"Community Build" von OxygenOS 3.5:
Viel Neues für das OnePlus 3

OnePlus hat für sein aktuelles Topmodell, das OnePlus 3, eine neue Firmware-Version veröffentlicht. OxygenOS 3.5 ist allerdings zunächst ein so genannter "Community Build", es ist eine Art weit fortgeschrittene Betaversion. Der Hersteller erhofft sich dadurch Feedback, erst danach soll ein "Over the Air"-Update für alle anderen verteilt werden.
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OnePlus
Das OnePlus 3 ist dank eines hervorragenden Preis/Leistungs-Verhältnisses auch im deutschsprachigen Raum überaus populär. Und auch wenn sich das chinesische Startup in vielerlei Hinsicht schon verbessert hat, gibt es immer wieder Bereiche, bei denen man mit Kritik konfrontiert ist. Dazu gehört auch die Software, wo man bisher nicht für allzu schnelle und besonders stabile Umsetzungen bekannt war. Doch man will es besser machen, dabei sollen auch die Community Builds helfen.

Aktuell hat man OxygenOS 3.5 auf diese Weise veröffentlicht und im Forum vorgestellt, diese Version basiert nach wie vor auf Marshmallow und nicht auf dem diese Woche freigegebenen Android 7.0 mit dem Codenamen Nougat. Dazu benötigt man die von OnePlus zur Verfügung gestellte Datei, diese wird dann per ADB Sideload auf das Gerät gespielt. Eine kurze Anleitung ist auf der Download-Seite zu finden, wie immer in solchen Fällen ist ein Backup der Daten auf dem Smartphone stark zu empfehlen.


Das ist neu

Diese Community-Version bringt auch zahlreiche neue Features und Optimierungen mit sich, darunter Verbesserungen der Benutzeroberfläche. Ebenfalls überarbeitet wurden die OnePlus-eigenen Apps, darunter die Uhr, Wetter und der Datei-Manager. Eigens erwähnt wird eine verbesserte Kamera-Software, was genau gemacht wurde hingegen nicht. Schließlich gibt man "robustere Einstellungen und Anpassungsfunktionen" an.

Doch es gibt auch einige bekannte Fehler, darunter dass in einigen Apps derzeit nur Englisch als Sprache zur Verfügung steht. Es gibt auch einige Performance- und UI-Probleme (letzteres aber wohl nur bei individuellen Themes), außerdem steht der UI-Tuner nicht zur Verfügung, Fingerabdrücke müssen, wenn man diese Methode verwendet, neu erfasst werden.
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