Google setzt Flash-Werbebannern jetzt ein Ende
Der Suchmaschinenkonzern Google geht einen weiteren Schritt in Richtung einer Zeit, in der das Web komplett ohne Adobes Flash-Technologie auskommt. Die Werbe-Netzwerke des Unternehmens werden in Kürze keine entsprechenden Banner mehr annehmen und diese in absehbarer Zeit auch nicht mehr ausliefern.
"Google Display Network und DoubleClick Digital Marketing wechseln jetzt zu hundert Prozent auf HTML5", teilte das Unternehmen jetzt mit. Werbetreibende, die ihre aktuellen oder kommenden Online-Kampagnen noch darauf konzipiert haben, dass Flash-Banner zum Einsatz kommen, können diese noch bis maximal Ende Juni einreichen. Dann werden entsprechende Gestaltungselemente nicht mehr entgegengenommen.
Flash-Banner, die bis zu diesem Zeitpunkt bereits in die Systeme eingebunden sind, werden allerdings weiterhin ausgeliefert - aber auch hier ist eine zeitliche Frist definiert. Die Übergangsphase läuft laut Google dann noch bis zum 2. Januar 2017. Anschließend werden die Adserver bei Google entsprechende Banner nicht mehr ausliefern. Bis zum neuen Jahreswechsel müssen sich die Werbeagenturen dann also spätestens auf eine Alternative eingestellt haben.
Die einzige Ausnahme in dem Ganzen sind allerdings die Video-Werbungen. Hier gibt es noch keine konkreten Aussagen über ein mögliches Ende. Das dürfte daran liegen, dass die meisten HTML5-Videoplayer, die sich einbetten lassen, noch nicht die gesamte Funktionalität ihrer Flash-Kollegen bieten können.
Bei der Videostreaming-Tochter YouTube bietet Google schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Clips auch ohne Flash anzuschauen. Das war dringend nötig, nachdem die Mobile-Plattformen immer größeres Gewicht bekamen und die Hersteller sich aus diversen Gründen weigern, Flash auf diesen zu unterstützen. Inzwischen hat auch Adobe selbst Schritte weg von Flash unternommen.
Der Ausstieg Googles aus der Flash-Werbung dürfte reichlich Signalwirkung haben - immerhin ist der Suchmaschinenkonzern eines der mächtigsten Unternehmen im Online-Werbemarkt. Es ist also absehbar, dass auch die verschiedenen anderen Netzwerke in die gleiche Richtung gehen werden.
Flash-Banner, die bis zu diesem Zeitpunkt bereits in die Systeme eingebunden sind, werden allerdings weiterhin ausgeliefert - aber auch hier ist eine zeitliche Frist definiert. Die Übergangsphase läuft laut Google dann noch bis zum 2. Januar 2017. Anschließend werden die Adserver bei Google entsprechende Banner nicht mehr ausliefern. Bis zum neuen Jahreswechsel müssen sich die Werbeagenturen dann also spätestens auf eine Alternative eingestellt haben.
Die einzige Ausnahme in dem Ganzen sind allerdings die Video-Werbungen. Hier gibt es noch keine konkreten Aussagen über ein mögliches Ende. Das dürfte daran liegen, dass die meisten HTML5-Videoplayer, die sich einbetten lassen, noch nicht die gesamte Funktionalität ihrer Flash-Kollegen bieten können.
Bei der Videostreaming-Tochter YouTube bietet Google schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Clips auch ohne Flash anzuschauen. Das war dringend nötig, nachdem die Mobile-Plattformen immer größeres Gewicht bekamen und die Hersteller sich aus diversen Gründen weigern, Flash auf diesen zu unterstützen. Inzwischen hat auch Adobe selbst Schritte weg von Flash unternommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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