Das war's: Blackberry baut seine Smartphones nicht mehr selbst
Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry entwickelt und baut seine Hardware-Produkte künftig nicht mehr selbst. Stattdessen sollen Partner Geräte mit der auf möglichst hohe Sicherheit optimierten Android-Variante des Unternehmens auf den Markt bringen - Smartphones mit dem Markennamen "Blackberry" wird es aber wohl weiterhin geben.
Dass Blackberry sich allmählich von der Entwicklung eigener Hardware verabschiedet, zeigten eigentlich schon die jüngst eingeführten Produkte. Waren das Blackberry Passport und das Blackberry Priv noch Eigenentwicklungen, handelt es sich beim bereits erhältlichen Blackberry DTEK50 und dem in Kürze erwarteten Blackberry DTEK60 eigentlich um Geräte des chinesischen Herstellers TCL/Alcatel, die Blackberrys Software und das Firmenlogo der Kanadier tragen.
In seinem jüngsten Quartalsbericht versteckt Blackberry nun die Nachricht, dass es künftig nur noch derartige Produkte geben soll. Man wolle die interne Entwicklung von Hardware vollständig einstellen und diese Funktion an externe Partner auslagern, heißt es da. Noch ist aber von einem "Plan" die Rede, so dass Hoffnung besteht, dass noch einmal ein oder zwei letzte Eigenentwicklungen auf den Markt kommen. Unter anderem wird seit einiger Zeit mit dem Blackberry "Mercury" ein Smartphone-Modell mit Android und Hardware-Tastatur erwartet.
Die veränderte Strategie von Blackberry sieht nun vor, sich voll auf die Software-Entwicklung zu konzentrieren, wobei Sicherheit und Anwendungen im Mittelpunkt stehen sollen. Durch den Verzicht auf eine eigene Hardware-Abteilung erhofft sich Firmenchef John Chen nach eigenen Angaben Einsparungen und eine größere finanzielle Effizienz, die helfen soll, das Unternehmen nach einer langen Durststrecke erfolgreich wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.
Der Quartalsbericht zeichnet unterdessen weiterhin ein schwieriges Bild. Der Verlust belief sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres demnach auf 372 Millionen Dollar, während man einen Umsatz von nur 334 Millionen Dollar erzielte. Unter Berücksichtigung einiger finanzieller Details soll Blackberry inzwischen jedoch wieder praktisch kostendeckend und somit ohne weitere Verluste arbeiten. Durch die Gewinnung neuer Kunden sei es gelungen, den Umsatz zuletzt stark zu steigern, wobei der Verzicht auf die Entwicklung eigener Hardware künftig auch dazu beitragen soll, dass es weiter aufwärts geht.
In seinem jüngsten Quartalsbericht versteckt Blackberry nun die Nachricht, dass es künftig nur noch derartige Produkte geben soll. Man wolle die interne Entwicklung von Hardware vollständig einstellen und diese Funktion an externe Partner auslagern, heißt es da. Noch ist aber von einem "Plan" die Rede, so dass Hoffnung besteht, dass noch einmal ein oder zwei letzte Eigenentwicklungen auf den Markt kommen. Unter anderem wird seit einiger Zeit mit dem Blackberry "Mercury" ein Smartphone-Modell mit Android und Hardware-Tastatur erwartet.
Die veränderte Strategie von Blackberry sieht nun vor, sich voll auf die Software-Entwicklung zu konzentrieren, wobei Sicherheit und Anwendungen im Mittelpunkt stehen sollen. Durch den Verzicht auf eine eigene Hardware-Abteilung erhofft sich Firmenchef John Chen nach eigenen Angaben Einsparungen und eine größere finanzielle Effizienz, die helfen soll, das Unternehmen nach einer langen Durststrecke erfolgreich wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.
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