Neue Belege für Lumia-Absturz:
Nur 1,2 Mio. in drei Monaten verkauft
Dass Microsofts Smartphone-Verkäufe immer weiter zurückgehen, dürfte wohl kaum jemanden überraschen. Jetzt sind neue Angaben aufgetaucht, die nahelegen, dass jüngst noch viel weniger Geräte aus der Lumia-Serie abgesetzt werden konnten, als man vielleicht vermuten würde.
MSPowerUser stieß in einem kürzlich bei der US-Börsenaufsicht vorgelegten Dokument von Microsoft, in dem der Konzern über die Entlassung von weiteren fast 3000 Mitarbeitern informiert, auf einige konkrete Angaben zu aktuellen Smartphone-Verkäufen. Die Daten beziehen sich auf das letzte Quartal von Microsofts Geschäftsjahr 2016, das am 30. Juni endete.
Demnach verkaufte Microsoft im gesamten Geschäftsjahr 2016 nur 13,8 Millionen Lumia-Smartphones und 75,5 Millionen andere Mobiltelefone. Auf Basis dieser Verkaufszahlen erwähnt die Mitteilung an die Börsenaufsicht, dass der Umsatz aus dem Verkauf von Mobiltelefonen aller Art um 4,2 Milliarden Dollar beziehungsweise 56 Prozent gesunken ist.
Siehe auch: Senf dazu: Nokia - Der finnische Patient und das lange Lumia-Koma
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rückgang bei den reinen Verkaufszahlen enorm. So hatte Microsoft im Gesamtjahr 2015 immerhin noch 36,8 Millionen Lumias und 126,8 Millionen andere Geräte absetzen können. Die Lumia-Verkäufe sind also um mehr als 72 Prozent gesunken, während die Verkäufe normaler Mobiltelefone gut 40 Prozent zurückgingen.
Aus den Daten lässt sich auch die Zahl der im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2016 verkauften Lumia-Geräte ableiten, da zu früheren Quartalen ähnliche Angaben vorliegen. Letztlich gingen in der Zeit von April bis Juni 2016 demnach nur 1,22 Millionen Lumia-Smartphones über die Ladentheken, was einem Rückgang um mehr als 85 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Die neuen Zahlen legen nahe, dass Microsoft mit seiner Entscheidung zu einer Neuausrichtung des Geschäfts mit Mobilgeräten durchaus im Aufwind war, was die Lumia-Verkäufe angeht. Seitdem ist die Zahl der verkauften Geräte jedoch extrem eingebrochen, da die Redmonder diesen Bereich im Grunde entgegen aller anderslautenden Beteuerungen effektiv aufgegeben haben.
Demnach verkaufte Microsoft im gesamten Geschäftsjahr 2016 nur 13,8 Millionen Lumia-Smartphones und 75,5 Millionen andere Mobiltelefone. Auf Basis dieser Verkaufszahlen erwähnt die Mitteilung an die Börsenaufsicht, dass der Umsatz aus dem Verkauf von Mobiltelefonen aller Art um 4,2 Milliarden Dollar beziehungsweise 56 Prozent gesunken ist.
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Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rückgang bei den reinen Verkaufszahlen enorm. So hatte Microsoft im Gesamtjahr 2015 immerhin noch 36,8 Millionen Lumias und 126,8 Millionen andere Geräte absetzen können. Die Lumia-Verkäufe sind also um mehr als 72 Prozent gesunken, während die Verkäufe normaler Mobiltelefone gut 40 Prozent zurückgingen.
Aus den Daten lässt sich auch die Zahl der im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2016 verkauften Lumia-Geräte ableiten, da zu früheren Quartalen ähnliche Angaben vorliegen. Letztlich gingen in der Zeit von April bis Juni 2016 demnach nur 1,22 Millionen Lumia-Smartphones über die Ladentheken, was einem Rückgang um mehr als 85 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Die neuen Zahlen legen nahe, dass Microsoft mit seiner Entscheidung zu einer Neuausrichtung des Geschäfts mit Mobilgeräten durchaus im Aufwind war, was die Lumia-Verkäufe angeht. Seitdem ist die Zahl der verkauften Geräte jedoch extrem eingebrochen, da die Redmonder diesen Bereich im Grunde entgegen aller anderslautenden Beteuerungen effektiv aufgegeben haben.
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