Intel startet neue Atom-CPU mit 16 Kernen und Xeon-Features
Die Marke "Intel Atom" wird vor allem mit leistungsschwachen Netbooks und dem gescheiterten Versuch, im Smartphone-Markt Fuß zu fassen, in Verbindung gebracht. Jetzt hat Intel mit dem Atom C3000 allerdings einen Prozessor vorgestellt, der einen komplett neuen Weg beschreitet.
Bei der CPU handelt es sich um den komplexesten Atom-Chip, den Intel jemals produziert hat. In seinem Inneren arbeiten ganze 16 Kerne. Weiterhin haben die Entwickler beim weltgrößten Halbleiter-Konzern auch diverse Features in die Hardware eingegossen, die man von der auf Server ausgerichteten Xeon-Serie kennt. Dazu gehören die Unterstützung von Netzwerk-Funktionen, Virtualisierung und Fehlerkorrekturen.
Gedacht ist der Atom C3000 für den Einsatz in Networking- und Storage-Systemen. In diesen muss der Prozessor eine Vielzahl von relativ trivialen Operationen abarbeiten. Es geht also weniger darum, komplizierte Berechnungen durchzuführen, als eine Menge kleinerer Operationen zu bewältigen. Dafür sind viele Prozessorkerne gut geeignet, die selbst nicht besonders leistungsfähig sein müssen - ein Atom mit 16 Cores ist hier also eine recht gute Idee.
Wie Intel mitteilte, werden Testmuster des Atom C3000 bereits an verschiedene Hardware-Hersteller ausgeliefert. In Mengen soll der neue Prozessor dann im Laufe des zweiten Halbjahres zur Verfügung stehen. Parallel zum Versand der ersten Samples wurden Entwicklern auch Tools zur Verfügung gestellt, mit denen die Firmware von Netzwerk- und Storage-Systemen gezielt an die CPU angepasst werden kann.
Gedacht ist der Atom C3000 für den Einsatz in Networking- und Storage-Systemen. In diesen muss der Prozessor eine Vielzahl von relativ trivialen Operationen abarbeiten. Es geht also weniger darum, komplizierte Berechnungen durchzuführen, als eine Menge kleinerer Operationen zu bewältigen. Dafür sind viele Prozessorkerne gut geeignet, die selbst nicht besonders leistungsfähig sein müssen - ein Atom mit 16 Cores ist hier also eine recht gute Idee.
RAS-Features inside
Insbesondere im Enterprise-Bereich und in Datenzentren werden jedoch noch weit mehr Anforderungen an die Technik gesetzt. Daher ist es zwar ziemlich überraschend, aber auch nachvollziehbar, dass Intel seinen neuesten Atom mit RAS-Features (Reliability, Availability, Serviceability) ausstattet. Diese sorgen beispielsweise dafür, dass Fehler durch den Prozessor selbst ausgeglichen werden und der laufende Code im Zweifelsfall nicht einfach abstürzt. RAS ist eigentlich ein recht exklusives Feature der Xeon-Prozessoren.Wie Intel mitteilte, werden Testmuster des Atom C3000 bereits an verschiedene Hardware-Hersteller ausgeliefert. In Mengen soll der neue Prozessor dann im Laufe des zweiten Halbjahres zur Verfügung stehen. Parallel zum Versand der ersten Samples wurden Entwicklern auch Tools zur Verfügung gestellt, mit denen die Firmware von Netzwerk- und Storage-Systemen gezielt an die CPU angepasst werden kann.
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