O2 Free: Neue Tarife erlauben 'bis zu' 1 MBit/s trotz Drosselung
Die deutsche Tochter des spanischen Mobilfunkgiganten Telefonica sorgt mit der Einführung der "O2 Free" Tarife für eine kleine Überraschung - ab 5. Oktober sollen Kunden, die sich für einen der Free-Tarife entscheiden und somit mindestens 24,99 Euro Grundgebühr zahlen, auch dann mit einem Megabit pro Sekunde weitersurfen können, wenn sie ihr Inklusivvolumen bereits verbraucht haben.
Wie Telefonica über sein Unternehmensblog mitteilte, führt man ab dem 5. Oktober 2016 mit O2 Free eine neue Reihe von Tarifen ein, mit denen auch eine neue Regelung bezüglich der Drosselung nach Verbrauch des beim jeweiligen Tarif enthaltenen Inklusivvolumens Einzug hält. Diese sieht vor, dass die Kunden auch dann mit "bis zu 1 MBit/s unendlich weitersurfen" können, wenn sie ihr Datenvolumen eigentlich aufgebraucht haben.
Das sind die neuen O2 Free Tarife (Fußnoten beachten)
Die Formulierung "Bis zu" lässt natürlich zunächst aufhorchen, doch O2 verspricht in den Fußnoten seiner neuen Tarife, dass "bis zu 1000 KBit/s" bzw. "im Durchschnitt 994 KBit/s" im Downstream möglich sind, wobei der Durchschnitt beim Upstream bei "945 KBit/s" liegen soll. Damit wäre man also noch immer in der Lage, mobil auf das Internet zuzugreifen, muss aber auf HD-Inhalte oder andere Anwendungen verzichten, die mehr Geschwindigkeit benötigen.
Gegenüber der aktuellen Regelung stellt die Einführung der 1-MBit-Regelung eine erhebliche Verbesserung dar, erfolgte doch bisher eine Drosselung auf nur noch 56 Kilobit pro Sekunde - womit die mobile Verbindung praktisch unbrauchbar wird. Inwiefern die versprochenen "bis zu 1 MBit/s" letztlich auch tatsächlich zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten. Erst im Februar hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen ein Urteil erstritten, das die bisherige Drosselungspraxis beim inzwischen von O2 übernommenen Anbieter E-Plus für rechtswidrig erklärte.
Die neuen O2 Free Tarife sind unterdessen auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. So fallen mindestens 24,99 Euro Grundgebühr an, wobei dann Gespräche und SMS in alle deutschen Netze kostenlos sind, der Kunde eine Extra-Festnetznummer bekommt und auch in vielen europäischen Ländern kostenlos telefonieren und bis zu einer Grenze von einem Gigabyte mit voller Geschwindigkeit (21,6 MBit/s) im Internet surfen kann. Allerdings gibt es auch eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 29,99 Euro.
In allen Tarifvarianten von O2 Free ist übrigens die Option "LTE Max." enthalten, dank der bis zu 225 MBit/s im Downstream und maximal 50 MBit/s im Upstream erreicht werden. Dass die Realität anders aussieht, machen die von O2 genannten Durchschnittswerte im LTE-Netz deutlich: 13 MBit/s im Downstream, 8,6 MBit/s im Upstream, so die offizielle Angabe. Wer sich für die O2 Free Tarife interessiert, aber noch einen der bestehenden O2 Blue All-In Tarife nutzt, kann für fünf Euro pro Monat die Free-Option dazubuchen.
Das sind die neuen O2 Free Tarife (Fußnoten beachten)
Die Formulierung "Bis zu" lässt natürlich zunächst aufhorchen, doch O2 verspricht in den Fußnoten seiner neuen Tarife, dass "bis zu 1000 KBit/s" bzw. "im Durchschnitt 994 KBit/s" im Downstream möglich sind, wobei der Durchschnitt beim Upstream bei "945 KBit/s" liegen soll. Damit wäre man also noch immer in der Lage, mobil auf das Internet zuzugreifen, muss aber auf HD-Inhalte oder andere Anwendungen verzichten, die mehr Geschwindigkeit benötigen.
Gegenüber der aktuellen Regelung stellt die Einführung der 1-MBit-Regelung eine erhebliche Verbesserung dar, erfolgte doch bisher eine Drosselung auf nur noch 56 Kilobit pro Sekunde - womit die mobile Verbindung praktisch unbrauchbar wird. Inwiefern die versprochenen "bis zu 1 MBit/s" letztlich auch tatsächlich zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten. Erst im Februar hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen ein Urteil erstritten, das die bisherige Drosselungspraxis beim inzwischen von O2 übernommenen Anbieter E-Plus für rechtswidrig erklärte.
Die neuen O2 Free Tarife sind unterdessen auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. So fallen mindestens 24,99 Euro Grundgebühr an, wobei dann Gespräche und SMS in alle deutschen Netze kostenlos sind, der Kunde eine Extra-Festnetznummer bekommt und auch in vielen europäischen Ländern kostenlos telefonieren und bis zu einer Grenze von einem Gigabyte mit voller Geschwindigkeit (21,6 MBit/s) im Internet surfen kann. Allerdings gibt es auch eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 29,99 Euro.
In allen Tarifvarianten von O2 Free ist übrigens die Option "LTE Max." enthalten, dank der bis zu 225 MBit/s im Downstream und maximal 50 MBit/s im Upstream erreicht werden. Dass die Realität anders aussieht, machen die von O2 genannten Durchschnittswerte im LTE-Netz deutlich: 13 MBit/s im Downstream, 8,6 MBit/s im Upstream, so die offizielle Angabe. Wer sich für die O2 Free Tarife interessiert, aber noch einen der bestehenden O2 Blue All-In Tarife nutzt, kann für fünf Euro pro Monat die Free-Option dazubuchen.
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