FBI verbessert nun selbst das teuer bezahlte iPhone-Entsperrungs-Tool
Das FBI lässt nicht locker: Nun arbeitet die US-Bundespolizei mit Hilfe des kürzlich für satte 1,3 Millionen US-Dollar eingekauften Entsperrungs-Tools für ein iPhone 5c dran, die Software so zu modifizieren, dass sie künftig universeller, also für weitere Modelle und iOS-Versionen, einsetzbar wird.
Denn - das machte der FBI-Chef James Comey jetzt in einem extra anberaumten Pressetermin deutlich - der "Ermittlungsbedarf" ist hoch, sprich die Behörden suchen ganz allgemein derzeit händeringend nach Möglichkeiten, auf verschlüsselte Smartphone-Daten zugreifen zu können. Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun berichtet, soll dabei die Quote der iPhones, die durch das FBI entsperrt werden konnten, schon jetzt relativ hoch sein: Nur 500 von 4.000 Geräten seit vergangenen Oktober konnten von der Bundespolizei nicht eingesehen werden.
Siehe auch: Außer Spesen nix gewesen: FBI findet nichts auf "Terror-iPhone"
Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, ist noch vollkommen ungewiss, das FBI will aber nichts unversucht lassen. Mit der Erhöhung des Drucks auf Apple zur Kooperation waren die Behörden nicht weitergekommen und hatten stattdessen nur einen großen Medienrummel losgetreten.
Für FBI-Chef Comey selbst ist der Druck, die Geräte einsehen zu können, ebenfalls ungebrochen hoch. Wie Comey sagt, sind die Behörden ansonsten im Kampf gegen terroristische Gruppierungen wie Sympathisanten des Islamischen Staat machtlos, was Aufklärung und Überwachung im Vorfeld und nach Straftaten betreffe.
Mehr dazu: iPhone-Hack hat das FBI mindestens 1,3 Millionen Dollar gekostet
Nun wird modifiziert
Bei den 500 Geräten soll es sich den Angaben zufolge nach nicht um die Baureihe iPhone 5 gehandelt haben, für deren Entschlüsselung sich das FBI eine Software eingekauft hatte. Um diese 500 Smartphones nun auch für die Ermittlungen zu nutzen, hat das FBI nun laut Bericht die eigenen Software-Experten darangesetzt, das Tool so zu erweitern, dass weitere iPhone-Modelle sowie weitere iOS-Versionen geknackt werden können.Siehe auch: Außer Spesen nix gewesen: FBI findet nichts auf "Terror-iPhone"
Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, ist noch vollkommen ungewiss, das FBI will aber nichts unversucht lassen. Mit der Erhöhung des Drucks auf Apple zur Kooperation waren die Behörden nicht weitergekommen und hatten stattdessen nur einen großen Medienrummel losgetreten.
Für FBI-Chef Comey selbst ist der Druck, die Geräte einsehen zu können, ebenfalls ungebrochen hoch. Wie Comey sagt, sind die Behörden ansonsten im Kampf gegen terroristische Gruppierungen wie Sympathisanten des Islamischen Staat machtlos, was Aufklärung und Überwachung im Vorfeld und nach Straftaten betreffe.
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