Samsung patentiert "smarte" Kontaktlinsen mit Display und Kamera
Es ist nicht jedermanns Sache, ständig eine Brille auf der Nase herumzutragen. Das dürfte auch für die "smarten" Varianten gelten. Daher gab es schon mehrfach Ideen, die entsprechenden Features auch in Kontaktlinsen einzubauen - und Samsung hat jetzt ein Patent auf solche Systeme angemeldet.
Ansätze gab es auch schon von anderen Seiten - allerdings beschränkten sich diese meist darauf, einige Sensoren in die Kontaktlinsen einzubauen - beispielsweise um den Blutzuckerspiegel der Nutzer direkt über die Tränenflüssigkeit zu messen. Samsung spricht im Patentantrag hingegen schon eher von einem System, wie man es in der Science Fiction vorhersagt. Das geht aus einem Bericht von SamMobile hervor.
In das Material der Kontaktlinse sollen sowohl ein Display als auch eine Kamera, verschiedene Sensoren und eine Funkeinheit für die Datenübertragung eingebaut sein. Allerdings handelt es sich bei allem nur um Peripheriekomponenten - die eigentliche Verarbeitung der Daten soll beispielsweise im Smartphone des Anwenders erfolgen.
Die Steuerung der verschiedenen Funktionen soll über das Blinzeln mit den Augenlidern erfolgen. Dafür sind eigne Sensoren in den Kontaktlinsen vorgesehen, die in direktem Kontakt mit dem Smartphone stehen. Der Großteil der integrierten Schaltkreise soll sich unsichtbar in die Linsen einpassen, wofür vermutlich auf Polymer-Materialien zurückgegriffen wird. Bestandteile, bei denen dies nicht möglich ist, werden an den äußeren Rand verlagert, damit sie das Sichtfeld nicht stören. Das Ganze scheint keine hochtheoretische Zukunftsmusik zu sein, da Samsung in der Patentschrift auch schon die benötigten Fertigungs-Prozesse beschreibt.
Die Nutzer sollen mit den Kontaktlinsen unter anderem Aufnahmen ihrer direkten Umgebung anfertigen können. Es soll aber auch möglich sein, diverse Informationen direkt ins Sichtfeld einzublenden - bis hin zu Videos, die direkt zu den Linsen gestreamt werden.
Der Patentantrag selbst datiert auf den Herbst 2014 zurück und wurde jetzt vom südkoreanischen Patentamt offiziell bestätigt. Wie immer in solchen Fällen ist es natürlich unklar, ob das Unternehmen vorhat, die beschriebenen Entwicklungen zu einem kaufbaren Produkt zu machen.
In das Material der Kontaktlinse sollen sowohl ein Display als auch eine Kamera, verschiedene Sensoren und eine Funkeinheit für die Datenübertragung eingebaut sein. Allerdings handelt es sich bei allem nur um Peripheriekomponenten - die eigentliche Verarbeitung der Daten soll beispielsweise im Smartphone des Anwenders erfolgen.
Die Steuerung der verschiedenen Funktionen soll über das Blinzeln mit den Augenlidern erfolgen. Dafür sind eigne Sensoren in den Kontaktlinsen vorgesehen, die in direktem Kontakt mit dem Smartphone stehen. Der Großteil der integrierten Schaltkreise soll sich unsichtbar in die Linsen einpassen, wofür vermutlich auf Polymer-Materialien zurückgegriffen wird. Bestandteile, bei denen dies nicht möglich ist, werden an den äußeren Rand verlagert, damit sie das Sichtfeld nicht stören. Das Ganze scheint keine hochtheoretische Zukunftsmusik zu sein, da Samsung in der Patentschrift auch schon die benötigten Fertigungs-Prozesse beschreibt.
Die Nutzer sollen mit den Kontaktlinsen unter anderem Aufnahmen ihrer direkten Umgebung anfertigen können. Es soll aber auch möglich sein, diverse Informationen direkt ins Sichtfeld einzublenden - bis hin zu Videos, die direkt zu den Linsen gestreamt werden.
Der Patentantrag selbst datiert auf den Herbst 2014 zurück und wurde jetzt vom südkoreanischen Patentamt offiziell bestätigt. Wie immer in solchen Fällen ist es natürlich unklar, ob das Unternehmen vorhat, die beschriebenen Entwicklungen zu einem kaufbaren Produkt zu machen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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