Intel: Broxton-Atoms sind nun doch da - mit satter Grafik-Power
Als Intel einen guten Teil seiner Entwicklungslinien für mobile Endgeräte im Frühjahr einstellte, war auch vom Aus der Atom-Chips die Rede, die unter dem Codenamen Broxton entwickelt wurden. Doch nun stellte das Unternehmen diese auf seiner Entwicklerkonferenz IDF offiziell vor.
Während die ersten Atoms vor längerer Zeit noch in erster Linie für den Einsatz in billigen Netbook gedacht waren, hat sich dies längst geändert. So sind die neuen Broxton-Prozessoren darauf ausgelegt, in einer ganzen Bandbreite von Geräten verwendet zu werden. Unter den Typenbezeichnungen Atom T5500 und 5700 werden sie für die Nutzung in Robotern, Drohnen, Wearables und Smart Home-Systemen angeboten.
Intel will die neuen Atoms aber auch an die Hersteller von Virtual Reality- und Augmented Reality-Systemen vermarkten. Hier kann der integrierte Chip für das Decoding und Encoding von 4K-Videoinhalten zum Tragen kommen. Zu den Beispielanwendungen, die Intel auf dem IDF konkret zeigte, gehörten so beispielsweise Datenbrillen und ein Motoradhelm, bei dem Daten an die Sichtscheibe projiziert werden.
Die Recheneinheiten der neuen Atoms selbst beruhen auf der Goldmont-Architektur, die auch in den kommenden Celeron- und Pentium-Prozessoren zum Einsatz kommen wird, die Intel derzeit unter dem Codenamen Apollo Lake entwickelt. Zur Seite stehen den CPU-Cores dabei integrierte Grafikeinheiten des Gen9-Typs, die sonst eigentlich eher in den aktuellen Skylake-Chips zu finden sind. Dadurch ist es hier möglich, mit einem Atom-Prozessor bis zu drei 4K-Displays mit 60 Hertz über DisplayPort oder HDMI anzusteuern.
Intel will die neuen Atoms aber auch an die Hersteller von Virtual Reality- und Augmented Reality-Systemen vermarkten. Hier kann der integrierte Chip für das Decoding und Encoding von 4K-Videoinhalten zum Tragen kommen. Zu den Beispielanwendungen, die Intel auf dem IDF konkret zeigte, gehörten so beispielsweise Datenbrillen und ein Motoradhelm, bei dem Daten an die Sichtscheibe projiziert werden.
Skylake-Grafik inside
Hier hat man es letztlich aber erst einmal noch mit Nischenanwendungen zu tun, für die die Produktion einer ganzen Prozessor-Serie wohl kaum rentabel wäre. Daher strebt man es bei Intel auch an, die CPUs an Produzenten von Storage- und Medien-Servern zu vermarkten.Die Recheneinheiten der neuen Atoms selbst beruhen auf der Goldmont-Architektur, die auch in den kommenden Celeron- und Pentium-Prozessoren zum Einsatz kommen wird, die Intel derzeit unter dem Codenamen Apollo Lake entwickelt. Zur Seite stehen den CPU-Cores dabei integrierte Grafikeinheiten des Gen9-Typs, die sonst eigentlich eher in den aktuellen Skylake-Chips zu finden sind. Dadurch ist es hier möglich, mit einem Atom-Prozessor bis zu drei 4K-Displays mit 60 Hertz über DisplayPort oder HDMI anzusteuern.
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