Verletzungsrisiken zu vermeiden.
Vor einiger Zeit hatte die US-Verbraucherschutzbehörde bereits davor gewarnt, dass es bei jüngeren Top-Loader-Modellen des Unternehmens zu Problemen kommen kann. Diese gerieten bereits bei relativ normalen Aufgaben in starke Vibrationen und verursachten so nicht nur Schäden an sich selbst, sondern auch an umliegenden Kellerwänden.
Samsung räumte damals ein, dass es bei einzelnen Kunden zu Problemen gekommen sei und man die Sache untersuchen wolle. Die Prüfung ergab offenbar tatsächlich ein Konstruktionsproblem. Immerhin teilte das Unternehmen heute mit, dass man die fraglichen Modelle, die im Zeitraum zwischen März 2011 und heute produziert wurden, im Rahmen eines freiwilligen Rückrufs austauschen will.
Hierzulande können sich Käufer von Samsung-Waschmaschinen allerdings zurücklehnen. "Wir können bestätigen, dass die Sache Top-Loader, die außerhalb Nordamerikas verkauft wurden, nicht betrifft", teilte das Unternehmen mit. Die betroffenen Kunden können nun eines von zwei Angeboten wählen: Entweder Samsung schickt einen Mechaniker vorbei, der das Problem vor Ort lösen soll, oder man bekommt eine 150-Dollar-Gutschrift beim Kauf eines neuen Gerätes. Was dies letztlich kosten wird, ist bisher noch unklar.
Samsung räumte damals ein, dass es bei einzelnen Kunden zu Problemen gekommen sei und man die Sache untersuchen wolle. Die Prüfung ergab offenbar tatsächlich ein Konstruktionsproblem. Immerhin teilte das Unternehmen heute mit, dass man die fraglichen Modelle, die im Zeitraum zwischen März 2011 und heute produziert wurden, im Rahmen eines freiwilligen Rückrufs austauschen will.
Wackeln bis zum Kieferbruch
Laut Samsung würden die Geräte ungewöhnlich stark vibrieren, wodurch sich die obere Abdeckung lösen könne. Allerdings wird diese keineswegs nur locker. Die Verbraucherschutzbehörde hat bereits neun Fälle registriert, bei denen Nutzer von den stark wackelnden Produkten verletzt wurden - so gab es eine verletzte Schulter und sogar einen gebrochen Kiefer.Hierzulande können sich Käufer von Samsung-Waschmaschinen allerdings zurücklehnen. "Wir können bestätigen, dass die Sache Top-Loader, die außerhalb Nordamerikas verkauft wurden, nicht betrifft", teilte das Unternehmen mit. Die betroffenen Kunden können nun eines von zwei Angeboten wählen: Entweder Samsung schickt einen Mechaniker vorbei, der das Problem vor Ort lösen soll, oder man bekommt eine 150-Dollar-Gutschrift beim Kauf eines neuen Gerätes. Was dies letztlich kosten wird, ist bisher noch unklar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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