Facebook startet Messenger-Plattform mit verkaufstüchtigen Chatbots
Blumen bestellen per Chat oder Nachrichten hinterfragen im Messenger: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat zur Eröffnung der f8-Facebook-Entwicklerkonferenz heute die neuen Unternehmen-Chatbots vorgestellt, die in Zukunft den Nutzern des sozialen Netzwerks die unterschiedlichsten Aufgaben abnehmen können.
Die Wit.ai Bot Engine wird der in der Betaphase befindlichen neuen Messenger Plattform eine automatisierte Kommunikation zwischen Facebook-Nutzern und Unternehmen erlauben. Zuckerberg öffnet den Messenger damit für neue Dienstleistungen. Entwickler können die Chatbots speziell an die Bedürfnisse der Unternehmen anpassen, der Fantasie ist dabei kaum eine Grenze gesetzt. Facebook-CEO Zuckerberg und der Messenger-Manager David Marcus präsentierten dabei heute auf der Bühne einfache Bestellungen per Mitteilung an einen Chatbot ebenso wie eine Frage-Antwort-Runde mit einem Bot von CNN, der auf Nachfrage aktuelle Meldungen erläutert.
Facebook-Manager David Marcus, verantwortlich für den Bereich Messenger, stellte die neue Möglichkeiten mit den Bots vor. Die Bots verarbeiten dabei die Eingabe von natürlicher Sprache, sollen also die Nachrichten im Messenger so verstehen, als wenn man auf der Empfängerseite einen Menschen sitzen hätte. Facebook arbeitet dazu mit künstlicher Intelligenz.
Siehe auch: Facebook Messenger: Kontakt zu Nichtfreunden sehr viel einfacher
Unter dem Projekttitel "Agents on Messenger" hatte Facebook zuvor die Bots in den Einsatz geschickt um die Anwendung zu testen. Nun startet der Rollout an die Entwickler, sodass die neue Plattform schon bald mit ersten Firmen-Angeboten gefüllt sein dürfte. Ein paar Funktionen fehlen zum Start der Chatbots aber noch. So kann man aktuell noch keine Bezahlungen mit einem Chatbot regeln, auch wenn es schon eine Möglichkeit gibt, einen Shoppingbummel im Chat zu starten.
Facebooks Idee, nun Bots einzusetzen um Dienstleistungen zu unterstützen, ist nicht neu. Das Netzwerk hat mit über 900 Millionen aktiven Nutzern allerdings das größte Zielpublikum und damit besten Chancen auf eine rasche Adaption der neuen Funktion.
BUILD 2016: Microsoft plant 'Bot-Armee' mit Künstlicher Intelligenz
Facebook-Manager David Marcus, verantwortlich für den Bereich Messenger, stellte die neue Möglichkeiten mit den Bots vor. Die Bots verarbeiten dabei die Eingabe von natürlicher Sprache, sollen also die Nachrichten im Messenger so verstehen, als wenn man auf der Empfängerseite einen Menschen sitzen hätte. Facebook arbeitet dazu mit künstlicher Intelligenz.
Automatische Kommunikation
Facebook will damit ähnlich wie es Microsoft vor kurzem offiziell mit den Bots vorgestellt hat die automatische Kommunikation zwischen Mensch und Maschine gewinnbringend einsetzen. Die neuen Funktionen für den Facebook-Messenger bohren das Netzwerk wieder weiter für kommerzielle Anwendungen auf. Schon vor einigen Wochen gab es entsprechende Hinweise auf eine neue Chatbot-Invasion im sozialen Netzwerk, nachdem einige Unternehmen die neuen Funktionen schon vorab testen durften. In Deutschland ist bereits die Axel Springer SE mit der Bild dabei.Siehe auch: Facebook Messenger: Kontakt zu Nichtfreunden sehr viel einfacher
Unter dem Projekttitel "Agents on Messenger" hatte Facebook zuvor die Bots in den Einsatz geschickt um die Anwendung zu testen. Nun startet der Rollout an die Entwickler, sodass die neue Plattform schon bald mit ersten Firmen-Angeboten gefüllt sein dürfte. Ein paar Funktionen fehlen zum Start der Chatbots aber noch. So kann man aktuell noch keine Bezahlungen mit einem Chatbot regeln, auch wenn es schon eine Möglichkeit gibt, einen Shoppingbummel im Chat zu starten.
Facebooks Idee, nun Bots einzusetzen um Dienstleistungen zu unterstützen, ist nicht neu. Das Netzwerk hat mit über 900 Millionen aktiven Nutzern allerdings das größte Zielpublikum und damit besten Chancen auf eine rasche Adaption der neuen Funktion.
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