Apple will angeblich weg vom 2-Jahre-Rhythmus für Major-iPhone-Update
Bei Apple hat man sich beim iPhone bislang an einen Produktzyklus von zwei Jahren gehalten: alle zwei Jahre stellte man in Cupertino ein grundlegend überarbeitetes Gerät mit neuem Design und Funktionen vor, die sich stark von der vorhergehenden Generation unterschieden.
Das soll nun laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Nikkei vorbei sein - Apple soll auf einen Zyklus von drei Jahren wechseln. Die Änderung tritt demnach in diesem Jahr in Kraft, das erwartete iPhone 7 könnte also schon lediglich ein überarbeitetes iPhone 6s sein. Woher diese unbestätigten Gerüchte stammen, die Nikkei exklusiv verbreitet, hat das Magazin allerdings nicht erklärt. Es könnte sich also entweder um pure Spekulation oder um tatsächliche Informationen aus dem Zulieferkreis handeln - wissen können wir es aktuell nicht.
Bleibt es 2016, wie es war?
Doch was hätte Apple von einer Änderung seiner Produktzyklen? Laut Nikkei lockt vor allem die Möglichkeit, Kunden mit kleinen Änderungen in Form von Verbesserungen und kleinen Neuerungen zu begeistern, und nicht alle zwei Jahre auch das Design und somit den Aufbau des Geräts vollkommen umzubauen.
Die Rundumerneuerungen alle drei Jahre würden sich zudem den sich immer stärker verlangsamenden Markt anpassen und so die Entwicklungskosten an die Ansatzprognosen angleichen.
Mehr dazu: Roboter ersetzen bei Foxconn 60.000 Mitarbeiter der iPhone-Produktion
Bleibt es 2016, wie es war?
Major Update nur noch alle drei Jahre
Die Änderungen im Produktzyklus scheinen sich aber auch mit den ersten Leaks zu bestätigen. So zeigt beispielsweise AppleInsider heute erste Bilder einer angebliche iPhone-7-Rückschale, die auf ein kaum verändertes Design im Vergleich zum iPhone 6s hindeutet. Vergangene Woche gab es bereits technische Zeichnungen zu sehen, die ebenfalls keinerlei echte Neuheiten enthüllten. Erwartet hätte man nach dem bisherigen Verlauf der Apple-Major-Updates alle zwei Jahre eine optisch sehr deutlich unterscheidbare Rückschale, wenn nicht sogar wieder ein Wechsel der Materialen zum Beispiel zurück auf einen Glasrücken.Doch was hätte Apple von einer Änderung seiner Produktzyklen? Laut Nikkei lockt vor allem die Möglichkeit, Kunden mit kleinen Änderungen in Form von Verbesserungen und kleinen Neuerungen zu begeistern, und nicht alle zwei Jahre auch das Design und somit den Aufbau des Geräts vollkommen umzubauen.
Die Rundumerneuerungen alle drei Jahre würden sich zudem den sich immer stärker verlangsamenden Markt anpassen und so die Entwicklungskosten an die Ansatzprognosen angleichen.
Gerüchte aber keine Gewissheit
Ob etwas dran ist an dem Gerücht über die Abkehr des Zwei-Jahre-Rhythmus wird man aller Voraussicht nach im September sehen. Denn dann erst stellt Apple seine nächste iPhone-Generation vor und man wird am Design und wahrscheinlich dann auch an der Namensgebung auf den ersten Blick erkennen, ob Apple von zwei auf drei Jahre gewechselt hat.Mehr dazu: Roboter ersetzen bei Foxconn 60.000 Mitarbeiter der iPhone-Produktion
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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