Facebook stellt VR-und AR- fähiges Kamerasystem als Open Source vor
Facebook ist mit dem Tochterunternehmen Oculus und der Datenbrille Ocolus Rift bereits länger im Bereich Virtuelle Realität aktiv. Nun folgt eine weitere Ausdehnung in den Bereich VR und AR: Facebook hat gestern bei der f8 Konferenz seine erste eigene 360-Grad-Kamera vorgestellt.
Die Facebook Surround 360 ist ein System für 3D-360° Kameras, mit deren Hilfe sowohl AR- als auch VR-Produktionen erstellt werden können. Das System umfasst sowohl eine neue Hardware mit 17 Einzel-Kameras als auch eine Software, mit der die Kameras entsprechend gesteuert werden können. Außerdem hat Facebook eine Software zum Stitching und Rendering entwickelt. Unter Stitching versteht man insbesondere im Zusammenhang mit den Cyber-Brillen das Zusammensetzen mehrerer einzelner Bild- oder Videoteile zu einem Gesamtbild, etwa bei Panoramaaufnahmen. Rendering meint die Berechnung und Ausgabe eines fertigen Bildes oder Videos aus digitalen Daten, zum Beispiel bei Grafiken, Animationen oder 3D-Modellen. Das Besondere an Facebooks neuem System: die Baupläne für Hard- und Software werden ab Sommer als Open Source bei GitHub zur Verfügung stehen.
Das soziale Netzwerk hat zwar viel Energie in die Entwicklung des Systems gesteckt, will aber gar nicht zum Hersteller der Kameras werden. Daher hat man sich dafür entschieden, alle nötigen Details unter einer entsprechenden Lizenz zur Verfügung zu stellen, so dass andere Unternehmen und auch Einzelpersonen sie nachbauen oder auch weiterentwickeln können.
Als Ausgabegerät wird neben Oculus damit auch die Gear VR, also die VR-Brille von Samsung unterstützt.
Siehe auch: Facebook startet Messenger-Plattform mit verkaufstüchtigen Chatbots
Das soziale Netzwerk hat zwar viel Energie in die Entwicklung des Systems gesteckt, will aber gar nicht zum Hersteller der Kameras werden. Daher hat man sich dafür entschieden, alle nötigen Details unter einer entsprechenden Lizenz zur Verfügung zu stellen, so dass andere Unternehmen und auch Einzelpersonen sie nachbauen oder auch weiterentwickeln können.
Bis zu 8k pro Auge
Das System läuft mit Linux zur Steuerung der einzelnen Kameras und für die interne Bearbeitung. Somit werden hochauflösende Aufnahmen produziert, editiert und gerendert in 3D mit 360 Grad-Rundumblick. Für das Protosystem hat Facebook Kameras von Point Grey verwendet. Das System unterstützt 4K, 6K und 8K Video pro Auge. Die 8K Videos verdoppeln laut Facebook den aktuellen Standard bei entsprechenden VR-Aufnahmen.Als Ausgabegerät wird neben Oculus damit auch die Gear VR, also die VR-Brille von Samsung unterstützt.
Siehe auch: Facebook startet Messenger-Plattform mit verkaufstüchtigen Chatbots
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