"Wir sind zurück!":
AMD lässt Zen gegen Intel Core i7 antreten
Zumindest zeitlich passte es diesmal ganz gut: Während Intel gerade seine Entwickler-Konferenz IDF abfeiert, lud der kleine Konkurrent AMD am gestrigen Abend zu einer praktischen Vorführung des kommenden Zen-Prozessors. Man wollte belegen: Wir können so schnell sein wie Intel.
Außer laute Ankündigungen war von den neuen Zens bisher nicht viel zu sehen. Das Unternehmen hielt zwar immer daran fest, dass man mit den Chips wieder ganz vorn mitspielen könne - geglaubt haben das viele aber inzwischen nicht mehr. Hintenrum verbreiteten sich immer wieder auch Gerüchte, dass die Performance eher mit Intels Haswell-Architektur - die immerhin mehr als zwei Jahre auf dem Buckel hat - vergleichbar sei.
Bevor nun aber bis zum Verkaufsstart immer mehr schlechte Stimmung verbreitet wird, setzte man zur Demonstration an, berichtete die PC World. Auf einer Pressevorführung ließ man einen bereits produzierten Zen mit Summit Ridge-Architektur gegen einen aktuellen Core i7-6900K von Intel antreten. Die Aufgabe beider Chips bestand aus Blender-Berechnungen unter vergleichbaren Bedingungen.
Das bedeutete unter anderem, dass beide CPUs auf 3 Gigahertz heruntergetaktet wurden. Das bietet einen besseren Vergleich der eigentlichen Leistung der Architektur und ermöglichte es AMD auch zu verheimlichen, mit welcher Taktung der Chip letztlich auf den Markt kommen wird. Am Ende hatte Zen die Nase etwas vorn - was natürlich zu erwarten war, wenn das gesamte Setting unter der Kontrolle des Herstellers steht.
Trotzdem ist das Ergebnis nicht zu verachten. Denn AMD konnte zumindest belegen, dass man nicht komplett abgeschlagen ist und immer noch Prozessoren entwickeln kann, die es mit Intels Spitzenprodukten zumindest halbwegs aufnehmen können. Doch auch beim Konkurrenten bleibt die Zeit ja nicht stehen und da die ersten Zens für Desktop-Systeme erst zum Anfang des kommenden Jahres in größeren Mengen ausgeliefert werden, kann man noch nicht davon sprechen, dass AMD wieder voll im Rennen ist.
"Wir sind zurück!", stellte AMDs Technikchef Mark Papermaster trotzdem fest. Und fügte hinzu, dass er das ja schon vor einem Jahr allen mitgeteilt habe - auch wenn ihm nur wenige glaubten. Laut Papermaster könne man außerdem mit noch mehr rechnen. Das Entwickler-Team ruhe sich keineswegs auf dem jetzt gezeigten Zen aus, sondern arbeite schon intensiv an der nächsten Generation.
Bevor nun aber bis zum Verkaufsstart immer mehr schlechte Stimmung verbreitet wird, setzte man zur Demonstration an, berichtete die PC World. Auf einer Pressevorführung ließ man einen bereits produzierten Zen mit Summit Ridge-Architektur gegen einen aktuellen Core i7-6900K von Intel antreten. Die Aufgabe beider Chips bestand aus Blender-Berechnungen unter vergleichbaren Bedingungen.
Das bedeutete unter anderem, dass beide CPUs auf 3 Gigahertz heruntergetaktet wurden. Das bietet einen besseren Vergleich der eigentlichen Leistung der Architektur und ermöglichte es AMD auch zu verheimlichen, mit welcher Taktung der Chip letztlich auf den Markt kommen wird. Am Ende hatte Zen die Nase etwas vorn - was natürlich zu erwarten war, wenn das gesamte Setting unter der Kontrolle des Herstellers steht.
Trotzdem ist das Ergebnis nicht zu verachten. Denn AMD konnte zumindest belegen, dass man nicht komplett abgeschlagen ist und immer noch Prozessoren entwickeln kann, die es mit Intels Spitzenprodukten zumindest halbwegs aufnehmen können. Doch auch beim Konkurrenten bleibt die Zeit ja nicht stehen und da die ersten Zens für Desktop-Systeme erst zum Anfang des kommenden Jahres in größeren Mengen ausgeliefert werden, kann man noch nicht davon sprechen, dass AMD wieder voll im Rennen ist.
"Wir sind zurück!", stellte AMDs Technikchef Mark Papermaster trotzdem fest. Und fügte hinzu, dass er das ja schon vor einem Jahr allen mitgeteilt habe - auch wenn ihm nur wenige glaubten. Laut Papermaster könne man außerdem mit noch mehr rechnen. Das Entwickler-Team ruhe sich keineswegs auf dem jetzt gezeigten Zen aus, sondern arbeite schon intensiv an der nächsten Generation.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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