Schluss mit günstigem Übertakten:
Intel-Update schließt Schlupfloch
Der Halbleiterkonzern Intel geht jetzt auch offiziell gegen die Ausnutzung eines Schlupflochs vor, mit dem man Prozessoren, die eigentlich nicht zur K-Serie der übertaktbaren CPUs gehören, mit bestimmten Mainboards dennoch über ihrem spezifizierten Takt laufen lassen konnte. Damit fällt eine Möglichkeit für günstiges Overclocking weg.
Wie PCWorld unter Berufung auf Angaben von Intel berichtet, liefert das Unternehmen bald ein Update für den Microcode seiner Prozessoren aus, um die Overclocking-Experimente bei nicht dafür vorgesehenen CPUs zu unterbinden. Das Update dürfte die von Firmen wie ASRock ausgenutzte "Schwachstelle" beseitigen, was wiederum die Option auf simples Übertakten von günstigen Prozessoren verhindern wird.
Intel wird nicht ohne Grund aktiv, schließlich veröffentlichte der taiwanische Mainboard-Anbieter ASRock im Dezember ein neues UEFI-Update für die Hauptplatinen seiner Z170-Reihe. Mit der neuen Firmware-Version wurde es den Nutzern dieser Boards möglich, den Basistakt (bclock) ihres Prozessors auch dann zu verändern, wenn der jeweilige Chip dies eigentlich nicht unterstützt. Man konnte also auch bei vielen günstigeren CPUs an der Leistungsschraube drehen, vorausgesetzt, man verfügte über ein ASRock-Mainboard mit Intel Z-Series Chipsatz.
Das Update wird in Kürze als Teil neuer UEFI-Updates für die Mainboards diverser Hersteller bei den Kunden landen - wobei Intel in einer Stellungnahme ausdrücklich von einer "freiwilligen" Integration seines Microcode-Updates in die UEFI-Updates der Hersteller sprach. Möglicherweise bleibt es also bei einigen Modellen auch weiterhin bei der Option zum Übertakten günstigerer CPUs. Intel rät davon natürlich ab und warnte auch davor, dass man durch die Übertaktung über die vorgegebenen Spezifikationen ein Garantieverlust droht.
Neu ist das Eingreifen von Intel durch ein neues Microcode-Update freilich nicht, hatte man doch entsprechende Möglichkeiten bei den Mainboards mit H- und B-Series-Chipsätzen bereits früher unterbunden. Manche Kunden griffen daher zu Boards mit Z-Series-Chipsets, wovon vor allem die Hersteller profitiert haben dürften, kosten diese Platinen doch auch mehr. Normalerweise sind offiziell nur die Intel Core i-Prozessoren aus der K-Serie ausdrücklich auch zum Overclocking geeignet, auch wenn selbst bei diesen Modellen keine Garantie mehr besteht.
Wer ein Mainboard mit Z-Series Chipsatz und einem übertakteten Intel-Prozessor betreibt, der nicht aus der K-Serie stammt, ist natürlich keineswegs verpflichtet, die in Kürze erwarteten UEFI-Updates der Hersteller zu installieren, um einen Verlust der Overclocking-Option zu vermeiden. Andererseits beheben die Updates häufig auch andere Bugs oder bringen neue Features mit, so dass die Entscheidung zum Verzicht auf das Update zunehmend schwerer fällt.
Intel wird nicht ohne Grund aktiv, schließlich veröffentlichte der taiwanische Mainboard-Anbieter ASRock im Dezember ein neues UEFI-Update für die Hauptplatinen seiner Z170-Reihe. Mit der neuen Firmware-Version wurde es den Nutzern dieser Boards möglich, den Basistakt (bclock) ihres Prozessors auch dann zu verändern, wenn der jeweilige Chip dies eigentlich nicht unterstützt. Man konnte also auch bei vielen günstigeren CPUs an der Leistungsschraube drehen, vorausgesetzt, man verfügte über ein ASRock-Mainboard mit Intel Z-Series Chipsatz.
Das Update wird in Kürze als Teil neuer UEFI-Updates für die Mainboards diverser Hersteller bei den Kunden landen - wobei Intel in einer Stellungnahme ausdrücklich von einer "freiwilligen" Integration seines Microcode-Updates in die UEFI-Updates der Hersteller sprach. Möglicherweise bleibt es also bei einigen Modellen auch weiterhin bei der Option zum Übertakten günstigerer CPUs. Intel rät davon natürlich ab und warnte auch davor, dass man durch die Übertaktung über die vorgegebenen Spezifikationen ein Garantieverlust droht.
Neu ist das Eingreifen von Intel durch ein neues Microcode-Update freilich nicht, hatte man doch entsprechende Möglichkeiten bei den Mainboards mit H- und B-Series-Chipsätzen bereits früher unterbunden. Manche Kunden griffen daher zu Boards mit Z-Series-Chipsets, wovon vor allem die Hersteller profitiert haben dürften, kosten diese Platinen doch auch mehr. Normalerweise sind offiziell nur die Intel Core i-Prozessoren aus der K-Serie ausdrücklich auch zum Overclocking geeignet, auch wenn selbst bei diesen Modellen keine Garantie mehr besteht.
Wer ein Mainboard mit Z-Series Chipsatz und einem übertakteten Intel-Prozessor betreibt, der nicht aus der K-Serie stammt, ist natürlich keineswegs verpflichtet, die in Kürze erwarteten UEFI-Updates der Hersteller zu installieren, um einen Verlust der Overclocking-Option zu vermeiden. Andererseits beheben die Updates häufig auch andere Bugs oder bringen neue Features mit, so dass die Entscheidung zum Verzicht auf das Update zunehmend schwerer fällt.
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