Mozilla: Halbe Million Dollar für Audits wichtiger Open Source-Codes
Mozilla will verhindern, dass die Reputation von Open Source-Software durch die zuletzt bekannt gewordenen Sicherheitslücken in wichtigen Programmen weiter beschädigt wird. Dafür investiert das Unternehmen nun hunderttausende Dollar, die in ein Projekt namens "Secure Open Source" zusammengefasst werden.
Hier steht nun eine halbe Million Dollar bereit. Mit dem Etat soll die Durchführung von Sicherheits-Audits bei einer ganzen Reihe kritischer Open Source-Applikationen finanziert werden. Beauftragt werden damit Unternehmen, die sich auf solche Analysen von Quellcodes spezialisiert haben, teilte das Unternehmen mit.
Die Aufsicht über die Arbeiten soll bei Mozilla angesiedelt sein. Mitarbeiter der Firma sollen dann mit den Köpfen der jeweiligen Open Source-Teams zusammenarbeiten, um eventuell gefundene Fehler zu beheben und die Informationen über gefundene Lücken kontrolliert an die Öffentlichkeit zu geben. Aus dem Mozilla-Etat wird anschließend auch noch eine weitere Prüfung bezahlt, mit der sichergestellt werden soll dass die Fehlerbehebung korrekt war und keine neuen Probleme geschaffen wurden.
Um besser für das Projekt werben zu können, wurde von Mozilla auch schon ein Testlauf durchgeführt, bei dem drei Software-Projekte unter die Lupe genommen wurden. Im Zuge dessen wurden 43 Fehler entdeckt und behoben. In einem Fall handelte es sich den Angaben zufolge um eine kritische Sicherheitslücke. Hinzu kamen zwei relevante Bugs in einem breit eingesetzten Bildformat.
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Die Aufsicht über die Arbeiten soll bei Mozilla angesiedelt sein. Mitarbeiter der Firma sollen dann mit den Köpfen der jeweiligen Open Source-Teams zusammenarbeiten, um eventuell gefundene Fehler zu beheben und die Informationen über gefundene Lücken kontrolliert an die Öffentlichkeit zu geben. Aus dem Mozilla-Etat wird anschließend auch noch eine weitere Prüfung bezahlt, mit der sichergestellt werden soll dass die Fehlerbehebung korrekt war und keine neuen Probleme geschaffen wurden.
Suche nach Unterstützung
Welche Codes im Deatil geprüft werden sollen, wurde noch nicht bekannt gegeben. Chris Riley von Mozilla erklärte allerdings, dass man jene Anwendungen und Bibliotheken zuerst zum Audit schicken will, die besonders breit eingesetzt werden. Und man hofft auf weitere Unterstützung: "Von Google und Microsoft bis zu den Vereinten Nationen wird Open Source-Code vielfältig als Grundlage für Software verwendet, mit der die Welt vorangebracht wird", so Riley. Entsprechend setzt man darauf, dass man in der Initiative von anderen Unternehmen und Regierungen nicht allein gelassen wird.Um besser für das Projekt werben zu können, wurde von Mozilla auch schon ein Testlauf durchgeführt, bei dem drei Software-Projekte unter die Lupe genommen wurden. Im Zuge dessen wurden 43 Fehler entdeckt und behoben. In einem Fall handelte es sich den Angaben zufolge um eine kritische Sicherheitslücke. Hinzu kamen zwei relevante Bugs in einem breit eingesetzten Bildformat.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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