Rokid Max 2: Leichte AR-Brille ohne eigenen Akku im Test
Bei der Rokid Max 2 handelt es sich um eine AR-Brille mit Micro-OLED-Displays. Die Brille kann genutzt werden, um Filme, Spiele oder Serien in Ruhe zu genießen. Die sichtbare Bildschirmdiagonale soll etwa 215 Zoll entsprechen. Das Gadget ist u. a. kompatibel mit PCs, Android-Geräten und dem Steam Deck. Die Rokid Max 2 wiegt 75 Gramm und ist damit deutlich leichter als andere AR/XR-Brillen. Das geringe Gewicht hat allerdings auch einen triftigen Grund: Der Hersteller hat auf einen internen Akku verzichtet.
Die Micro-OLED-Displays verfügen über eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Das Sichtfeld gibt der Hersteller mit 50 Grad an. Bezüglich Helligkeit liegt die Max-2-Brille weit abgeschlagen hinter der Konkurrenz: Gerade mal 600 Nits werden die Bildschirme hell. Für viele Menschen dürfte diese Helligkeit das Ausschlusskriterium für die Brille sein. Zwar verwendet unser Kollege Timm Mohn bspw. die doppelt so helle Viture Luma Ultra selten bei voller Helligkeit, aber allein die Helligkeitsrücklage kann den entscheidenden Unterschied machen. Ein Max-3-Headset sollte unbedingt mit mehr Nits auf den Markt gebracht werden. Die Displays lösen mit Full HD auf.
Über die Oberseite kann das Bild der Displays eingestellt werden. Dadurch können auch Brillenträger ohne Einsatz von speziellen Linsen ein scharfes Bild sehen. Jedenfalls, wenn man sich im Bereich von 0 bis -6 Dioptrien bewegt. Wer weitsichtig ist, benötigt einen Einsatz, um das Bild in seinem vollen Umfang zu genießen. Im vorliegenden Fall müssen einmal -1,75 und -1,5 ausgeglichen werden. Dies ist problemlos möglich.
Der Lieferumfang beinhaltet die Brille selbst. Außerdem ist ein Blackout-Cover enthalten, mit dem man die Umgebung ausschließen kann. Der Lieferumfang beinhaltet auch ein USB-C-Kabel für die Verbindung mit anderen Geräten. Um die Brille gut auszurichten, liegen insgesamt zwei Nose Pads bei. Abgerundet wird der Lieferumfang von einem Transportcase und einem Putztuch.
Der Rokid Max 2 lastet eine Sache an, die auch das geringe Gewicht nicht ausgleichen kann: Sie wirkt selbst auf Produktfotos sehr klobig. Dieser Eindruck überträgt sich auch in die Realität. Ein wenig wirkt es, als wären die Rokid Max 2 die Klassik-Edition moderner AR-Brillen, die eben noch etwas Babyspeck ihr Eigen nennen kann. Zukünftige Versionen werden sicherlich deutlich schlanker daherkommen, bis sie irgendwann nicht mehr von regulären Brillen zu unterscheiden sind.
Im Bügel der Rokid Max 2 sind Lautsprecher untergebracht. Diese klingen überraschend gut und können in der Praxis überzeugen. Da der Sound direkt am Ohr liegt, bewegt man sich nicht von ihm weg, wenn man den Kopf dreht. Natürlich: Besserer Sound ist immer möglich, aber als Built-in-Lösung können die Speaker in jedem Fall überzeugen. In der Öffentlichkeit dürfte man ohnehin eher auf Kopfhörer setzen.
Unser Kollege Timm Mohn attestiert den AR-Brillen wie der Max 2 definitiv, dass sie viel Spaß bereiten können. Allerdings sind sie noch nicht in der breiten Gesellschaft angekommen. Selbst Projektoren sind derzeit weiter verbreitet. Rokid zeigt auf der Artikelseite das schöne Leben mit einer Max 2 im Alltag. Die Darstellung unterscheidet sich ziemlich deutlich vom Stadtbild, wie man es aktuell wahrnehmen dürfte: Niemand in der direkten Umgebung hatte jemals in der Öffentlichkeit eine AR- oder XR-Brille auf. Aktuell ist das Headset für 559 Euro auf Amazon verfügbar.
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Die Micro-OLED-Displays verfügen über eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Das Sichtfeld gibt der Hersteller mit 50 Grad an. Bezüglich Helligkeit liegt die Max-2-Brille weit abgeschlagen hinter der Konkurrenz: Gerade mal 600 Nits werden die Bildschirme hell. Für viele Menschen dürfte diese Helligkeit das Ausschlusskriterium für die Brille sein. Zwar verwendet unser Kollege Timm Mohn bspw. die doppelt so helle Viture Luma Ultra selten bei voller Helligkeit, aber allein die Helligkeitsrücklage kann den entscheidenden Unterschied machen. Ein Max-3-Headset sollte unbedingt mit mehr Nits auf den Markt gebracht werden. Die Displays lösen mit Full HD auf.
Über die Oberseite kann das Bild der Displays eingestellt werden. Dadurch können auch Brillenträger ohne Einsatz von speziellen Linsen ein scharfes Bild sehen. Jedenfalls, wenn man sich im Bereich von 0 bis -6 Dioptrien bewegt. Wer weitsichtig ist, benötigt einen Einsatz, um das Bild in seinem vollen Umfang zu genießen. Im vorliegenden Fall müssen einmal -1,75 und -1,5 ausgeglichen werden. Dies ist problemlos möglich.
Der Lieferumfang beinhaltet die Brille selbst. Außerdem ist ein Blackout-Cover enthalten, mit dem man die Umgebung ausschließen kann. Der Lieferumfang beinhaltet auch ein USB-C-Kabel für die Verbindung mit anderen Geräten. Um die Brille gut auszurichten, liegen insgesamt zwei Nose Pads bei. Abgerundet wird der Lieferumfang von einem Transportcase und einem Putztuch.
Klobiges Design
Die Rokid Max 2 kommt ohne eigenen Akku aus. Das heißt: Die Brille bezieht den Strom jeweils aus der angeschlossenen Bildquelle, sei es das Smartphone oder aber der PC. Im Falle der Smartphone-Nutzung sollte man folglich am besten direkt eine passende Powerbank dazu bestellen, wenn noch keine im Haushalt vorhanden ist. Es gibt allerdings auch einen klaren Vorteil beim Verzicht auf eine interne Batterie: Eine solche kann mit der Zeit kaputtgehen und die Brille unbrauchbar machen. Diese Gefahr besteht bei der Max 2 nicht.Der Rokid Max 2 lastet eine Sache an, die auch das geringe Gewicht nicht ausgleichen kann: Sie wirkt selbst auf Produktfotos sehr klobig. Dieser Eindruck überträgt sich auch in die Realität. Ein wenig wirkt es, als wären die Rokid Max 2 die Klassik-Edition moderner AR-Brillen, die eben noch etwas Babyspeck ihr Eigen nennen kann. Zukünftige Versionen werden sicherlich deutlich schlanker daherkommen, bis sie irgendwann nicht mehr von regulären Brillen zu unterscheiden sind.
Im Bügel der Rokid Max 2 sind Lautsprecher untergebracht. Diese klingen überraschend gut und können in der Praxis überzeugen. Da der Sound direkt am Ohr liegt, bewegt man sich nicht von ihm weg, wenn man den Kopf dreht. Natürlich: Besserer Sound ist immer möglich, aber als Built-in-Lösung können die Speaker in jedem Fall überzeugen. In der Öffentlichkeit dürfte man ohnehin eher auf Kopfhörer setzen.
Unser Kollege Timm Mohn attestiert den AR-Brillen wie der Max 2 definitiv, dass sie viel Spaß bereiten können. Allerdings sind sie noch nicht in der breiten Gesellschaft angekommen. Selbst Projektoren sind derzeit weiter verbreitet. Rokid zeigt auf der Artikelseite das schöne Leben mit einer Max 2 im Alltag. Die Darstellung unterscheidet sich ziemlich deutlich vom Stadtbild, wie man es aktuell wahrnehmen dürfte: Niemand in der direkten Umgebung hatte jemals in der Öffentlichkeit eine AR- oder XR-Brille auf. Aktuell ist das Headset für 559 Euro auf Amazon verfügbar.
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