Samsung: Note 7 brennt die Gewinne der Mobile-Sparte nieder
Die Akkus des Galaxy Note 7 haben nicht nur die Smartphones selbst, sondern auch das Ergebnis der Mobilfunksparte von Samsung Electronics abbrennen lassen. Von den satten Erträgen der Vergangenheit ist nach dem Totalausfall des aktuellen Spitzenmodells fast nicht mehr übrig.
Vor einem Jahr konnte die Smartphone-Abteilung für den gleichen Berichtszeitraum noch einen operativen Gewinn von 2,1 Milliarden Dollar ausweisen und machte das Management des Konzerns so über die Maßen glücklich. Nach den enormen Kosten, die die Rückrufaktion und die Produkteinstellung des Note 7 verursachte, blieben davon nun nur noch schmale 87,9 Millionen Dollar übrig.
Das Management sprach im Zuge der Vorstellung der aktuellen Quartalsbilanzen davon, bereits im angelaufenen Jahresviertel wieder auf das Vorjahresniveau zurückkehren zu wollen. Allerdings sollte man hier vorsichtig sein. Denn es sind noch nicht alle Folgen des Note 7-Debakels beseitigt und ein aktuelles Flaggschiff mit entsprechend hoher Marge kommt erst im März wieder in den Handel. Bis dahin wird sich Samsung wohl vor allem mit der starken Mittelklasse-Konkurrenz aus China auseinanderzusetzen haben.
Am Hungertuch nagen die Südkoreaner aber trotz des Problems keineswegs - denn sowohl bei der Unterhaltungselektronik als auch der Chipproduktion laufen die Geschäfte glänzend. Der Konzern brachte es so trotzdem auf einen Nettogewinn von rund 4 Milliarden Dollar.
Das Management sprach im Zuge der Vorstellung der aktuellen Quartalsbilanzen davon, bereits im angelaufenen Jahresviertel wieder auf das Vorjahresniveau zurückkehren zu wollen. Allerdings sollte man hier vorsichtig sein. Denn es sind noch nicht alle Folgen des Note 7-Debakels beseitigt und ein aktuelles Flaggschiff mit entsprechend hoher Marge kommt erst im März wieder in den Handel. Bis dahin wird sich Samsung wohl vor allem mit der starken Mittelklasse-Konkurrenz aus China auseinanderzusetzen haben.
Großes Fragezeichen über der Prognose
Ein Problem sind dabei nicht nur die Wettbewerber selbst, sondern auch der Schaden, den das Image Samsungs als Qualitätshersteller genommen hat. Hier wird erst die Zukunft zeigen, wie sich dieser konkret auswirken wird. Die Rating-Agenturen, deren Veröffentlichungen als längerfristige Anlage-Tipps gelten, mahnen daher zur Vorsicht. Auf der anderen Seite, so hieß es aber auch, könnten sich Samsung-Aktien als aktuell deutlich unterbewertet herausstellen und schon mit einem sich gut verkaufenden Galaxy S8 wieder in ordentliche Höhen schießen.Am Hungertuch nagen die Südkoreaner aber trotz des Problems keineswegs - denn sowohl bei der Unterhaltungselektronik als auch der Chipproduktion laufen die Geschäfte glänzend. Der Konzern brachte es so trotzdem auf einen Nettogewinn von rund 4 Milliarden Dollar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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