Museum of Modern Art adelt Ur-Emojis zu großer Gegenwarts-Kunst
Das Museum of Modern Art adelt jetzt einen der wichtigsten Bestandteile der Internet-Kultur: Die erste Sammlung von Emojis wird zukünftig neben Werken von Künstlern wie Vincent van Gogh oder Pablo Picasso in New York als bedeutendes Werk der jüngeren Kunstgeschichte präsentiert.
Kurita erster Emoji-Satz
Der erste Satz der kleinen Grafiken, die heute faktisch zur Alltags-Kommunikation der meisten Nutzer gehören, wurde vom Japaner Shigetaka Kurita geschaffen. Dieser arbeitete damals beim japanischen Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo und erhielt dort die Aufgabe, eine Reihe von Piktogrammen zu entwickeln, um die zunehmende Kommunikation der Nutzer über Textnachrichten zu erleichtern.
Kurita entwarf daraufhin 176 verschiedene Bildchen mit jeweils einer Größe von 12 x 12 Pixeln. Diese reichten von den Sternzeichen über Tiere, einen offenen und einen geschlossenen Regenschirm bis hin zu fünf Mond-Phasen. Der Designer nannte diese Bildchen schließlich Emojis und im Jahr 1999 wurden sie den Kunden des Unternehmens zur Verfügung gestellt. Von da an dauerte es nicht lange, bis sie ihren Siegeszug durchs Netz antraten und die bis dahin geläufigen Smileys in vielen Bereichen ersetzten.
Für das renommierte Kunstmuseum war die Entscheidung, die Emojis in die Sammlung aufzunehmen, diesmal nur an deren kunsthistorische Bedeutung gebunden. NTT DoCoMo, das noch immer die Rechte am ursprünglichen Satz hält, stellte sie für die Ausstellung natürlich kostenlos zur Verfügung. Bevor die Bilder zukünftig in die allgemeine Sammlung des MoMA überführt werden, sollen sie von Dezember bis März erst einmal direkt im Eingangsbereich den Besuchern präsentiert werden.
Kurita erster Emoji-Satz
Der erste Satz der kleinen Grafiken, die heute faktisch zur Alltags-Kommunikation der meisten Nutzer gehören, wurde vom Japaner Shigetaka Kurita geschaffen. Dieser arbeitete damals beim japanischen Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo und erhielt dort die Aufgabe, eine Reihe von Piktogrammen zu entwickeln, um die zunehmende Kommunikation der Nutzer über Textnachrichten zu erleichtern.
Kurita entwarf daraufhin 176 verschiedene Bildchen mit jeweils einer Größe von 12 x 12 Pixeln. Diese reichten von den Sternzeichen über Tiere, einen offenen und einen geschlossenen Regenschirm bis hin zu fünf Mond-Phasen. Der Designer nannte diese Bildchen schließlich Emojis und im Jahr 1999 wurden sie den Kunden des Unternehmens zur Verfügung gestellt. Von da an dauerte es nicht lange, bis sie ihren Siegeszug durchs Netz antraten und die bis dahin geläufigen Smileys in vielen Bereichen ersetzten.
Zurück bis ins Alte Ägypten
Der MoMA-Kurator Paul Galloway würdigte Kuritas Piktogramme als Meisterstücke des Designs und als Samen für das explosive Wachstum einer neuen Bildsprache. Die Emojis würden an die uralte Tradition der Kommunikation über Bilder anknüpfen. Seitens des MoMA zog man sogar Parallelen zu den bekannten Hieroglyphen des Alten Ägyptens. "Es gibt nichts moderneres als solche zeitlosen Konzepte", führte die MoMA-Kuratorin Paola Antonelli aus.Für das renommierte Kunstmuseum war die Entscheidung, die Emojis in die Sammlung aufzunehmen, diesmal nur an deren kunsthistorische Bedeutung gebunden. NTT DoCoMo, das noch immer die Rechte am ursprünglichen Satz hält, stellte sie für die Ausstellung natürlich kostenlos zur Verfügung. Bevor die Bilder zukünftig in die allgemeine Sammlung des MoMA überführt werden, sollen sie von Dezember bis März erst einmal direkt im Eingangsbereich den Besuchern präsentiert werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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